Coronavirus in NRW: Schnelltests für Schulen und Kitas erst in einigen Wochen – Liveblog

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Die von Gesundheitsminister Jens Spahn für diesen Freitag angekündigten Schnelltests für Kitas und Schulen stehen in NRW wohl erst in einigen Wochen zur Verfügung. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 04.12.2020, 05:23 Uhr / Lesedauer: 14 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

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Freitag, 4. Dezember, 20.45 Uhr
Keine Massentests in Deutschland
In Österreich haben freiwillige Corona-Massentests begonnen. Ziel dieser Strategie ist es, auch Infizierte ohne Symptome zu entdecken. Die Bundesregierung hält diese Strategie nicht für sinnvoll. Sie stützt sich auf eine „sehr ausdifferenzierte Empfehlung des Robert Koch-Instituts”, bei welcher gezielt getestet werden soll. Dabei ginge man dorthin, wo Infektionsfälle auftreten.

Freitag, 4. Dezember, 19.34 Uhr
Köln richtet ein Corona-Impfzentrum auf dem Messegelände ein
Die Stadt Köln wird ein Impfzentrum auf dem örtlichen Messegelände einrichten. Hier sollen täglich bis zu 5.000 Menschen durchgeschleust werden können. Dazu kommen mobile Impf-Teams. Zuvor waren auch der Flughafen und der Hauptbahnhof im Gespräch gewesen.

Die ständige Impfkommission hat empfohlen "zuerst die vulnerablen Gruppen zu impfen, dann das pflegerische und medizinische Personal, das direkt mit Covid-19-Infizierten in Kontakt kommt, anschließend das Personal aus den Bereichen Sicherheit und Ordnung und schließlich die Gesamtbevölkerung". Köln möchte allerdings das Pflege- und Medizin-Personal auch schon zu Beginn impfen, ansonsten bleibt es bei dieser Reihenfolge.

Freitag, 4. Dezember, 18.23 Uhr
Details zur Umsetzung der Schnelltests noch nicht bekannt
Schnelltests für Lehrer an Schulen soll es in NRW frühestens nach den Weihnachtsferien geben. Darauf haben sich laut der „Neuen Westfälischen“ Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), Familienminister Joachim Stamp und Schulministerin Yvonne Gebauer (beide FDP) geeinigt. Details zur Umsetzung werde die Landesregierung rechtzeitig bekannt geben, teilte das Gesundheitsministerium der Zeitung mit.

Bis dahin sollen demnach die bisherigen Regeln für die kostenlosen Tests für Lehrer und Kita-Personal gelten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, dass Kitas und Schulen schon von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen könnten. „Lehrerinnen und Lehrer werden sich regelmäßig selbst testen dürfen“, sagte Spahn der Funke-Mediengruppe. Stamp und Gebauer hatten genau das vorher gefordert.

Freitag, 4. Dezember, 16.26 Uhr

Schnelltests für Kitas und Schulen wohl erst nach den Weihnachtsferien

Die Schnelltests, die Gesundheitsminister Jens Spahn für Schulen und Kitas bereits ab diesen Freitag angekündigt hatte, werden offenbar erst nach den Ferien zur Verfügung stehen. Das berichtet die WAZ (WAZ+) und beruft sich dabei auf eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums NRW. Grund seien offene rechtliche Fragen. Auch die Kurz-Quarantäne in Schulen soll erst nach den Ferien eingeführt werden.

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hatte bereits zuvor nicht mit einer schnellen Einführung von Corona-Selbstests an Schulen und in Kitas gerechnet. Wenn Lehrer und Erzieher die Tests selbst durchführen sollten, bräuchten sie eine fachkundige und praxistaugliche Anleitung, sagte der Geschäftsführer des Städtetags NRW, Helmut Dedy, der „Rheinischen Post“. Dafür seien Schulungen nötig.


Freitag, 4. Dezember, 15.17 Uhr
Aufträge für Coronaschutz-Ausrüstungen: Landesregierung weist neue Vorwürfe zurück

Im Streit über einen Millionen-Auftrag für die Modefirma van Laack über Corona-Schutzausrüstung hat die nordrhein-westfälische Landesregierung neue Vorwürfe der Opposition zurückgewiesen. Sowohl Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) als auch weitere Regierungsmitglieder hätten persönlich Gespräche mit mehreren Unternehmen geführt, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei am Freitag. Dies habe Laschet auch nach der Kabinettssitzung am Dienstag erläutert.

SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty hatte am Vortag berichtet, mehrere Firmen aus NRW hätten auf ihre Angebote keine Antwort der Landesregierung bekommen. Die SPD befürchtet, dass sie benachteiligt worden sein könnten und verlangt Aufklärung über das Zustandekommen des Auftrags der NRW-Regierung an van Laack über Schutzkittel im Wert von 38,5 Millionen Euro im April.

Freitag, 4. Dezember, 12.53 Uhr

Pflegebeauftragter kritisiert Auflagen für Pflege- und Altenheime

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung hat vor zu harten Corona-Auflagen in Senioren- und Pflegeheimen gewarnt. „Es gibt sehr gute Konzepte. Es gibt zum Teil aber auch Regeln, die nach heutigem Wissensstand zu streng sind“, sagte Andreas Westerfellhaus den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). „Selbst wenn es zu einem begrenzten Ausbruch kommt, darf eine Einrichtung nicht wieder reflexhaft für Besucher geschlossen werden.“

Freitag, 4. Dezember, 12.04 Uhr

Spahn für härtere Maßnahmen in Corona-Hotspots

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert für schärfere Kontaktbeschränkungen in Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen. Dort wo die Zahlen hoch sind, brauche es „unbedingt“ Schritte, die über die zwischen Bund und Ländern verabredeten Maßnahmen hinausgehen, sagte Spahn am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“.

Dies sei zum Beispiel in Sachsen und Bayern schon erfolgt. Eine solche Entscheidung müsse sich stets nach dem Infektionsgeschehen vor Ort richten.

Freitag, 4. Dezember, 10.12 Uhr
Corona-Zahlen in NRW weiter auf hohem Niveau

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter gleichbleibend auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag einen Wert von 138,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Am Donnerstag hatte dieser Wert mit 138 leicht darunter gelegen. Im Vergleich zum vorigen Freitag ist er zurückgegangen: Damals lag er noch bei 150.

Münster liegt mit 49,5 weiterhin als einzige große Stadt in NRW unter dem Sieben-Tage-Grenzwert von 50. Die höchsten Werte gab es nach wie vor in Solingen (246,2), Hagen (242,7) und Duisburg (226,4). Innerhalb eines Tages haben sich laut RKI 4176 Menschen in NRW neu mit dem Coronavirus infiziert, 72 Menschen sind gestorben.

Freitag, 4. Dezember, 9.02 Uhr
Österreich startet mit Corona-Massentests

Durch einen strengen Lockdown hat sich die Lage in Österreich wieder etwas entspannt. Mit Massentests, die ab heute starten, will das Land nun auch die Infizierten finden, die keine Symptome haben. Man will so herausfinden, wie verbreitet Corona ist.

Freitag, 4. Dezember, 8.19 Uhr

SPD sieht Ungereimtheiten bei Masken-Deal in NRW

Die SPD-Fraktion im NRW-Landtag fordert Aufklärung über einen Millionen-Auftrag zur Herstellung von Masken im Frühjahr. Die Regierung von Ministerpräsident Laschet (CDU) hatte die Masken beim Mode-Hersteller van Laack bestellt. Den Kontakt hatte Laschets Sohn vermittelt.

SPD-Fraktionschef Kutschaty sieht das kritisch: Bei der SPD hätten sich mehrere Unternehmen gemeldet, die nach eigenen Angaben im März und April ebenfalls eine Masken-Produktion angeboten haben. Wenn nur ein Unternehmen angerufen worden sei, wäre das ein Verstoß gegen die Vergaberichtlinien.

Freitag, 4. Dezember, 7.13 Uhr

Neuinfektionen weiterhin auf hohem Niveau

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 23 449 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit liegt der Wert knapp über den 22 806 Fällen der Vorwoche, wie aus den RKI-Zahlen vom Freitagmorgen hervorgeht. Mit 432 neuen Todesfällen binnen eines Tages wurde der dritthöchste Stand seit Beginn der Pandemie gemeldet. Der bisherige Höchstwert von 487 Todesfällen war am Mittwoch erreicht worden.

