Coronavirus in NRW: RKI besorgt – „Virus könnte sich unkontrolliert ausbreiten“ – Liveblog

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Noch nie war die Zahl der Infektionen binnen 24 Stunden so hoch wie heute. Das RKI warnt vor dem Ernst der Lage – macht aber auch Mut. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 22.10.2020, 06:40 Uhr / Lesedauer: 15 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 97.503 bestätigte Fälle - 74.800 Genesene - 1.980 Todesfälle. (Stand: 22.10.2020)
  • Das RKI verzeichnet einen neuen Höchststand an Neuinfektionen seit Auftreten des Coronavirus in Deutschland. Über 11.000 Menschen sind binnen 24 Stunden erkrankt. Die Situation sei „sehr ernst“, sagte RKI-Chef Prof. Lothar H. Wieler, man müsse damit rechnen, dass sich das Virus in Deutschland vielleicht sogar unkontrolliert verbreiten könne.
  • Die Maskenpflicht für Schüler im Unterricht wird nach den Herbstferien wieder eingeführt. Sie gilt ab Montag (26. Oktober) bis zum 22. Dezember.
  • Acht NRW-Städte haben eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100. Trauriger Spitzenreiter ist Solingen mit einem Wert von 153,9.
  • Im Kreis Unna gilt in Lünen, Schwerte, Werne und Fröndenberg eine Maskenpflicht in belebten Bereichen der Innenstädte. .
  • Mehrere Gastronomen haben Eilanträge gegen die Sperrstunde in NRW eingereicht
  • In NRW gilt in allen Hotspots eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr. Sie gilt in Kommunen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 50. Alle Regeln im Überblick finden Sie hier.

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Donnerstag, 22. Oktober, 15.40 Uhr
Berufsmusiker zum zweiten Mal erkrankt

Auch in NRW sind Menschen bereits zwei Mal an Covid-19 erkrankt. So der Berufsmusiker Markus Wallrafen (59). „Beim zweiten Mal wollte man mich zunächst gar nicht testen, weil ich es ja schon hatte“, erklärte der Violinist bei der „Neuen Philharmonie Westfalen“ am Donnerstag der dpa. Dann habe er aber heftige Symptome bekommen und sei daraufhin erneut positiv getestet worden.

„Ich war zehn Tage schlapp, hatte keinen Geruchs- und Geschmackssinn. Es war wie eine schwere Grippe“, berichtete der Musiker. Der Verlauf sei bei der zweiten Erkrankung etwas schwerer gewesen als beim ersten Mal, aber im Vergleich zu anderen Fällen immer noch leicht. Beim ersten Mal habe er sich vor zweieinhalb Monaten im Urlaub in Südtirol infiziert, beim zweiten Mal bei einer Wanderung mit seinem Cousin an der Ahr.

Donnerstag, 22. Oktober, 14.05 Uhr

Auch das Dschungelcamp fällt Corona zum Opfer

Das für Anfang 2021 geplante RTL-Dschungelcamp in Wales fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Das sagte ein RTL-Sprecher in Köln am Donnerstag. Statt der geplanten Übertragung aus Wales plane man nun eine Ersatz-Show zu dem Format in Deutschland. Zuvor hatten die „Bild“-Zeitung und der Branchendienst dwdl.de berichtet.



Donnerstag, 22. Oktober 13.03 Uhr

Stadt Duisburg sagt Weihnachtsmarkt ab

Die Stadt Duisburg hat die Entscheidung gefällt, den großen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt für dieses Jahr abzusagen. „Vor dem Hintergrund der stark steigenden Infektionszahlen konnte kein Weg gefunden werden“, so eine Sprecherin der Stadt. Nach dem Aachener Weihnachtsmarkt ist der Duisburger der zweite größere in Nordrhein-Westfalen, der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfällt.

Donnerstag, 22. Oktober, 11:59 Uhr

Eilantrag gegen Beherbergungsverbot gescheitert

Der vor dem Bundesverfassungsgericht gestellte Eilantrag zur Aufhebung des umstrittenen Beherbergungsverbots in Schleswig-Holstein ist abgewiesen worden. Laut aussage der Richter fehlten erforderliche Darlegungen. Weiterhin müsse nun Menschen aus Risikogebieten, die in das Bundesland einreisen wollen, einen höchsten 48 Stunden alten, negativen Testbefund vorzeigen. Geklagt hatte eine Tübinger Familie, die Urlaub auf Sylt machen wollte.

Donnerstag, 22. Oktober, 11 Uhr

Weitermachen „nach bestem Wissen und Gewissen“

RKI-Präsdient Lothar Wieler hat an die Gesundheitsämter appelliert, trotz der derzeitigen teilweisen Überforderung durchzuhalten. Die Überforderungen einiger Gesundheitsämter sei „ernst und besorgniserregend“, sagte Wieler. Aber man müsse jede Anstrengung auch unter diesen Umständen aufrechterhalten und dürfe nicht aufgeben, sondern weitermachen „nach bestem Wissen und Gewissen“.

