Covestro hält nach schwierigem Quartal an Jahreszielen fest

Der Kunststoff-Spezialist Covestro hält trotz deutlicher Einbußen im zweiten Quartal an seinen Jahreszielen fest. Die Leverkusener hatten ihren Ausblick wegen der Corona-Belastungen bereits im April gekappt und peilen seither 2020 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 0,7 bis 1,2 Milliarden Euro an.

23.07.2020, 09:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schriftzug „Covestro“ auf dem Gelände des Chemieparks. Foto: Oliver Berg/dpa

Der Schriftzug „Covestro“ auf dem Gelände des Chemieparks. Foto: Oliver Berg/dpa

Bei dieser Kennziffer machte das Unternehmen im zweiten Quartal auch dank Kostensenkungen aber Fortschritte. Nach einem Minus von 55 Millionen Euro vor einem Jahr steht nun ein Plus von 24 Millionen Euro zu Buche, wie Covestro am Donnerstag in Leverkusen bei der Vorlage endgültiger Quartalszahlen mitteilte.

Damit entwickelte sich der Mittelzufluss entgegengesetzt zu Umsatz und operativem Gewinn, die wegen eines Nachfrageeinbruchs durch die Corona-Krise wie bereits bekannt deutlich gefallen waren. So sank der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf 2,16 Milliarden Euro. Das Ebitda brach um knapp 73 Prozent auf 125 Millionen Euro ein.

Unter dem Strich fiel ein Verlust von rund 52 Millionen Euro an, was allerdings etwas besser ist als Anfang Juni im Rahmen der Eckdaten mitgeteilt. Vor einem Jahr hatte hier allerdings noch ein Plus von 189 Millionen Euro gestanden.

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