Freitag, 4. Dezember, 6.06 Uhr
Ärzteverband warnt vor zu schneller Impfstoff-Zulassung

Der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidungen warnt vor einer vorschnellen Zulassung der neuen Corona-Impfstoffe. Wegen fehlender Daten zur Sicherheit sei eine Impfung derzeit nur bei Risikogruppen vertretbar, sagt Vorstandsmitglied Stefan Schmidt-Troschke. Eine flächendeckende Impfung breiter Bevölkerungsteile käme einem Großexperiment gleich.



Freitag, 4. Dezember, 5.20 Uhr

Wassersportmesse Boot in Düsseldorf erst im nächsten Jahr

Während andere Branchentreffs wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden, soll die Wassersportmesse Boot im nächsten Jahr in Düsseldorf stattfinden. Von Ende Januar wird sie aber auf den Zeitraum 17. bis 25. April verschoben, wie die Düsseldorfer Messe am Donnerstag mitteilte. Wie schon beim Caravansalon im Herbst, der ebenfalls vor Ort und nicht nur virtuell durchgeführt wurde, werde es ein umfangreiches Hygienekonzept geben

Donnerstag, 3. Dezember, 21.13 Uhr

Umfrage: Knappe Mehrheit findet Lockerungen an Weihnachten richtig

Eine knappe Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet die Lockerung von Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten. 53 Prozent finden, eine solche Lockerung für die Weihnachtstage sei eher richtig, wie aus dem am Donnerstagabend in Köln veröffentlichten ARD-„Deutschlandtrend“ hervorgeht.

44 Prozent hingegen sagen, dies sei eher falsch. Eine Lockerung der Corona-Maßnahmen zu Silvester wird kritischer gesehen: 68 Prozent finden das eher falsch, 30 Prozent eher richtig.

Donnerstag, 3. Dezember, 20.24 Uhr

Schauspielhaus Bochum zeigt „King Lear“ im Live-Stream

Angesichts der coronabedingten Theaterschließungen bietet das Schauspielhaus Bochum „King Lear“ als Live-Stream an. Der Klassiker von William Shakespeare werde in der Regie von Intendant Johan Simons als „Geistervorstellung“ vor leerem Saal gespielt und zugleich mit mehreren Kameras für das Online-Publikum aufgenommen. Die Aufführung sei nur während des Live-Streams am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr zu sehen, aber nicht mehr später abrufbar, teilte das Theater am Donnerstag mit. Dasselbe gelte für die Live-Übertragung von Harold Pinters „Asche zu Asche“ am 18. Dezember um 19.30 Uhr. Bis zu 800 Personen können nach Anmeldung kostenlos zuschauen.

Donnerstag, 3. Dezember, 19.03 Uhr

Kassenärzte sehen Schnelltest-Zentren kritisch - Tests seien zu knapp

Die Kassenärzte haben sich kritisch zu den Corona-Schnelltest-Zentren für Selbstzahler geäußert, die derzeit in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens eröffnet werden. Solange die die Schnelltest-Kits knapp seien, sollten sie vorrangig nicht unter „Convenience-Gesichtspunkten“, sondern unter medizinischen Gesichtspunkten etwa zum Schutz von Risikogruppen eingesetzt werden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa mit. Antigen-Schnelltests seien momentan nicht in ausreichender Anzahl flächendeckend vorhanden, um mit Blick auf die bevorstehenden Weihnachtstage jeden Patienten ohne Symptome zu testen, erklärte ein Sprecher. Corona-Schnelltests taugten nicht zum pauschalen „Freitesten“ für Weihnachten, so der Sprecher weiter.

Donnerstag, 3. Dezember, 18.12 Uhr

Immer mehr Corona-Schnelltest-Zentren in Nordrhein-Westfalen

An immer mehr Orten in Nordrhein-Westfalen werden Corona-Schnelltests für Selbstzahler in extra hergerichteten Räumen angeboten. In Düsseldorf etwa gibt es Testzentren in ansonsten als Restaurant oder Club genutzten Gebäuden, in Köln in Räumen über einem Bekleidungsgeschäft in der Fußgängerzone. Ein weiterer Standort kam am Donnerstag mit der König-Pilsener-Arena in Oberhausen hinzu. Betrieben wird dieses Zentrum von einem Kölner Arzt, der auch schon Zentren in München, Berlin und Köln betreibt.

