Coronavirus in NRW: Maskenpflicht im Unterricht wird wieder eingeführt – Liveblog

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Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Unterricht wird nach den Herbstferien wieder eingeführt. Sie gilt jedoch nicht für alle Klassenstufen. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 21.10.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 15 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 94.882 bestätigte Fälle - 73.800 Genesene - 1.970 Todesfälle. (Stand: 21.10.2020)
  • Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Unterricht wird nach den Herbstferien wieder eingeführt. Sie gilt ab Montag (26. Oktober) bis zum 22. Dezember.
  • Sieben NRW-Städte haben einen Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von über 100. Trauriger Spitzenreiter ist Solingen mit einem Wert von 137,5.
  • Über das Berchtesgadener Land in Bayern ist der erste Lockdown in der jetzigen Pandemie-Welle verhängt.
  • Im Kreis Unna gilt in Lünen, Schwerte, Werne und Fröndenberg eine Maskenpflicht in belebten Bereichen der Innenstädte. .
  • Mehrere Gastronomen haben Eilanträge gegen die Sperrstunde in NRW eingereicht
  • Laut NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) planen Bund und Länder eine deutschlandweite Maskenkontrolle im ÖPNV.
  • In NRW gilt in allen Hotspots eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr. Sie gilt in Kommunen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 50. Bereits ab 35 können Kommunen eine Sperrstunde einführen. Alle Regeln im Überblick finden Sie hier.


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Mittwoch, 21. Oktober,

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn positiv auf Coronavirus getestet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Spahn habe sich umgehend in häusliche Isolierung begeben, bislang hätten sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt, hieß es weiter.

Mittwoch, 21. Oktober, 16.52 Uhr

Corona-Tote in NRW pro 100.000 Einwohner unterscheiden sich stark

Welche Stadt, welchen Kreis in Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Pandemie bisher am härtesten getroffen? Um diese Frage zu beantworten, kann man die Zahl der Infizierten miteinander vergleichen. Oder man schaut, wo die meisten Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind. Letzteres hat unsere Redaktion getan und für jeden Kreis und für jede kreisfreie Stadt in NRW zwei Zahlen ermittelt: Zum einen die Zahl der Corona-Toten pro 100.000 Einwohner und zum zweiten den Anteil der Corona-Toten an allen Infizierten in diesem Kreis oder dieser Stadt. Das Ergebnis finden Sie hier:

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Mittwoch, 21. Oktober, 16.08 Uhr

Herne prüft nach Ferien zeitversetzten Unterrichtsbeginn

Die Stadt Herne will angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen den täglichen Schulbeginn zeitversetzt organisieren. Wenn der Unterricht nicht für alle Schüler zur selben Uhrzeit starte, lasse sich Gedränge im öffentlichen Personennahverkehr vermeiden, erläuterte ein Sprecher am Mittwoch nach einer Sitzung des Krisenstabs. Mit diesem zusätzlichen geplanten Baustein nach den Herbstferien ab kommenden Montag hoffe man, die Infektionszahlen in den Griff zu bekommen.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.21 Uhr

NRW will keinen Schwellenwert für Schulschließungen festlegen

In Nordrhein-Westfalen wird kein Schwellenwert festgesetzt, ab welcher Infektionslage Schulen vor Ort schließen müssen, so Schulministerin Yvonne Gebauer. Im bevölkerungsreichsten Bundesland beginnt am Montag für rund 2,5 Millionen Schüler wieder der Unterricht nach den Herbstferien. Es müsse alles getan werden, um die Schulen offen zu halten, sagte Gebauer.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.13 Uhr

Maskenpflicht im Unterricht für Schüler ab der 5. Klasse

Die Maskenpflicht im Unterricht für Schülerinnen und Schüler ist zurück, wie Schulministerin Gebauer am Mittwoch verkündete. Die Maskenpflicht gilt für Schüler ab der 5. Klasse und ab dem kommenden Montag (26. Oktober), also dem ersten Schultag nach den Herbstferien. Sie ist vorerst zeitlich befristet bis zum 22. Dezember, also bis zum Beginn der Weihnachtsferien.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.11 Uhr

Gebauer: Schulen sind keine Hotspots

Schulen in NRW seien nach Angaben der Schulministerin keine Hotspots. Zudem gibt es kein erhöhtes Infektionsgeschehen an Schulen im Land. Darum soll auch der tägliche Präsenzunterricht beibehalten werden. Zum Stichtag 7. Oktober seien weniger als 0,2 Prozent der rund 6000 Schulen in NRW wegen Corona geschlossen gewesen. 2084 Lehrkräfte - 1,3 Prozent - seien zum Stichtag in Quarantäne gewesen und über 23.000 Schüler. Das seien 1,2 Prozent. Unter den Schülern seien 853 Corona-Infektionen bestätigt worden - bei den Lehrkräften seien es 166 gewesen.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.07 Uhr

Regelungen sollen beibehalten und weiterhin überprüft werden

Wie NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) erklärte, sollen die aktuellen Regelungen im Schulbetrieb beibehalten werden. Dazu gehört vor allem das Lüftungskonzept. Alle Maßnahmen stünden aber unter genauer Beobachtung, auch in Bezug auf das Infektionsgeschehen.

