Deutsche Telekom äußert sich zu Baugruben auf der Steinstraße in Werne

Baustellen in Werne

Seit vergangenem Mittwoch (17. Juni) klaffen drei Baugruben auf der Steinstraße in Werne. Jetzt hat sich die Deutsche Telekom auf wiederholte Nachfrage mit einigen spärlichen Informationen gemeldet.

Werne

, 23.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem Kabelschaden in der Fußgängerzone Steinstraße in Werne sind die Baugruben am Montag (22. Juni) noch nicht geschlossen.

Nach einem Kabelschaden in der Fußgängerzone Steinstraße in Werne sind die Baugruben am Montag (22. Juni) noch nicht geschlossen. © Jörg Heckenkamp

Von dem Kabelschaden, wegen dem mehrere Baugruben in der Fußgängerzone Steinstraße in Werne ausgehoben werden mussten, ist offenbar nur ein Kunde der Deutschen Telekom betroffen gewesen.

Dem Unternehmen zufolge habe für den Kunden weder Internet, Telefon noch Fernsehen zur Verfügung gestanden. Ob es sich bei dem Kunden um eine Einzelperson oder ein Geschäft handelt, wollte die Deutsche Telekom auf Nachfrage nicht beantworten. Die Stadt Werne hatte allerdings in der vergangenen Woche von einem Schuhgeschäft auf der Steinstraße gesprochen.

Die Ursache für den Kabelschaden ist der Telekom nicht bekannt

Der Telekom zufolge war der Schaden am 10. Juni aufgetreten, am 17. Juni (Mittwoch) sei er dann behoben worden. Nicht lückenlos erklären allerdings konnte die Telekom, warum die Baugruben auf der Steinstraße auch eine Woche nach Beendigung der Arbeiten immer noch nicht wieder verfüllt sind. Nur so viel: „Der Tiefbauer konnte wegen Lieferverkehr die Baustelle gestern Mittag [Montagmittag, Anm. d. Red.] und heute Morgen nicht anfahren. Die Baugruben werden morgen [Mittwoch, Anm. d. Red.] geschlossen“, so eine Sprecherin.

Was genau die Ursache für den Kabelschaden war, konnte die Deutsche Telekom auf Anfrage nicht erklären. „Das kann verschiedene Ursachen haben“, so die Sprecherin.

Ein von der Telekom beauftragtes Tiefbauunternehmen hatte am 17. Juni (Mittwoch) mit den Arbeiten auf der Steinstraße begonnen, ohne dass die Stadt dem Unternehmen eine Aufbruchgenehmigung erteilt hatte. Der Antrag dazu war erst am späten Dienstagnachmittag bei der Stadt eingegangen, so Christian Keidel vom Straßen- und Verkehrsamt vergangene Woche.

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