In Düsseldorf soll an diesem Samstag ein weiteres Zentrum im Bankenviertel in der Innenstadt eröffnen. Dahinter steht ein eigens für Corona-Tests gegründetes Unternehmen mit Sitz in Hürth, an dem auch Ärzte beteiligt sind. In Oberhausen müssen Interessenten für einen Antigen-Schnelltest einen Termin online buchen. Das von einem Arzt ausgewertete Ergebnis werde bereits nach 15 Minuten digital übermittelt, teilte die Arena mit. Auch niedergelassene Ärzte bieten Schnelltests für Jedermann an.

Donnerstag, 3. Dezember, 17.20 Uhr

NRW beteiligt sich an bundesweiter Kontrolle zur Maskenpflicht

NRW wird sich am kommenden Montag beim ersten bundesweiten Kontrolltag zur Maskenpflicht in Bahnen beteiligen. „Dass auch bundesweit auf Fernstrecken Schwerpunktkontrollen durchgeführt werden, ist ein wichtiger Beitrag, an die Maskenpflicht zu erinnern“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Donnerstag. Bei landesweiten Kontrollen in Nordrhein-Westfalen waren am 24. November 805 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt worden. Drei Monate zuvor, am 24. August 2020, waren es bei der ersten Schwerpunktkontrolle laut Ministerium 1707 Verstöße.

Am kommenden Montag wird in den Bahnen wieder das ordnungsgemäße Tragen von Masken kontrolliert – auch in NRW.

Am kommenden Montag wird in den Bahnen wieder das ordnungsgemäße Tragen von Masken kontrolliert – auch in NRW. © picture alliance/dpa

Donnerstag, 3. Dezember, 16.06 Uhr

NRW-Kultursekretariate fordern Rettungsschirm für die Kultur

Die Kultursekretariate in Nordrhein-Westfalen haben in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Rettungsschirm für die Kultur gefordert. Der Kulturbereich werde von den pandemiebedingten Einschränkungen besonders schwer erschüttert, schreiben sie in dem am Donnerstag veröffentlichten Brief. Die Zukunft vieler Kulturschaffender sei infolge der Schließungen „mehr als unsicher, ihre Existenzen sind bedroht“.

Donnerstag, 3. Dezember, 14.15 Uhr
Bundestag verteidigt Corona-Zuschuss für Parlamentsbeschäftigte

Nach einem Sturm der Entrüstung hat der Bundestag den steuerfreien Corona-Bonus für Parlamentsbeschäftigte verteidigt. Damit sei lediglich der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst wie üblich auf die Mitarbeiter der Abgeordneten übertragen worden, teilte die Bundestags-Pressestelle am Donnerstag in einer Stellungnahme mit. Sie reagierte damit auf Berichte des Nachrichtenportals „ThePioneer“ und in der „Augsburger Allgemeinen“, wonach es im Dezember eine einmalige Sonderzahlung von bis zu 600 Euro gibt.

Ende Oktober hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf höhere Löhne im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen verständigt. Teil der Tarifeinigung war auch eine einmalige Corona-Sonderzahlung von 600 Euro für die unteren Einkommensgruppen, 400 Euro für die mittleren und 300 Euro für die oberen Einkommensgruppen.

Donnerstag, 3. Dezember, 12.58 Uhr
Rosenmontagsumzug in Düsseldorfer Stadion abgesagt

Am Rosenmontag wird es auch im Düsseldorfer Fußballstadion keinen Corona-konformen Umzug geben. Das Comitee Carneval (CC) hat die Session nun komplett abgesagt, wie die Jecken am Donnerstag mitteilten.




Donnerstag, 3. Dezember, 12.17 Uhr

NRW-Familienminister missbilligt eigenmächtige Quarantäne von Kitas

Entscheidungen über Quarantäne in Kitas oder Schulen dürfen in Nordrhein-Westfalen ausschließlich die Gesundheitsämter treffen. Das stellte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) am Donnerstag im Familienausschuss des Landtags klar. Einige Einrichtungen hätten berichtet, dass die Ämter den Kita-Leitungen die Entscheidung über Quarantäne nach Corona-Fällen übertragen hätten.