Mittwoch, 21. Oktober, 15.04 Uhr

Förderprogramm für Schulen zur besseren Belüftung

Für die Schulen im Land NRW steht ab sofort ein Förderprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Lüftungskonzepte umgesetzt werden können. Das erklärte NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwoch. Das Land will damit mobile Lüftungsanlagen zur Verfügung stellen. Ihren Angaben zufolge könnten die meisten Schulen die Klassenräume jedoch ausreichend lüften.

Mittwoch, 21. Oktober, 15 Uhr

Schulministerin informiert über den Schulbetrieb nach den Herbstferien

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach informieren über den Schulbetrieb unter Corona-Bedingungen nach den Herbstferien.

Mittwoch, 21. Oktober, 14.11 Uhr

Zweitligaspiel Bochum gegen Aue vor maximal 300 Zuschauern

Der VfL Bochum darf sein nächstes Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am Sonntag (13.30 Uhr) vor nur maximal 300 Zuschauern austragen. Das teilte der Fußball-Zweitligist am Mittwoch mit Verweis auf eine Bestätigung der zuständigen Gesundheitsbehörden mit. Aufgrund eines auf über 50 angestiegenen Wochen-Inzidenzwertes gelte die Revierstadt als sogenanntes Corona-Risikogebiet.

Mittwoch, 21. Oktober, 13.18 Uhr

Rund 850 Freiwillige stehen im NRW-Register für Corona-Notfälle

Etwas mehr als drei Monate nach Einrichtung eines Corona-Freiwilligenregisters haben sich dort etwa 850 Helfer für den Notfall eintragen lassen - mehrheitlich aus Gesundheitsberufen. Nach Auskunft der Ärztekammer Westfalen-Lippe stehen damit 473 Ärzte und Ärztinnen, sowie 118 Arzthelferinnen und 79 Pflegekräfte bereit, um bei einem Versorgungsengpass in besonders betroffenen Kommunen und Kreisen auszuhelfen. Der Rest der Freiwilligen komme aus anderen Bereichen, sagte ein Sprecher der Ärztekammer Westfalen-Lippe, die das Instrument landesweit verwaltet.

Mittwoch, 21. Oktober, 12.14 Uhr

Städtetag kritisiert Förderkonzept zur Belüftung an Schulen

Schulen profitieren nach Meinung des Städtetags in Nordrhein-Westfalen kaum von der Förderung des Bundes für Belüftungsanlagen. „Viele Schulgebäude haben gar keine Anlage, über die sich Lufttemperatur, Luftfeuchte und Luftqualität beeinflussen lassen und die sich mit zusätzlichen Filtern weiter verbessern ließe“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetages NRW, Helmut Dedy, der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Die Anschaffung mobiler Lüftungsanlagen werde aber nicht gefördert. Deshalb sei die Förderrichtlinie höchstens für einige öffentliche Gebäude, nicht jedoch für Schulgebäude relevant.

Mittwoch, 21. Oktober, 11.30 Uhr

Weitere Eilanträge gegen Sperrstunde in NRW

Gegen die NRW-weite Sperrstunde für Restaurants und Kneipen in Risikogebieten sind am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster weitere Eilanträge eingegangen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers von Mittwoch haben sich Gastronomen aus Bochum und Duisburg ans OVG gewand, außerdem für einen gemeinsamen Antrag Wirte aus Essen, Dortmund und Hemer (Märkischer Kreis). Bis Dienstag waren bereits drei Eilanträge in Münster eingegangen. Darunter waren unter anderen Wirte und Barbetreiber aus Düsseldorf sowie mit einer gemeinsamen Klage 19 Gastronomen aus Bonn, Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis. Wann über die Eilanträge entschieden wird, steht laut einem Sprecher noch nicht fest.

