Coronavirus: Kreis Heinsberg bittet Bundeswehr um Nothilfe

Der von der Ausbreitung des Coronavirus besonders betroffene Kreis Heinsberg hat die Bundeswehr um Notfallhilfe gebeten. Dabei gehe es um Laborkapazitäten, um zeitnah Ergebnisse zu bekommen, sagte eine Kreis-Sprecherin am Freitag. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet. „Menschen, die infiziert waren, müssen vor ihrer Entlassung aus der Quarantäne erneut getestet werden. Daher kommt ja jetzt nochmal ein ganzer Schwung weiterer Tests hinzu“, erläuterte die Sprecherin.

13.03.2020, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ob die Bundeswehr auf die Bitte schon reagiert hat, konnte die Sprecherin nicht sagen. Nach Informationen des „Spiegel“ wird die Anfrage dort noch bearbeitet. Im Kreis Heinsberg sind nach Angaben vom Freitag inzwischen 553 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert.

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