Donnerstag, 22. Oktober, 10.43 Uhr
Lässt sich das Virus in Deutschland noch aufhalten?
In den Nachbarstaaten Deutschland ist die Situation noch schärfer, Experten schätzen, die Nachbarn liegen in der Entwicklung etwa 5 Wochen voraus. Kann man diese Entwicklung in Deutschland noch aufhalten? Auf diese Frage antwortet RKI-Chef Wieler: „Wir können es schaffen. Wir schaffen es aber nur, wenn wir uns gemeinsam anstrengen. Es muss nicht so sein, dass wir in 5 Wochen da stehen, wo sich unsere Nachbarstaaten befinden. Aber es kann sein.“


Donnerstag, 22. Oktober, 10.33 Uhr

Warum kann die Zahl der Intensivbetten nicht als Gradmesser dienen?

„Wir alle haben das Ziel, dass möglichst wenig Menschen erkranken“, sagte RKI-Chef Wieler. Die Zahl der Infizierten liege immer einige Tage zurück, weil sich die Menschen logischerweise ja einige Tage vorher angesteckt haben. Die Zahl der Intensivbetten spiegele daher die Lage des Infektionsgeschehens vor einigen Wochen wieder. Man sei also in der Reaktion verzögert. Man könne nicht heute Maßnahmen ergreifen und sehe morgen den Effekt, erklärte Wieler den Journalisten.

Donnerstag, 22. Oktober, 10.21 Uhr
Jüngere Menschen stärker betroffen als im Frühjahr
Derzeit stecken sich weitaus mehr jüngere Menschen an als im Frühjahr, daher liege die Todesrate der Infektionen nicht so hoch, wie vor einigen Monaten. „Aber die Zahlen werden zunehmen“, sagte RKI-Chef Wieler. Und damit gelange das Virus auch wieder in andere Bevölkerungsschichten, auch in die älteren.

„Die jungen Menschen sind allerdings die, die momentan am meisten diesem Virus ausgesetzt sind.“

Jetzt lesen

Donnerstag, 22. Oktober, 10.13 Uhr
Eindämmung, Schutz und Milderung

Drei Kern-Maßnahmen seien wichtig, um den Infektionsverlauf in Deutschland weiter zu beherrschen, sagte RKI-Chef Wieler: Eindämmung, Schutz und Milderung. Er appellierte an die Einhaltung der Abstandsregeln, der Kontaktbeschränkungen und der Maskenpflicht. Wichtig sei es, die Anzahl der Personen bei Feiern so klein wie möglich zu halten.

Donnerstag, 22. Oktober, 10.09 Uhr

„Großteil der Menschen steckt sich im Privaten an“

Ein Blick auf die Fallzahlen und Ausbrüche in Deutschland zeige, dass sich die meisten Menschen im Privaten anstecke, erklärte RKI-Chef Wieler bei der Pressekonferenz.

Nach Übernachtungen in Hotels beispielsweise verzeichne man keine erhöhte Ansteckungsgefahr. In Schulen breche das Virus seltener aus als etwa die Grippe, dennoch sei mit vermehrten Ausbrüchen auch dort zu rechnen, wenn die Fallzahlen in Deutschland weiter steigen.

Donnerstag, 22. Oktober, 10 Uhr

„Müssen damit rechnen, dass sich das Virus unkontrolliert ausbreiten kann“
Die Pressekonferenz hat begonnen. Zu Beginn sagt RKI-Präsident Prof. Lothar H. Wieler: „Inzwischen ist die Situation sehr ernst geworden“. Man wisse nicht, wie sich die Situation weiter entwickelt. Doch: Jeder und jede könne etwas dazu beitragen, dass sich das Infektionsgeschehen positiv entwickele, indem er die Regeln einhalte. Aber Wieler warnt auch: „Wir müssen damit rechnen, dass sich das Virus in Deutschland weiter ausbreiten kann, sogar unkontrolliert ausbreiten kann“


Donnerstag, 22. Oktober, 9.38 Uhr
RKI informiert im Livestream über die aktuelle Lage

Wie entwickelt sich die Corona-Krise in Deutschland? Das RKI informiert heute Morgen um 10 Uhr in einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage. Wir berichten hier live und zeigen hier den Livestream der PK.



Donnerstag, 22. Oktober, 8.20 Uhr

Weiterer Kreis in NRW überschreitet die 100er-Marke

Mit dem Landkreis Düren hat ein weiterer Kreis in Nordrhein-Westfalen eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 gemeldet. Der Wert beläufst sich auf 117, 1. Düren ist damit die achte Region in NRW, die die 100er-Marke übertrifft. an der Spitze liegt immer noch Solingen mit einem Wert von 153,9.