Mittwoch, 21. Oktober, 10.19 Uhr

Martinszüge in NRW sollen trotz Pandemie erlaubt werden

Martinsumzüge dürfen auch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen trotz steigender Corona-Infektionszahlen durch die Straßen ziehen. Allerdings gelten Personenbeschränkungen und Abstandsgebote. Das stellte das Gesundheitsministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur klar. „Im Gegensatz zu geschlossenen Räumen haben wir es im Freien mit deutlich geringeren Infektionsrisiken zu tun“, erklärte ein Sprecher. Dennoch gelte grundsätzlich: „Ohne Mindestabstand dürfen in einem Martinsumzug im öffentlichen Raum nur zehn Personen zusammentreffen.“

Mittwoch, 21. Oktober, 9.23 Uhr

Bericht: Viele Schulen gehen bei Virenfilter leer aus

Viele Schulen in NRW werden einem Bericht zufolge bei Bundesmitteln für Lüftungsanlagen zur Corona-Risikominderung leer ausgehen. Zahlreiche Schulgebäude könnten solche Anlagen mit zusätzlichen Filtern nicht nachrüsten, weil sie über eine solche Anlage überhaupt nicht verfügten, zitierte die „Rheinische Post“ (Mittwoch) den Städtetag NRW. Bereits vorhandene, fest eingebaute Anlagen zur Regulierung von Temperatur, Feuchtigkeit und Qualität der Luft seien aber Voraussetzung für eine Bundesförderung, sagte Verbandsgeschäftsführer Helmut Dedy der Zeitung. Die Neuanschaffung mobiler Belüftungsanlagen wird laut Städtetag dagegen nicht vom Bund untestützt.

Mittwoch, 21. Oktober, 8.30 Uhr

Großteil der NRW-Bevölkerung lebt in Corona-Risikogebieten

Laut den aktuellen Zahlen des RKI leben mittlerweile zwei Drittel der in Nordrhein-Westfalen lebenden Menschen in einem Corona-Risikogebiet. Das sind rund 12 Millionen Menschen. Die einzige große Stadt in NRW, die in den letzten Tagen unter der Marke von 50 geblieben ist, ist Münster.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.40 Uhr

Sieben NRW-Städte sind jetzt über der 100er-Marke

Drei Städte in Nordrhein-Westfalen haben am Vortag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten. Die Stadt Duisburg liegt jetzt bei einem Wert von 100,1 (93,8 am Vortag), Wuppertal auch bei 100,1 (Vortag: 86,2) und Köln bei 104,5 (Vortag 97,8). Zusammen mit der Städteregion Aachen (106,6), Gelsenkirchen (113,2), Herne (133,6) und dem traurigen Spitzenreiter Solingen (137,5) haben jetzt sieben Städte in NRW die 100er-Marke überschritten.

Mittwoch, 21. Oktober, 7.20 Uhr

Deutschland stellt Nato-Soldaten für Corona-Einsätze bereit

Soldaten der Bundeswehr können während der zweiten Pandemie-Welle auf Einsätze in andere Nato-Länder geschickt werde. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bekanntgab, werden bei Bedarf medizinisches Personal, Pioniere und Experten aus der Truppe für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren bereitgestellt.

Mittwoch, 21. Oktober, 6.21 Uhr

7595 Neuinfektionen in Deutschland

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in den letzten 24 Stunden 7595 Neuerkrankungen mit dem Coronavirus in ganz Deutschland festgestellt worden. Der Wert liegt nur knapp hinter der Höchstmarke von 7830 Neuinfektionen am Samstag. Der Inzidenzwert im gesamten Bundesgebiet liegt damit bei 48,6.

Mittwoch, 21. Oktober, 5.24 Uhr

NRW-Polizei registriert massiven Anstieg an Corona-Verstößen

Die Polizei hat in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche einen massiven Anstieg von Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen festgestellt. Sie registrierte in diesem Zusammenhang fast 200 Ordnungswidrigkeiten Außerdem erstattete die Polizei 15 Strafanzeigen, mehr als doppelt so viele wie in der Woche zuvor (7).

Insgesamt wurden 644 Menschen ertappt, die sich nicht an die Auflagen hielten. In der Vorwoche waren es 245.

Dienstag, 20. Oktober, 22.32 Uhr

Clubs suchen in der Corona-Krise nach Lösungen

Die Clubs in Deutschland kämpfen wegen der Corona-Zwangspause ums Überleben - viele Betreiber können sich deswegen eine Maskenpflicht beim Tanzen vorstellen. Der Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT) fordert zugleich eine klare Öffnungsperspektive für das Nachtleben. Auch Wegekonzept, Lüftung, gegebenenfalls bezahlbare Schnelltests - darüber wolle man mit der Politik diskutieren. „Eine Maskenpflicht auf der Tanzfläche ist zwar nicht ideal, aber wir sollten es auch nicht ausschließen“, sagte BDT-Geschäftsführer Stephan Büttner vor dem Branchentreffen Club Convention der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Dienstag, 20. Oktober, 21.43 Uhr

Anti-Corona-Regeln: Opposition fordert mehr Macht für den Bundestag

In Zeiten der Krise schlägt die Stunde der Exekutive, also der Regierenden, lautet ein weit verbreiteter Glaubenssatz in der Politik. Und tatsächlich waren es vor allem die Runden von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die das bisherige Bild des Krisenmanagements in der Corona-Pandemie geprägt haben. Nun versucht der Bundestag wieder stärker Einfluss auf die Geschicke zu neben. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat dazu Vorschläge erarbeitet. Unterstützung erhält er vor allem aus der Opposition.