Er habe daraufhin mit dem Gesundheitsministerium einen Erlass an die Gesundheitsämter verfassen lassen. Darin werde noch einmal „unmissverständlich klargestellt“, dass ausschließlich die Gesundheitsämter über Quarantäne zu entscheiden hätten.

Joachim Stamp (FDP), Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration und Vize-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, sieht die Bemächtigung Quarantänen zu verhängen einzig bei den Gesundheitsämtern.

Joachim Stamp (FDP), Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration und Vize-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, sieht die Bemächtigung Quarantänen zu verhängen einzig bei den Gesundheitsämtern. © picture alliance/dpa

Donnerstag, 3. Dezember, 10.56 Uhr

Trotz stagnierender Werte: RKI-Chef gibt keine Entwarnung

Die Zahl der neuen Corona-Fälle in Deutschland muss aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich stärker gesenkt werden, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bekommen. „Die Lage bleibt weiter sehr angespannt“, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Auch nach den Beschränkungen der vergangenen Wochen, die die Fallzahlen als ersten Erfolg stabilisiert hätten, seien sie immer noch zu hoch. „Sie sinken nicht spürbar.“

Donnerstag, 3. Dezember, 9.10 Uhr

Merkel dämpft Hoffnung auf schnelle Impfungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Hoffnung auf baldige Impfungen gegen das Coronavirus im großen Rahmen gedämpft. „Das heißt, wir müssen durch den Winter durchkommen, ohne darauf setzen zu können, dass wir im großen Maße Impfstoff zur Verfügung haben.“

Um eine Verordnung zu erarbeiten, wer wann in welcher Reihenfolge geimpft wird, brauche man zunächst alle Daten aus dem Zulassungsverfahren bei der EU, so Merkel. Dies könne vor aber auch erst nach Weihnachten geschehen.


Donnerstag, 3. Dezember, 8.10 Uhr

Spahn plant neues Testkonzept für Lehrer und Erzieher

Lehrer und Erzieher sollen sich in Zukunft nach einer entsprechenden Schulung selbst auf das Coronavirus testen dürfen. „Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Lehrerinnen und Lehrer werden sich regelmäßig selbst testen dürfen.“

Donnerstag, 3. Dezember, 7.43 Uhr

CDU-Kommunalpolitiker fordern Gastronomie im Januar zu öffnen

Nach der Entscheidung von Bund und Ländern, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verlängern, dringen die Unionskommunalpolitiker auf eine Öffnungsperspektive für Restaurants und Gaststätten. „Spätestens ab Januar sollte die Gastronomie wieder öffnen dürfen“, sagte der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV), Christian Haase (CDU).

„Es ist sicherer, wenn man abends mit wenigen Leuten dort zum Essen geht, wo es gute Hygienekonzepte gibt, als wenn man sich in einer kleinen Küche zusammensetzt. Die Verlagerung solcher Treffen in den Privatbereich verringert das Infektionsrisiko nicht“, sagte der CDU-Politiker.

Donnerstag, 3. Dezember, 6.14 Uhr

WHO empfiehlt Masken auch zu Hause zu tragen

De Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Empfehlungen zum Maskentragen als Schutz vor Coronavirus-Infektionen ausgeweitet. Neu empfiehlt sie, dass Menschen auch in der eigenen Wohnung bei Besuch von Außenstehenden Masken tragen sollen, wenn die Lüftung dort nicht gut ist oder nicht richtig beurteilt werden kann. Das gelte „unabhängig davon, ob ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann“, heißt es in den am Mittwoch aktualisierten Empfehlungen.