Donnerstag, 22. Oktober, 7.32 Uhr

Kliniken sehen keinen Engpass bei Intensivbetten - aber bei Pflegepersonal

Die deutschen Kliniken sehen sich im Angesicht der steigenden Infektionszahlen gut gerüstet. Insgesamt 30.000 Intensivbetten stehen aktuell zur Verfügung, wie Stefan Kluge, der Chef der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf am Dienstag im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ mitteilte.

„Es wird keiner in Deutschland sterben, weil er kein Beatmungsbett bekommt. Das wird nicht passieren“, versicherte er. Weitaus mehr Sorgen macht ihm der Pflegepersonal in Pflege-Berufen. Das sei schon vor Corona so gewesen. Wenn mehr Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt werden müssen, müsse man Personal innerhalb der Klinik umverteilen „und das führt zu einer Leistungseinschränkung der übrigen Bereiche, das muss uns ganz klar sein.“

Donnerstag, 22. Oktober, 6.28 Uhr

Höchster Wert an Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Deutschland den Spitzenwert seit Beginn der Pandemie überschritten. Wie das RKI am Morgen mitteilte, wurden am Vortag 11.287 Neuerkrankungen bekannt. Damit ist der bisherige Spitzenwert von 7830 Infektionen am Sasmtag innerhalb eines Tages deutlich überschritten.

Donnerstag, 22.Oktober, 5.54 Uhr

Corona-Warnampel im Kreis Coesfeld springt auf gelb

Aktuelle Zahlen des RKI zeigen, dass der Kreis Coesfeld den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 überschritten hat. Von 33,1 am Mittwoch, sprang die Zahl auf 44,1 und ist so bereits nah an der kritischen Marke von 50. Die Schutzmaßnahmen im Kreis sollen jetzt verschärft werden.

Donnerstag, 22.Oktober, 5.25 Uhr

Toter bei Corona-Impfstoff-Studie in Brasilien

Während der Studie zu einem Corona-Impfstoff des Pharmakonzerns AstraZeneca in Brasilien ist ein Proband gestorben. Dies bestätigte die brasilianische Überwachungsbehörde für Gesundheit, Anvisa, Den Impfstoff hatte der britisch-schwedische Konzern in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford entwickelt. In wie weit der Tod des Probanden mit dem Impfstoff in Verbindung steht, wird jetzt untersucht.

Mittwoch, 21. Oktober, 22.26 Uhr
„Alarmstufe Rot“: Karnevalsband „Räuber“ spielte vor dem Landtag
Bei einer Protest-Demo vor dem Düsseldorfer Landtag sind am Mittwoch die „Räuber“ aufgetreten. Die Karnevalsband („Denn wenn et Trömmelche jeht“) machte damit auf die dramatischen Umsatzeinbrüche der Veranstaltungswirtschaft durch die Corona-Pandemie aufmerksam. Ein Bündnis hatte in den vergangenen Wochen unter dem Motto „Alarmstufe Rot“ sieben Demos vor dem Parlament veranstaltet. Manager Michael Brand hatte im Vorfeld gesagt, es gehe der Band darum, „ein Zeichen für die ganze Branche zu setzen“.

Die Band «Räuber» spielte bei einer Demonstration der Veranstaltungsbranche vor dem nordrhein-westfälischen Landtag, um auf die dramatischen Umsatzeinbußen der Branche aufmerksam zu machen.

Die Band «Räuber» spielte bei einer Demonstration der Veranstaltungsbranche vor dem nordrhein-westfälischen Landtag, um auf die dramatischen Umsatzeinbußen der Branche aufmerksam zu machen. © picture alliance/dpa

Mittwoch, 21. Oktober, 20.35 Uhr

EU-Kommission: Impfstoffentwicklung könnte noch Monate dauern

Für die Corona-Krise ist nach Einschätzung der EU-Kommission keine schnelle Lösung durch Impfungen in Sicht. „Es wird noch Monate dauern, bis ein Impfstoff gefunden und verteilt ist“, sagte Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic am Mittwoch im Europaparlament in Brüssel. Niemand wisse heute, wann die Pandemie endlich vorüber sein werde.

Mittwoch, 21. Oktober, 19.58 Uhr

„Essen Motor Show“ fällt aus - Zombiewalk und Gartenmesse gestrichen

Die „Essen Motor Show“ ab Ende November wird coronabedingt ausfallen. Die Stadt sei angesichts stark steigender Infektionszahlen mit einem Appell zum Verzicht an die Messe herangetreten, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Zwar sei das vorgelegte Hygienekonzept sehr gut, aber schon die An- und Abreise Zehntausender berge ein hohes Infektionsrisiko. Zudem teilte die Messe mit, die für Ende Januar 2021 geplante Pflanzen- und Gartenbaumesse IPM ebenfalls abzusagen. Auch der Zombiewalk zu Halloween mit normalerweise Scharen von schaurig kostümierten „Untoten“ fällt aus.