Dienstag, 20. Oktober, 20.54 Uhr

Polizei löst Corona-Demonstration in Köln auf

Die Polizei hat auf dem Kölner Neumarkt eine Demonstration zum Thema Corona mit mehreren Hundert Menschen aufgelöst. Die Stadt Köln habe die Beamten am Dienstag um Amtshilfe gebeten, weil sich ein Großteil der Teilnehmer nicht an die Coronaschutzverordnung gehalten habe, teilte die Kölner Polizei am Abend mit.

„Weder trugen sie Mund-Nasen-Bedeckungen noch hielten sie Mindestabstände ein.“ Mehrmalige Aufforderungen des Versammlungsleiters und der Polizei, sich an die Schutzbestimmungen zu halten, seien ignoriert worden. Die Menschen hätten „provokativ eng zusammenstanden“, erklärte Einsatzleiter Michael Tiemann.

Dienstag, 20. Oktober, 19.50 Uhr

Pandemie in Europa: Mehr als fünf Millionen bestätigte Corona-Fälle

In der EU und ihren wichtigsten europäischen Partnerstaaten haben sich mittlerweile mehr als fünf Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Bis Dienstag wurden dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) insgesamt 5.039.783 Fälle aus dem Europäischen Wirtschaftsraum zuzüglich Großbritannien gemeldet. Das sind rund 130.000 mehr als am Vortag, wie aus einer täglich aktualisierten Übersicht des ECDC hervorgeht.

Dienstag, 20. Oktober, 18.41 Uhr

Schulen benötigen Konzepte für den Start nach den Herbstferien

Kurz vor dem Ende der Herbstferien ist in der Schullandschaft in NRW ordentlich Druck im Kessel. Angesichts des rasanten Anstiegs der Corona-Infektionszahlen werden in Nordrhein-Westfalen Rufe nach verschärften Schutzmaßnahmen an den Schulen lauter. Immer mehr Lehrerverbände fordern inzwischen offensiv die Wiedereinführung der Maskenpflicht. Wie es in den Schulen nach den Herbstferien weiter gehen könnte, lesen Sie hier:

Dienstag, 20. Oktober, 18.17 Uhr

Zahl der stationär behandelten Personen in Dortmund steigt stark an

61 neue positive Testergebnisse und eine voraussichtliche Sieben-Tages-Inzidenz von 72,8: Das ist die Bilanz des Corona-Testgeschehens am Dienstag (20.10.) in Dortmund. Deutlich von 40 auf 51 gestiegen ist die Zahl der stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus behandelten Personen in Dortmund. Eine Steigerung von elf Patienten an einem Tag ist ungewöhnlich.

Dienstag, 20. Oktober, 17.55 Uhr

Corona-Fälle in der Regionalliga West: Mehrere Spiele abgesetzt

In der Fußball-Regionalliga West sind wegen Corona-Fällen bei den Vereinen Borussia Mönchengladbach, Alemannia Aachen und Wuppertaler SV am Dienstag mehrere Partien unter anderem für den 10. Spieltag an diesem Mittwoch abgesetzt worden. Die Gladbacher U23-Partien gegen Rot-Weiss Essen (21. Oktober), beim SC Wiedenbrück (24. Oktober) und gegen den Bonner SC (31. Oktober) wurden vom Westdeutschen Fußballverband (WDFV) abgesetzt. Aufgrund von Coronavirus-Infektionen aus dem Umfeld der Regionalliga-Teams von Alemannia Aachen und Wuppertaler SV wurden zudem die für Mittwoch vorgesehenen Spiele SV Rödinghausen - Alemannia Aachen und SV Bergisch Gladbach - Wuppertaler SV abgesetzt. Nachholtermine stehen noch nicht fest.

In der Regionalliga West mussten mehrere Spiele abgesagt werden.

