Deutz bekommt konjunkturelle Abkühlung zu spüren

Der Motorenhersteller Deutz hat die sich abkühlende Konjunktur im vergangenen Jahr deutlich zu spüren bekommen. Unter dem Strich brach das Konzernergebnis um rund ein Viertel auf 52,3 Millionen Euro ein, wie das SDax-Unternehmen am Mittwoch in Köln bei der Vorlage ausführlicher Jahreszahlen mitteilte. Auch der Auftragseingang war 2019 klar rückläufig und sackte um 15,3 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro ab.

18.03.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deutz-Motoren auf einer Messe. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

Deutz-Motoren auf einer Messe. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild

Wie bereits bekannt hatte Deutz seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro gesteigert. Der Konzern musste im vergangenen September seine Gewinnprognose für 2019 wegen der Pleite eines wichtigen Zulieferers kappen.

Während Deutz seine Mittelfristziele bestätigte, hatte der Konzern bereits Anfang März mitgeteilt, dass er sich im laufenden Jahr auf eine rückläufige Geschäftsentwicklung einstellt. Wegen der Verunsicherung aufgrund des neuartigen Coronavirus und einem Rückgang in wichtigen Abnehmerbranchen dürften die Erlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zurückgehen. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 0,15 Euro je Anteilsschein erhalten.

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