Mittwoch, 21. Oktober, 18.55 Uhr

Duisburg: Masken-Pflicht in der Fußgängerzone und Wettkampfverbot

Die Stadt Duisburg verschärft wegen steigender Neuinfektionszahlen die Maßnahmen in der Corona-Krise. So gilt in den Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen von 7.00 bis 23.30 Uhr die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, wie die Stadt nach einer Sitzung des Krisenstabes am Mittwoch mitteilte. „Mit dieser Regelung sollen Menschen insbesondere dort geschützt werden, wo wenig Abstand gehalten werden kann“, heißt es in zur Begründung. Auch für die Sportvereine wurden die Regeln wieder strenger. Sporthallen wurden gesperrt und auch Wettkämpfe im Freien wurden untersagt, so dass die Amateurligen in Duisburg pausieren müssen. Die Maßnahmen gelten ab diesem Donnerstag.

Mittwoch, 21. Oktober, 18.13 Uhr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn positiv auf Coronavirus getestet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Spahn habe sich umgehend in häusliche Isolierung begeben, bislang hätten sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt, hieß es weiter.

Mittwoch, 21. Oktober, 16.52 Uhr

Corona-Tote in NRW pro 100.000 Einwohner unterscheiden sich stark

Welche Stadt, welchen Kreis in Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Pandemie bisher am härtesten getroffen? Um diese Frage zu beantworten, kann man die Zahl der Infizierten miteinander vergleichen. Oder man schaut, wo die meisten Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind. Letzteres hat unsere Redaktion getan und für jeden Kreis und für jede kreisfreie Stadt in NRW zwei Zahlen ermittelt: Zum einen die Zahl der Corona-Toten pro 100.000 Einwohner und zum zweiten den Anteil der Corona-Toten an allen Infizierten in diesem Kreis oder dieser Stadt. Das Ergebnis finden Sie hier:

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Mittwoch, 21. Oktober, 16.08 Uhr

Herne prüft nach Ferien zeitversetzten Unterrichtsbeginn

Die Stadt Herne will angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen den täglichen Schulbeginn zeitversetzt organisieren. Wenn der Unterricht nicht für alle Schüler zur selben Uhrzeit starte, lasse sich Gedränge im öffentlichen Personennahverkehr vermeiden, erläuterte ein Sprecher am Mittwoch nach einer Sitzung des Krisenstabs. Mit diesem zusätzlichen geplanten Baustein nach den Herbstferien ab kommenden Montag hoffe man, die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.21 Uhr

NRW will keinen Schwellenwert für Schulschließungen festlegen

In Nordrhein-Westfalen wird kein Schwellenwert festgesetzt, ab welcher Infektionslage Schulen vor Ort schließen müssen, so Schulministerin Yvonne Gebauer. Im bevölkerungsreichsten Bundesland beginnt am Montag für rund 2,5 Millionen Schüler wieder der Unterricht nach den Herbstferien. Es müsse alles getan werden, um die Schulen offen zu halten, sagte Gebauer.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.13 Uhr

Maskenpflicht im Unterricht für Schüler ab der 5. Klasse

Die Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ist zurück, wie Schulministerin Gebauer am Mittwoch verkündete. Die Maskenpflicht gilt für Schüler ab der 5. Klasse und ab dem kommenden Montag (26. Oktober), also dem ersten Schultag nach den Herbstferien. Sie ist vorerst zeitlich befristet bis zum 22. Dezember, also bis zum Beginn der Weihnachtsferien.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.11 Uhr

Gebauer: Schulen sind keine Hotspots

Schulen in NRW seien nach Angaben der Schulministerin keine Hotspots. Zudem gibt es kein erhöhtes Infektionsgeschehen an Schulen im Land. Darum soll auch der tägliche Präsenzunterricht beibehalten werden. Zum Stichtag 7. Oktober seien weniger als 0,2 Prozent der rund 6000 Schulen in NRW wegen Corona geschlossen gewesen. 2084 Lehrkräfte - 1,3 Prozent - seien zum Stichtag in Quarantäne gewesen und über 23.000 Schüler. Das seien 1,2 Prozent. Unter den Schülern seien 853 Corona-Infektionen bestätigt worden - bei den Lehrkräften seien es 166 gewesen.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.07 Uhr

Regelungen sollen beibehalten und weiterhin überprüft werden

Wie NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) erklärte, sollen die aktuellen Regelungen im Schulbetrieb beibehalten werden. Dazu gehört vor allem das Lüftungskonzept. Alle Maßnahmen stünden aber unter genauer Beobachtung, auch in Bezug auf das Infektionsgeschehen.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.04 Uhr

Förderprogramm für Schulen zur besseren Belüftung

Für die Schulen im Land NRW steht ab sofort ein Förderprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Lüftungskonzepte umgesetzt werden können. Das erklärte NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwoch. Das Land will damit mobile Lüftungsanlagen zur Verfügung stellen. Ihren Angaben zufolge könnten die meisten Schulen die Klassenräume jedoch ausreichend lüften.

Mittwoch, 21. Oktober, 15 Uhr

Schulministerin informiert über den Schulbetrieb nach den Herbstferien

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach informieren über den Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen nach den Herbstferien.