In der Regionalliga West mussten mehrere Spiele abgesagt werden. © picture alliance/dpa

Dienstag, 20. Oktober, 17.22 Uhr

Anstieg der Fallzahlen im Frühjahr und jetzt im Vergleich

In den vergangenen Tagen meldete das Robert-Koch-Institut nahezu täglich neue Negativ-Rekorde, wenn es um die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus geht. Dabei unterliegen diese Tageswerte extrem großen Schwankungen. Um aussagekräftigere Trends ohne große Tagesschwankungen zu erkennen, ist es sinnvoll, auf den wöchentlichen Anstieg im Vergleich zur Vorwoche zu achten. Daraus lässt sich ablesen, ob sich die Ausbreitung des Coronavirus beschleunigt oder verlangsamt. Eine ausführliche Analyse finden Sie hier:

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Dienstag, 20. Oktober, 16.03 Uhr
Drosten und Lauterbach plädieren für Kurz-Shutdowns

Trotz steigender Corona-Fallzahlen wollen Politiker, Wirtschaft und Mediziner einen zweiten, bundesweiten Shutdown verhindern. Zeitlich begrenzte, kurze Shutdowns könnten nach Vorstellung von SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach und der Virologe Christian Drosten ein Mittel dazu sein. Auf diese sogenannten „Circuitbreaker“ vertraut auch Wales. Circuitbreaker, zu Deutsch „Überlastschalter“ sind kurze, zeitlich befristete Shutdowns, die die Ausbreitung des Coronavirus bremsen und die wirtschaftlichen Folgen minimieren sollen. Laut Drosten würden sich die Herbst- oder Weihnachtsferien anbieten.


Dienstag, 20. Oktober, 13.52 Uhr
Auch ein Wirt aus Bochum will die Sperrstunde kippen - mehrere Eilanträge
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egen die NRW-weite Sperrstunde für Restaurants und Kneipen in Risikogebieten lagen am Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am Dienstag bereits zwei Eilanträge vor: Sowohl ein Wirt aus Bochum will die Sperrstunde kippen als auch 19 Gastronomen aus Bonn, Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis, die laut Gericht gesammelt einen Eilantrag eingereicht haben. Die angekündigte Klage eines Bar-Betreibers aus Düsseldorf war am Dienstag laut OVG noch nicht eingegangen. Wann über die Eilanträge entschieden wird, steht laut einem Sprecher noch nicht fest.

Dienstag, 20. Oktober, 12.20 Uhr
GEW fordert Maskenpflicht im Unterricht - SPD drängt auf Konzepte
Wenige Tage vor dem Ende der Herbstferien ist in der Schullandschaft ordentlich Druck im Kessel. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will, dass die Maskenpflicht im Unterricht an allen Schulen in NRW nach den Herbstferien wiedereingeführt wird. Darüber hinaus forderte GEW-Landeschefin Maike Finnern am Dienstag eine Verkleinerung der Lerngruppen beziehungsweise Halbierung der Unterrichtsklassen.

Auch Die SPD-Opposition in NRW fordert unverzüglich Antworten von der Landesregierung, welche Corona-Schutzmaßnahmen nach den Herbstferien an den Schulen greifen sollen. „Es kann jedenfalls nicht sein, dass sie damit wieder erst kurz vor Ende der Ferien um die Ecke kommt und alle Beteiligten im Hauruck-Verfahren reagieren müssen“, sagte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty.

Die Herbstferien enden in NRW an diesem Wochenende.


Dienstag, 20. Oktober, 11. 14 Uhr

Impfungen laut WHO erst Mitte 2021

Die Weltgesundheitsorganisation WHO rechnet mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus Mitte 2021. Anfang nächsten Jahres sollten die Daten aus den abschließenden Phase-3-Studien vorliegen, sagte eine WHO-Expertin am Montag in Genf. Danach könnten die Entscheidungen zum Impfstart fallen.

Die WHO rechnet damit, dass die ersten Impfstoffe Mitte nächsten Jahres einsatzbereit sind.

Die WHO rechnet damit, dass die ersten Impfstoffe Mitte nächsten Jahres einsatzbereit sind. © picture alliance/dpa

Dienstag, 20 Oktober, 8.23 Uhr

Olympische Spiele in Tokio 2021 womöglich ohne internationale Fans

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, glaubt an die Austragung der Olympischen Spiele in Tokio, hält einen Ausschluss von Zuschauern aus anderen Ländern aber für denkbar. Die Sportler, die Helfer und Journalisten könne man mit Quarantänemaßnahmen gut und sicher nach Japan bringen, sagte er in einem Interview der „Stuttgarter Zeitung“.

„Die Nachfrage nach Tickets vor Ort ist so groß, dass es problemlos möglich sein wird, die Stadien kurzfristig so zu füllen, wie es die Pandemie dann zulässt. Der Preis, den wir bezahlen müssen, ist, dass es womöglich keine internationalen Zuschauer geben kann“, sagte Hörmann.