Donnerstag, 3. Dezember, 5.23 Uhr

Über 22.000 neue Infektionen und fast 500 neue Todesfälle an einem Tag

Das Robert-Koch-Institut meldet einen Anstieg der Positiv-Tests in Deutschland um 22.046 auf über 1,106 Millionen. Tags zuvor waren 17.270 gemeldet worden. Die Zahl gestorbenen Menschen, die positiv getestet wurden, erhöht sich um 479 auf 17.602

Mittwoch, 2. Dezember, 22.41 Uhr

Laschet gegen Skiferien im Dezember - einheitliche Regelung gefordert

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach dem Verbot des Skilift-Betriebs in Nordrhein-Westfalen zum Schutz vor Corona entsprechende Regelungen für alle große Skigebiete europaweit gefordert. „Zu diesem Weihnachten und zum Jahreswechsel passen keine Skiferien. Die Sorge, dass das Virus einen weiteren Schub bekommen könnte, ist berechtigt“, sagte Laschet am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes in Deutschland appellierte zugleich an die Bürger: „Bitte verzichten Sie in diesem Jahr auf unnötiges Reisen.“ Die Ankündigung Österreichs, den Skitourismus nicht hochzufahren, begrüße er ausdrücklich.

Mittwoch, 2. Dezember, 21.42 Uhr

Erneut Corona-Ausbruch bei Tönnies: 170 Infizierte in Weißenfels

Beim Schlachtbetrieb Tönnies in Weißenfels sind derzeit 172 Mitarbeiter mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Zuvor habe es einen großangelegten Reihentest bei den Beschäftigten des Unternehmens gegeben, erklärte Ariane Körner vom Burgenlandkreis am Mittwoch. Der Landkreis habe daher Gespräche mit der Firma aufgenommen. Das Unternehmen wolle die Betroffenen nun in einer gesonderten Quarantäneeinrichtung unterbringen. Zudem soll es Ende der Woche erneute Tests geben.

Mittwoch, 2. Dezember, 20.35 Uhr

Laschet: Verlängerung des Teil-Lockdowns gibt Planungssicherheit

Die Verlängerung des Teil-Lockdown bis zum 10. Januar gibt nach Ansicht von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) „Klarheit und Planungssicherheit“. „Die Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen sinken, aber sie sind noch zu hoch. Wenn wir alle vorsichtig bleiben, besteht die gute Chance auf ein besseres neues Jahr 2021“, sagte Laschet am Mittwochabend nach den Beratungen mit den anderen Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Mittwoch, 2. Dezember, 20.17 Uhr

Bund und Länder: Teil-Lockdown wird bis zum 10. Januar verlängert

Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen, wie die CDU-Politikerin im Anschluss mitteilte. „Im Grundsatz bleibt der Zustand, wie er jetzt ist“, sagte Merkel.

Eine Corona-Inzidenz von 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sei das klare Ziel. „Davon sind wir leider weit entfernt. Wir haben eine hohe Zahl von Todesopfern zu beklagen jeden Tag.“ Derzeit gilt ein Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember. Bund und Länder hatten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen über die Feiertage beschlossen.

Mittwoch, 2. Dezember, 19.36 Uhr

Bund und Länder planen, Gastronomie und Hotels länger geschlossen zu halten

Laut einem Medienbericht erwägen Bund und Länder, die Schließung von Gastronomie und Hotels bis zum 10. Januar zu verlängern. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Verhandlungskreise. Derzeit gilt der Teil-Lockdown nur bis zum 20. Dezember. Laut dem Infektionsschutzgesetz dürfen Einschränkungen immer nur über einen Zeitraum von maximal vier Wochen erlassen werden. Nach Informationen des RND ist die Verlängerung der Schließungen mit der Kanzlerin allerdings noch nicht vereinbart.

Merkel und die Länder-Chefs trafen sich am Nachmittag zur regulären Ministerpräsidentenkonferenz. Dabei sollte es unter anderem um Digitalisierung, Energiewende und den Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus gehen. Das Vorgehen in der Corona-Krise sollte diesmal nur am Rande besprochen werden.

Mittwoch, 2. Dezember, 18.31 Uhr

Über 1600 Kitas in NRW im November ganz oder teilweise geschlossen

In Nordrhein-Westfalen mussten wegen der Corona-Pandemie im November 665 Kitas zeitweise komplett und 948 Einrichtungen in Teilen schließen. Das geht aus einem Bericht des Familienministeriums für den Landtag hervor. Damit waren mehr als 15 Prozent der rund 10.500 Einrichtungen von coronabedingten Schließungen betroffen. Insgesamt werden laut Ministerium in den Kindertagesbetreuungen des Landes rund 730.000 Kinder von 160.000 Beschäftigten betreut. Wie viele Kinder und Personal von den Schließungen betroffen waren, blieb in dem Bericht offen.