Mittwoch, 21. Oktober, 14.11 Uhr

Zweitligaspiel Bochum gegen Aue vor maximal 300 Zuschauern

Der VfL Bochum darf sein nächstes Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am Sonntag (13.30 Uhr) vor nur maximal 300 Zuschauern austragen. Das teilte der Fußball-Zweitligist am Mittwoch mit Verweis auf eine Bestätigung der zuständigen Gesundheitsbehörden mit. Aufgrund eines auf über 50 angestiegenen Wochen-Inzidenzwertes gelte die Revierstadt als sogenanntes Corona-Risikogebiet.

Mittwoch, 21. Oktober, 13.18 Uhr

Rund 850 Freiwillige stehen im NRW-Register für Corona-Notfälle

Etwas mehr als drei Monate nach Einrichtung eines Corona-Freiwilligenregisters haben sich dort etwa 850 Helfer für den Notfall eintragen lassen - mehrheitlich aus Gesundheitsberufen. Nach Auskunft der Ärztekammer Westfalen-Lippe stehen damit 473 Ärzte und Ärztinnen, sowie 118 Arzthelferinnen und 79 Pflegekräfte bereit, um bei einem Versorgungsengpass in besonders betroffenen Kommunen und Kreisen auszuhelfen. Der Rest der Freiwilligen komme aus anderen Bereichen, sagte ein Sprecher der Ärztekammer Westfalen-Lippe, die das Instrument landesweit verwaltet.

Mittwoch, 21. Oktober, 12.14 Uhr

Städtetag kritisiert Förderkonzept zur Belüftung an Schulen

Schulen profitieren nach Meinung des Städtetags in Nordrhein-Westfalen kaum von der Förderung des Bundes für Belüftungsanlagen. „Viele Schulgebäude haben gar keine Anlage, über die sich Lufttemperatur, Luftfeuchte und Luftqualität beeinflussen lassen und die sich mit zusätzlichen Filtern weiter verbessern ließe“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetages NRW, Helmut Dedy, der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Die Anschaffung mobiler Lüftungsanlagen werde aber nicht gefördert. Deshalb sei die Förderrichtlinie höchstens für einige öffentliche Gebäude, nicht jedoch für Schulgebäude relevant.

Mittwoch, 21. Oktober, 11.30 Uhr

Weitere Eilanträge gegen Sperrstunde in NRW

Gegen die NRW-weite Sperrstunde für Restaurants und Kneipen in Risikogebieten sind am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster weitere Eilanträge eingegangen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers von Mittwoch haben sich Gastronomen aus Bochum und Duisburg ans OVG gewand, außerdem für einen gemeinsamen Antrag Wirte aus Essen, Dortmund und Hemer (Märkischer Kreis). Bis Dienstag waren bereits drei Eilanträge in Münster eingegangen. Darunter waren unter anderen Wirte und Barbetreiber aus Düsseldorf sowie mit einer gemeinsamen Klage 19 Gastronomen aus Bonn, Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis. Wann über die Eilanträge entschieden wird, steht laut einem Sprecher noch nicht fest.

Mittwoch, 21. Oktober, 10.19 Uhr

Martinszüge in NRW sollen trotz Pandemie erlaubt werden

Martinsumzüge dürfen auch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen trotz steigender Corona-Infektionszahlen durch die Straßen ziehen. Allerdings gelten Personenbeschränkungen und Abstandsgebote. Das stellte das Gesundheitsministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur klar. „Im Gegensatz zu geschlossenen Räumen haben wir es im Freien mit deutlich geringeren Infektionsrisiken zu tun“, erklärte ein Sprecher. Dennoch gelte grundsätzlich: „Ohne Mindestabstand dürfen in einem Martinsumzug im öffentlichen Raum nur zehn Personen zusammentreffen.“

Mittwoch, 21. Oktober, 9.23 Uhr

Bericht: Viele Schulen gehen bei Virenfilter leer aus

Viele Schulen in NRW werden einem Bericht zufolge bei Bundesmitteln für Lüftungsanlagen zur Corona-Risikominderung leer ausgehen. Zahlreiche Schulgebäude könnten solche Anlagen mit zusätzlichen Filtern nicht nachrüsten, weil sie über eine solche Anlage überhaupt nicht verfügten, zitierte die „Rheinische Post“ (Mittwoch) den Städtetag NRW. Bereits vorhandene, fest eingebaute Anlagen zur Regulierung von Temperatur, Feuchtigkeit und Qualität der Luft seien aber Voraussetzung für eine Bundesförderung, sagte Verbandsgeschäftsführer Helmut Dedy der Zeitung. Die Neuanschaffung mobiler Belüftungsanlagen wird laut Städtetag dagegen nicht vom Bund untestützt.