Dienstag, 20 Oktober, 7.39 Uhr

Womöglich neues Hauptsymptom bei älteren Patienten entdeckt

Einer Studie der Berliner Charité zufolge, sollen fast 80 Prozent der älteren und gebrechlichen Covid19-Erkrankten auch Anzeichen von Delirium haben. Dabei treten bei Betroffenen oft Halluzinationen sowie Störungen der Wahrnehmung, Orientierung, des Bewusstseins und des Gedächtnisses auf.

Dienstag, 20 Oktober, 6.32 Uhr

Lockdown über ersten deutschen Landkreis verhängt worden

Die bayerische Landesregierung hat über das Berchtesgadener Land einen Lockdown verhängt. Für 14 Tage bleiben dort Schulen und Kitas geschlossen, ebenso wie Kinos, Museen, Theater und alle gastronomischen Betriebe. Die eigene Wohnung verlassen dürfen die Einwohner nur, wenn sie triftige Gründe haben, etwa für den Weg zur Arbeit, für Einkäufe oder für Sport im Freien. Grund für den Lockdown sind die explodierenden Fallzahlen in der Region: Der Inzidenzwert liegt derzeit bei 272,8.

Dienstag, 20. Oktober, 5.11 Uhr

Mehr als 150 Soldaten in NRW-Städten im Einsatz

In zwölf Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen helfen inzwischen mehr als 150 Bundeswehrsoldaten bei der Bewältigung der Corona-Krise - Tendenz steigend. Sie unterstützen fast ausnahmslos die Gesundheitsbehörden bei der Kontaktnachverfolgung von Neuinfizierten, wie ein Sprecher des Landeskommandos der Bundeswehr sagte.

Allein 40 Soldaten sind in Dortmund im Telefoneinsatz, um alle Personen zu kontaktieren, die mit einem Corona-Infizierten zu tun hatten. Weitere laufende Einsätze dieser Art gibt es in Köln, im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis, in Bielefeld, Gelsenkirchen, Duisburg, Hagen, Remscheid und Wuppertal. Neu hinzugekommen sind Einsätze in Unna und in Herne.

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Montag, 19. Oktober, 21.34 Uhr

Ohne Maske: Dortmunder Polizei ermittelt gegen Versammlungsleiter

Nach Verstößen gegen Demonstrationsauflagen ermittelt die Dortmunder Polizei gegen einen 52-Jährigen aus Sinsheim in Baden-Württemberg. Der Mann hatte am Montag eine Versammlung zum Thema Corona angemeldet, zu der laut Polizeimitteilung rund 500 Teilnehmer gekommen waren. Demnach trugen viele der Teilnehmer auf einem Parkplatz neben dem Stadion von Borussia Dortmund keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Der Pflicht, die Versammlungsauflagen vorzulesen, kam der Sinsheimer nur teilweise nach. Er selbst trug keine Maske und widersetzte sich der Anweisung der Beamten. Bevor die Polizei die Demonstration auflöste, kam der 52-Jährige diesem Schritt zuvor. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

Montag, 19. Oktober, 20.38 Uhr

Geht das Hamstern wieder los? Umfrage bei Supermärkten

Im Frühling dieses Jahres blieben in vielen Läden die Regale leer: Vor allem beim Toilettenpapier, der Seife, bei Mehl und Hefe kam es zu Engpässen. Der Grund waren Hamsterkäufe – viele Menschen deckten sich mit Vorräten ein. Die Supermärkte konnten der gestiegenen Nachfrage damals oft nicht mehr gerecht werden. Die Sorge ist, dass es nun mit der zweiten Corona-Welle wieder losgeht – in den sozialen Netzwerken werden schon Fotos von leeren Fächern in Supermärkten geteilt. Eine RND-Umfrage unter deutschen Supermarktketten zeigt, dass es sich bei den Hamsterkäufen derzeit meist noch um ein lokales Phänomen handelt:

Montag, 19. Oktober, 19.32 Uhr

71-Jähriger sorgt mit Pfefferspray für Corona-Abstand

Mit Pfefferspray soll ein 71-Jähriger in Aachen versucht haben, andere Menschen auf Abstand zu halten. Nach Polizeiangaben von Montag hatte der Mann am Wochenende zuerst eine Gruppe von Joggern und anschließend zwei Radfahrer „völlig unvermittelt mit Pfefferspray eingenebelt“. Das radelnde Ehepaar (51/49) habe „gerade noch unfallfrei“ vom Pedelec steigen und die Polizei rufen können. Die Jogger seien verschwunden.

Der Streife sagte der 71-Jährige, er habe die anderen aus seiner Sicht nur so auf gebührendem Corona-Abstand halten können. Er bekam eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Montag, 19. Oktober, 18.15 Uhr

Revierderby zwischen BVB und Schalke vor nur 300 Zuschauern

Das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 am Samstag wird vor einer Mini-Kulisse im Signal Iduna Park ausgetragen. Das bestätigte Geschäftsführer Carsten Cramer am Montagnachmittag in Rom. Die 300 Tickets werden unter den 35.000 Bewerbern verlost. Dieses Prozedere kommt mit großer Wahrscheinlichkeit auch beim Champions-League-Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg am darauffolgenden Mittwoch zum Einsatz.