Mittwoch, 2. Dezember, 17.46 Uhr

Bundeswehr hilft in Düsseldorf - Einsatz in 47 Gesundheitsämtern

Die Bundeswehr unterstützt nun auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf das Gesundheitsamt. 20 Soldatinnen und Soldaten aus Lüneburg (Niedersachsen) sollen ab sofort täglich bei der Kontaktnachverfolgung helfen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch erfuhr. Laut dem Landeskommando der Bundeswehr sind NRW-weit inzwischen Soldatinnen und Soldaten für 47 von 53 Gesundheitsämtern im Einsatz. Die Bundeswehr hilft nach Angaben eines Sprechers mit 1100 Soldatinnen, Soldaten und zivilen Angestellten bei der telefonischen Recherche nach Kontaktpersonen, bei mobilen Corona-Tests und auch in Krankenhäusern und einem Pflegeheim. Demnächst könnte die Bundeswehr auch in den geplanten Impfzentren helfen.

Mittwoch, 2. Dezember, 16.51 Uhr

Terminaufruf per Autoradio - Minisender gegen volle Wartezimmer

Gegen zu volle Warteräume in Arztpraxen hat ein Hausarzt und Dozent der Universität Witten/Herdecke in der Corona-Krise das „Radio Wartezimmer“ entwickelt. Ein Minisender soll es Patienten ermöglichen im Auto vor der Praxis zu warten, teilte die Hochschule am Mittwoch mit. Der Aufruf des eigenen Termins erfolgt dann über das eigene Autoradio. Die Bedienung sei geregelt wie bei einem Autokino. Allerdings reiche der Sender nur einige Meter weit, so dass sich die Anwendung nur für Praxen mit ausreichend Parkraum vor der Tür eigne. In der Praxis des Entwicklers Stefan Spieren in Wenden im Kreis Olpe komme die Technik inzwischen zum Einsatz und entlaste den Praxisalltag.


Mittwoch, 2. Dezember, 14.59 Uhr
Coronavirus in Deutschland bei Hund und Katze nachgewiesen
In Deutschland sind bei einer Katze und einem Hund Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Proben der Katze seien im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bei Greifswald untersucht worden, sagte dessen Präsident Thomas Mettenleiter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Das Tier aus Frankfurt am Main habe die Infektion überlebt.

Zu dem Hund aus München konnte er keine weiteren Angaben machen. „Wir wissen seit dem Frühjahr, dass sie infizierbar sind“, sagte er. Weltweit seien rund 70 bestätigte Fälle bei Haustieren bekannt. Zwei Drittel davon seien Katzen, ein Drittel Hunde.

Zum ersten Mal in Deutschland ist bei Haustieren das Coronavirus nachgewiesen worden: einer Katze und einem Hund.

Zum ersten Mal in Deutschland ist bei Haustieren das Coronavirus nachgewiesen worden: einer Katze und einem Hund. © picture alliance/dpa

Infizierte Menschen sollten daher auch Abstand zu ihren Haustieren halten. Die Vierbeiner könnten durch das Coronavirus ebenfalls erkranken und sterben. Vor dem Hintergrund der Corona-Ausbrüche auf Nerzfarmen in Dänemark warnte Mettenleiter in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ jedoch vor der Übertragung des Virus vom Menschen auf freilebende Wildtiere. „Das ist im Zweifelsfall nicht nur für die Tiere gefährlich, sondern auch für uns Menschen“, sagte er. Beim Kontakt mit Wildtieren wie Mardern und Fledermäusen sei besondere Vorsicht geboten.

Mittwoch, 2. Dezember, 14.35 Uhr
Österreich verschärft seine Einreisebestimmungen - kein Skiurlaub für Deutsche
Im Nachbarland Österreich ist nach neuen Regelungen ein Skiurlaub für Deutsche bis Mitte Januar praktisch unmöglich. Österreich befindet sich noch bis zum 6. Dezember im harten Lockdown, die Skigebiete in Österreich sind komplett geschlossen. Ein Skiurlaub wird für deutsche Touristen aber auch danach vorerst nicht möglich sein, da die Einreisebedingungen verschärft werden. Das Land verhängt für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten vom 7. Dezember bis zum 10. Januar eine zehntägige Quarantänepflicht. Österreicher dürfen sollen Skilifte schon ab dem 24. Dezember wieder nutzen können.