Mittwoch, 21. Oktober, 8.30 Uhr

Großteil der NRW-Bevölkerung lebt in Corona-Risikogebieten

Laut den aktuellen Zahlen des RKI leben mittlerweile zwei Drittel der in Nordrhein-Westfalen lebenden Menschen in einem Corona-Risikogebiet. Das sind rund 12 Millionen Menschen. Die einzige große Stadt in NRW, die in den letzten Tagen unter der Marke von 50 geblieben ist, ist Münster.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.40 Uhr

Sieben NRW-Städte sind jetzt über der 100er-Marke

Drei Städte in Nordrhein-Westfalen haben am Vortag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten. Die Stadt Duisburg liegt jetzt bei einem Wert von 100,1 (93,8 am Vortag), Wuppertal auch bei 100,1 (Vortag: 86,2) und Köln bei 104,5 (Vortag 97,8). Zusammen mit der Städteregion Aachen (106,6), Gelsenkirchen (113,2), Herne (133,6) und dem traurigen Spitzenreiter Solingen (137,5) haben jetzt sieben Städte in NRW die 100er-Marke überschritten.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.20 Uhr

Deutschland stellt Nato-Soldaten für Corona-Einsätze bereit

Soldaten der Bundeswehr können während der zweiten Pandemie-Welle auf Einsätze in andere Nato-Länder geschickt werde. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bekanntgab, werden bei Bedarf medizinisches Personal, Pioniere und Experten aus der Truppe für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren bereitgestellt.

Mittwoch, 21. Oktober, 6.21 Uhr

7595 Neuinfektionen in Deutschland

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in den letzten 24 Stunden 7595 Neuerkrankungen mit dem Coronavirus in ganz Deutschland festgestellt worden. Der Wert liegt nur knapp hinter der Höchstmarke von 7830 Neuinfektionen am Samstag. Der Inzidenzwert im gesamten Bundesgebiet liegt damit bei 48,6.

Mittwoch, 21. Oktober, 5.24 Uhr

NRW-Polizei registriert massiven Anstieg an Corona-Verstößen

Die Polizei hat in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche einen massiven Anstieg von Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen festgestellt. Sie registrierte in diesem Zusammenhang fast 200 Ordnungswidrigkeiten Außerdem erstattete die Polizei 15 Strafanzeigen, mehr als doppelt so viele wie in der Woche zuvor (7).

Insgesamt wurden 644 Menschen ertappt, die sich nicht an die Auflagen hielten. In der Vorwoche waren es 245.

Dienstag, 20. Oktober, 22.32 Uhr

Clubs suchen in der Corona-Krise nach Lösungen

Die Clubs in Deutschland kämpfen wegen der Corona-Zwangspause ums Überleben - viele Betreiber können sich deswegen eine Maskenpflicht beim Tanzen vorstellen. Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT) fordert zugleich eine klare Öffnungsperspektive für das Nachtleben. Auch Wegekonzept, Lüftung, gegebenenfalls bezahlbare Schnelltests - darüber wolle man mit der Politik diskutieren. „Eine Maskenpflicht auf der Tanzfläche ist zwar nicht ideal, aber wir sollten es auch nicht ausschließen“, sagte BDT-Geschäftsführer Stephan Büttner vor dem Branchentreffen Club Convention der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Dienstag, 20. Oktober, 21.43 Uhr

Anti-Corona-Regeln: Opposition fordert mehr Macht für den Bundestag

In Zeiten der Krise schlägt die Stunde der Exekutive, also der Regierenden, lautet ein weit verbreiteter Glaubenssatz in der Politik. Und tatsächlich waren es vor allem die Runden von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die das bisherige Bild des Krisenmanagements in der Corona-Pandemie geprägt haben. Nun versucht der Bundestag wieder stärker Einfluss auf die Geschicke zu neben. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat dazu Vorschläge erarbeitet. Unterstützung erhält er vor allem aus der Opposition.

Dienstag, 20. Oktober, 20.54 Uhr

Polizei löst Corona-Demonstration in Köln auf

Die Polizei hat auf dem Kölner Neumarkt eine Demonstration zum Thema Corona mit mehreren Hundert Menschen aufgelöst. Die Stadt Köln habe die Beamten am Dienstag um Amtshilfe gebeten, weil sich ein Großteil der Teilnehmer nicht an die Coronaschutzverordnung gehalten habe, teilte die Kölner Polizei am Abend mit.

„Weder trugen sie Mund-Nasen-Bedeckungen noch hielten sie Mindestabstände ein.“ Mehrmalige Aufforderungen des Versammlungsleiters und der Polizei, sich an die Schutzbestimmungen zu halten, seien ignoriert worden. Die Menschen hätten „provokativ eng zusammenstanden“, erklärte Einsatzleiter Michael Tiemann.

Dienstag, 20. Oktober, 19.50 Uhr

Pandemie in Europa: Mehr als fünf Millionen bestätigte Corona-Fälle

In der EU und ihren wichtigsten europäischen Partnerstaaten haben sich mittlerweile mehr als fünf Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Bis Dienstag wurden dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) insgesamt 5.039.783 Fälle aus dem Europäischen Wirtschaftsraum zuzüglich Großbritannien gemeldet. Das sind rund 130.000 mehr als am Vortag, wie aus einer täglich aktualisierten Übersicht des ECDC hervorgeht.