Montag, 19. Oktober, 17.38 Uhr

Hamm verschärft erneut die Corona-Maßnahmen

Die Stadt Hamm, die schon seit Mitte September über dem kritischen Neuinfektionswert liegt, führt neue Corona-Beschränkungen ein. Man wolle alles tun, um die schon fast seit einem Monat anhaltend hohen Zahlen in den Griff zu bekommen, sagte ein Stadtsprecher am Montag. Hamm hatte angesichts der vorübergehend bundesweit höchsten Sieben-Tages-Inzidenz schon im September strikte Einschnitte beschlossen.

Auch am Montag wurden aber wieder 88,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen verzeichnet. Strenger als NRW-weit vorgegeben, gilt ab Dienstag in der Stadt mit rund 180.000 Einwohnern daher bei Sport- und Kulturveranstaltungen schon ab 25 Personen eine Anzeigepflicht inklusive einzureichendem Hygienekonzept. Und sogar innerhalb der eigenen vier Wände dürfen zu Privatfeiern nur noch maximal 24 Personen eingeladen werden, wie der Sprecher erläuterte.

Montag, 19. Oktober, 16.49 Uhr

Kreis Unna erlässt Maskenpflicht für Teile einiger Innenstädte

Der Kreis Unna hat am Montag eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, wonach für besonders belebte Ecken in Lünen, Schwerte, Werne und Fröndenberg eine Maskenpflicht gilt.

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Montag, 19. Oktober, 16.44 Uhr

Lehrer fordern besseren Schutz gegen Corona nach den Herbstferien

Lehrer machen Druck für einen wirksameren Schutz gegen das Coronavirus an den nordrhein-westfälischen Schulen. „Ein „Weiter so“ darf es nach den Herbstferien nicht geben“, mahnte die Vorsitzende des Philologenverbands, Sabine Mistler, am Montag in Düsseldorf. Die Ferien enden an diesem Wochenende. Das von der Kultusministerkonferenz empfohlene regelmäßige Stoßlüften reiche nicht aus. „Schülerinnen und Schüler sollten in beheizten Klassenzimmern lernen, nicht in Kühlräumen“, unterstrich die Chefin des überwiegend Gymnasiallehrer vertretenden Verbands.

Angesichts steigender Infektionszahlen sollte auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht kein tabu sein. „Wenn immer mehr Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen zu Risikogebieten werden, dürfen Schulen nicht zu Hotspots werden.“ Der Philologenverband fordert Luftfilteranlagen und einen Stufenplan mit einheitlichen Handlungsanweisungen für die Schulen.

Montag, 19. Oktober, 15.57 Uhr

Anstieg der Corona-Infektionen bei Älteren besorgt Experten

Angesichts der sprunghaft gewachsenen Zahlen an täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland haben Experten vor einem Anstieg der Intensivpatienten gewarnt. Zwar liegt der Anteil an Intensivpatienten trotz der aktuellen Höchstwerte an Neuinfektion niedriger als noch im April, jedoch könnte sich dies ändern: „Unsere Sorge ist es, dass es nun zu einem zunehmenden Überspringen auf die älteren Patienten kommt“, sagte Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) am Montag im Rahmen einer vom „Science Media Center“ organisierten Pressekonferenz. Dies sei bereits im September nachweislich der Fall gewesen.


Montag, 19. Oktober, 13.43 Uhr
Gastronom reicht Klage gegen die Sperrstunde in NRW ein

Ein Düsseldorfer Gastronom will mit Hilfe des Branchenverbands Dehoga vor dem Oberverwaltungsgericht Münster die NRW-weite Sperrstunde in besonders von Corona betroffenen Regionen kippen. Ein entsprechender Eilantrag und eine Klage sollen voraussichtlich noch am Montag eingereicht werden, sagte der Geschäftsführer der Dehoga Nordrhein, Thomas Kolaric, der Deutschen Presse-Agentur. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor berichtet.

Laut Kolaric wird der gleiche Bar-Betreiber als Kläger auftreten, der vergangene Woche bereits einen Eilantrag gegen die Düsseldorfer Sperrstunde vor dem dortigen Verwaltungsgericht eingereicht hatte. Dort werde man „99,9 Prozent“ gar nicht mehr über diesen Antrag entscheiden, so ein Gerichtssprecher am Montag. Schließlich gebe es jetzt die NRW-weite Regelung, die die Düsseldorfer Sperrstunde - die noch bei 1 Uhr lag - obsolet gemacht habe.