Mittwoch, 2. Dezember, 12.28 Uhr
Zahl der Neuinfektionen in NRW geht weiter zurück
Die Zahl der Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen weiter gesunken. Für Mittwoch meldete das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) beim zentralen Wert der Sieben-Tage-Inzidenz einen Rückgang auf 137,7. Am Dienstag hatte die Kennzahl noch bei 142,8 gelegen. Die Hotspots Solingen (252,4) Duisburg (212,2) und Hamm (206,2) überschritten allerdings weiterhin die extreme 200er-Schwelle

Mittwoch, 2. Dezember, 10.38 Uhr
Laschet: Corona-Impfungen werden kostenlos sein
Impfungen gegen das Coronavirus werden nach Angaben von NRW-Regierungschef Armin Laschet kostenlos sei. Auf die Frage eines WDR-Hörers, ob die Bürger zuzahlen müssten, sagte der CDU-Politiker im „Morgenmagazin“: „Nach meinem Wissen zu 99,9 Prozent nicht, nein.“ Der Bund werde den Impfstoff besorgen, der voraussichtlich zum Jahreswechsel zur Verfügung stehe.

Eine Million Dosen sollten an Nordrhein-Westfalen gehen. Er rechne damit, das ein Großteil der 18-Millionen-Bevölkerung in NRW die Chance habe, im kommenden Jahr geimpft zu werden.

Mittwoch, 2. Dezember, 9.02 Uhr

Razzien wegen Soforthilfe-Betrugs in NRW

Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll haben in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und in Österreich wegen Verdachts auf Corona-Soforthilfebetrugs Durchsuchungen gestartet. Am Mittwochmorgen liefen die Aktionen mit rund 100 Beamten in Köln, Bergheim, Pulheim, Krefeld und Essen an, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Es gehe auch um Verdacht auf Steuerhinterziehung. Privatwohnungen und eine Firmenhalle wurden durchsucht. Zudem seien Ermittler in Österreich im Einsatz und unterstützten die deutschen Behörden.

Mittwoch, 2. Dezember, 8.16 Uhr

Großbritannien lässt Corona-Impfstoff von Biontech zu

Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel hat nach Angaben des Mainzer Pharma-Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Damit bekommen die Briten früher grünes Licht für einen Corona-Impfstoff als die EU und die USA

Mittwoch, 2. Dezember, 7.20 Uhr
NRW soll eine Million Impfdosen bekommen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet damit, dass zum Jahreswechsel mit ersten Corona-Impfungen begonnen werden kann. Bundesweit stünden zum Jahresbeginn voraussichtlich zwischen fünf und acht Millionen Impfdosen zur Verfügung - davon etwa eine Million für das bevölkerungsreichste Bundesland NRW, sagte Spahn. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) habe im Kabinett angekündigt, besonders schutzbedürftige Gruppen zu bevorzugen.

Mittwoch, 2. Dezember, 6.10 Uhr

Mehr als 17.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Wie das Robert-Koch-Institut am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 17.270 neue Ansteckungsfälle erfasst. Das waren gut 1300 weniger als am Mittwoch vor einer Woche. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Deutschland nach RKI-Angaben 1.084.743 Infektionen erfasst. Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland stieg den Angaben zufolge um 487 auf 17.123.

Mittwoch, 2. Dezember, 5.19 Uhr

Wegen Corona-Einbußen: Brauer fordern Entschädigung vom Staat

Die Verbände der deutschen Brauwirtschaft fürchten aufgrund der Corona-Pandemie um den Fortbestand zahlreicher Brauereien und fordern Hilfe vom Staat. Die Verbände fordern eine „zielgerichtete finanzielle Unterstützung zur Existenzsicherung“. Zulieferer des Gastgewerbes würde bei den Hilfsprogrammen von Bund und Ländern für in Not geratene Branchen weitgehend unter den Tisch fallen.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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