Dienstag, 20. Oktober, 18.41 Uhr

Schulen benötigen Konzepte für den Start nach den Herbstferien

Kurz vor dem Ende der Herbstferien ist in der Schullandschaft in NRW ordentlich Druck im Kessel. Angesichts des rasanten Anstiegs der Corona-Infektionszahlen werden in Nordrhein-Westfalen Rufe nach verschärften Schutzmaßnahmen an den Schulen lauter. Immer mehr Lehrerverbände fordern inzwischen offensiv die Wiedereinführung der Maskenpflicht. Wie es in den Schulen nach den Herbstferien weiter gehen könnte, lesen Sie hier:

Dienstag, 20. Oktober, 18.17 Uhr

Zahl der stationär behandelten Personen in Dortmund steigt stark an

61 neue positive Testergebnisse und eine voraussichtliche Sieben-Tages-Inzidenz von 72,8: Das ist die Bilanz des Corona-Testgeschehens am Dienstag (20.10.) in Dortmund. Deutlich von 40 auf 51 gestiegen ist die Zahl der stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus behandelten Personen in Dortmund. Eine Steigerung von elf Patienten an einem Tag ist ungewöhnlich.

Dienstag, 20. Oktober, 17.55 Uhr

Corona-Fälle in der Regionalliga West: Mehrere Spiele abgesetzt

In der Fußball-Regionalliga West sind wegen Corona-Fällen bei den Vereinen Borussia Mönchengladbach, Alemannia Aachen und Wuppertaler SV am Dienstag mehrere Partien unter anderem für den 10. Spieltag an diesem Mittwoch abgesetzt worden. Die Gladbacher U23-Partien gegen Rot-Weiss Essen (21. Oktober), beim SC Wiedenbrück (24. Oktober) und gegen den Bonner SC (31. Oktober) wurden vom Westdeutschen Fußballverband (WDFV) abgesetzt. Aufgrund von Coronavirus-Infektionen aus dem Umfeld der Regionalliga-Teams von Alemannia Aachen und Wuppertaler SV wurden zudem die für Mittwoch vorgesehenen Spiele SV Rödinghausen - Alemannia Aachen und SV Bergisch Gladbach - Wuppertaler SV abgesetzt. Nachholtermine stehen noch nicht fest.

In der Regionalliga West mussten mehrere Spiele abgesagt werden.

In der Regionalliga West mussten mehrere Spiele abgesagt werden. © picture alliance/dpa

Dienstag, 20. Oktober, 17.22 Uhr

Anstieg der Fallzahlen im Frühjahr und jetzt im Vergleich

In den vergangenen Tagen meldete das Robert-Koch-Institut nahezu täglich neue Negativ-Rekorde, wenn es um die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus geht. Dabei unterliegen diese Tageswerte extrem großen Schwankungen. Um aussagekräftigere Trends ohne große Tagesschwankungen zu erkennen, ist es sinnvoll, auf den wöchentlichen Anstieg im Vergleich zur Vorwoche zu achten. Daraus lässt sich ablesen, ob sich die Ausbreitung des Coronavirus beschleunigt oder verlangsamt. Eine ausführliche Analyse finden Sie hier:

Jetzt lesen


Dienstag, 20. Oktober, 16.03 Uhr
Drosten und Lauterbach plädieren für Kurz-Shutdowns

Trotz steigender Corona-Fallzahlen wollen Politiker, Wirtschaft und Mediziner einen zweiten, bundesweiten Shutdown verhindern. Zeitlich begrenzte, kurze Shutdowns könnten nach Vorstellung von SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach und der Virologe Christian Drosten ein Mittel dazu sein. Auf diese sogenannten „Circuitbreaker“ vertraut auch Wales. Circuitbreaker, zu Deutsch „Überlastschalter“ sind kurze, zeitlich befristete Shutdowns, die die Ausbreitung des Coronavirus bremsen und die wirtschaftlichen Folgen minimieren sollen. Laut Drosten würden sich die Herbst- oder Weihnachtsferien anbieten.


Dienstag, 20. Oktober, 13.52 Uhr
Auch ein Wirt aus Bochum will die Sperrstunde kippen - mehrere Eilanträge
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egen die NRW-weite Sperrstunde für Restaurants und Kneipen in Risikogebieten lagen am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am Dienstag bereits zwei Eilanträge vor: Sowohl ein Wirt aus Bochum will die Sperrstunde kippen als auch 19 Gastronomen aus Bonn, Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis, die laut Gericht gesammelt einen Eilantrag eingereicht haben. Die angekündigte Klage eines Bar-Betreibers aus Düsseldorf war am Dienstag laut OVG noch nicht eingegangen. Wann über die Eilanträge entschieden wird, steht laut einem Sprecher noch nicht fest.