Montag, 19.Oktober, 12.02 Uhr

Österreich verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

Österreich zieht im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Zügel an.Künftig dürfen sich nur noch maximal sechs Personen in Gebäuden beziehungsweise zwölf im Freien treffen, teilte Österreichs Kanzler, Sebastian Kurz (ÖVP) mit. Außerdem sei künftig bei Kultur- und Sportveranstaltungen wie Bundesliga-Spielen und Opern ständig ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dabei gilt für diese Veranstaltungen die Maximalgrenze von 1000 in geschlossen Räumen oder 1500 Besucher unter freien Himmel - solange es die Behörden zulassen.

Montag, 19. Oktober, 10:53 Uhr

Ennepe-Ruhr-Kreis inklusive Witten überschreiten kritischen Wert

Wie das Robert-Koch-Institut mitteilt, hat der Ennepe-Ruhr-Kreis inklusive Witten einen Inzidenzwert von 54,6. Damit liegt auch knapp 325.000 Einwohner fassende Kreis über der kritischen Marke von 50. Insgesamt gibt es 1171 Corona-Fälle derzeit dort.

Montag, 19. Oktober, 10.44 Uhr

Arbeitsminister Heil geht in Quarantäne

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geht vorerst in die Quarantäne. Wie es aus dem Arbeitsministerium hieß, habe die Corona-Warn-App des Politikers eine „Begegnung mit erhöhtem Risiko“ angezeigt. Um niemanden sonst zu gefährden, habe Heil sich daher für eine vorsorgliche Quarantäne entschieden.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist vorläufig in Quarantäne gegangen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ist vorläufig in Quarantäne gegangen. © picture alliance/dpa

Montag, 19 Oktober, 9.19 Uhr

Corona-Warn-App bekommt Update für europaweiten Datenaustausch

Die offizielle Corona-Warn-App erhält heute ein neues Update. Mit der Version 1.5 wird die Anwendung länderübergreifend mit ähnlichen Programmen in Italien und Irland Daten austauschen. So kann die App auch jenseits von Landesgrenzen funktionieren.

Montag, 19. Oktober, 8.23 Uhr

NRW-Gastgewerbe kämpft mit Umsatzrückgang

Die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Gastwirte und Hoteliers in Nordrhein-Westfalen haben mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz der Branche im August um 26,3 Prozent. Sehr deutlich war das Minus mit 39 Prozent etwa im Hotelgewerbe

Montag, 19.Oktober, 7.32 Uhr

Übernahmeprämie für Azubis soll verlängert werden

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will die Corona-Übernahmeprämie für Auszubildende aus insolventen Betrieben bis Ende des nächsten Jahres zu verlängern. Die Prämie von 3000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen soll dafür sorgen, dass mehr Auszubildende aus Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, ihre Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen können.

Montag, 19. Oktober, 6.40 Uhr

Bundesweite Masken-Kontrolle im ÖPNV geplant

Angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen planen Bund und Länder ein konsequenteres Vorgehen gegen Maskenmuffel im Öffentlichen Nahverkehr. Zurzeit liefen Abstimmungen zwischen der Verkehrsministerkonferenz, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der Bundespolizei für eine bundesweite Schwerpunktkontrolle noch in diesem Jahr, bestätigte ein Sprecher von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) auf Anfrage der WAZ.

„Für die Fahrgäste bedeutet das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung nur eine kleine Unannehmlichkeit, die eine große Katastrophe verhindert. Kontrollen stärken gerade jetzt auch das Vertrauen und die Gewissheit, dass Bus und Bahn sichere Verkehrsmittel sind“, sagte Wüst. Die Maske in Zügen sei das wirksamste Mittel gegen das Coronavirus.

Montag, 19. Oktober, 6.24 Uhr

Gütersloh und Rhein-Erft-Kreis überschreiten kritische Marke

Der Kreis Gütersloh und der Rhein-Erft-Kreis haben ebenfalls die wichtige Grenze von 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten. Wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen hervor ging, lagen die Werte bei 53,7 und 55. Bei 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt in NRW seit dem Wochenende eine Sperrstunde in der Gastronomie und ein Alkoholverkaufsverbot bis 6 Uhr morgens.

Montag, 19. Oktober, 5.19 Uhr

4325 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland haben die Gesundheitsämter, laut Robert-Koch-Institut, am Vortag 4325 Neuinfektionen in Deutschland gezählt. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland registrierten Fälle stieg demnach auf 366.299, die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus im Zusammenhang stehenden Todesfälle auf 9789 - 12 mehr als am Vortag. Genesen sind etwa 294.800-

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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