Dienstag, 20. Oktober, 12.20 Uhr
GEW fordert Maskenpflicht im Unterricht - SPD drängt auf Konzepte
Wenige Tage vor dem Ende der Herbstferien ist in der Schullandschaft ordentlich Druck im Kessel. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will, dass die Maskenpflicht im Unterricht an allen Schulen in NRW nach den Herbstferien wiedereingeführt wird. Darüber hinaus forderte GEW-Landeschefin Maike Finnern am Dienstag eine Verkleinerung der Lerngruppen beziehungsweise Halbierung der Unterrichtsklassen.

Auch Die SPD-Opposition in NRW fordert unverzüglich Antworten von der Landesregierung, welche Corona-Schutzmaßnahmen nach den Herbstferien an den Schulen greifen sollen. „Es kann jedenfalls nicht sein, dass sie damit wieder erst kurz vor Ende der Ferien um die Ecke kommt und alle Beteiligten im Hauruck-Verfahren reagieren müssen“, sagte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty.

Die Herbstferien enden in NRW an diesem Wochenende.


Dienstag, 20. Oktober, 11. 14 Uhr

Impfungen laut WHO erst Mitte 2021

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rechnet mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus Mitte 2021. Anfang nächsten Jahres sollten die Daten aus den abschließenden Phase-3-Studien vorliegen, sagte eine WHO-Expertin am Montag in Genf. Danach könnten die Entscheidungen zum Impfstart fallen.

Die WHO rechnet damit, dass die ersten Impfstoffe Mitte nächsten Jahres einsatzbereit sind.

Die WHO rechnet damit, dass die ersten Impfstoffe Mitte nächsten Jahres einsatzbereit sind. © picture alliance/dpa

Dienstag, 20 Oktober, 8.23 Uhr

Olympische Spiele in Tokio 2021 womöglich ohne internationale Fans

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, glaubt an die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio, hält einen Ausschluss von Zuschauern aus anderen Ländern aber für denkbar. Die Sportler, die Helfer und Journalisten könne man mit Quarantänemaßnahmen gut und sicher nach Japan bringen, sagte er in einem Interview der „Stuttgarter Zeitung“.

„Die Nachfrage nach Tickets vor Ort ist so groß, dass es problemlos möglich sein wird, die Stadien kurzfristig so zu füllen, wie es die Pandemie dann zulässt. Der Preis, den wir bezahlen müssen, ist, dass es womöglich keine internationalen Zuschauer geben kann“, sagte Hörmann.

Dienstag, 20 Oktober, 7.39 Uhr

Womöglich neues Hauptsymptom bei älteren Patienten entdeckt

Einer Studie der Berliner Charité zufolge, sollen fast 80 Prozent der älteren und gebrechlichen Covid19-Erkrankten auch Anzeichen von Delirium haben. Dabei treten bei Betroffenen oft Halluzinationen sowie Störungen der Wahrnehmung, Orientierung, des Bewusstseins und des Gedächtnisses auf.

Dienstag, 20 Oktober, 6.32 Uhr

Lockdown über ersten deutschen Landkreis verhängt worden

Die bayerische Landesregierung hat über das Berchtesgadener Land einen Lockdown verhängt. Für 14 Tage bleiben dort Schulen und Kitas geschlossen, ebenso wie Kinos, Museen, Theater und alle gastronomischen Betriebe. Die eigene Wohnung verlassen dürfen die Einwohner nur, wenn sie triftige Gründe haben, etwa für den Weg zur Arbeit, für Einkäufe oder für Sport im Freien. Grund für den Lockdown sind die explodierenden Fallzahlen in der Region: Der Inzidenzwert liegt derzeit bei 272,8.

Dienstag, 20. Oktober, 5.11 Uhr

Mehr als 150 Soldaten in NRW-Städten im Einsatz

In zwölf Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen helfen inzwischen mehr als 150 Bundeswehrsoldaten bei der Bewältigung der Corona-Krise - Tendenz steigend. Sie unterstützen fast ausnahmslos die Gesundheitsbehörden bei der Kontaktnachverfolgung von Neuinfizierten, wie ein Sprecher des Landeskommandos der Bundeswehr sagte.

Allein 40 Soldaten sind in Dortmund im Telefoneinsatz, um alle Personen zu kontaktieren, die mit einem Corona-Infizierten zu tun hatten. Weitere laufende Einsätze dieser Art gibt es in Köln, im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis, in Bielefeld, Gelsenkirchen, Duisburg, Hagen, Remscheid und Wuppertal. Neu hinzugekommen sind Einsätze in Unna und in Herne.

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SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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Die Corona-Zahlen steigen weiter stark an. Welche Städte und Kreise in NRW sind wie stark vom Coronavirus betroffen? Unsere Karte zeigt deutliche Unterschiede und die aktuellen Infektionszahlen. Von Wiebke Karla

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