Coronavirus im Liveblog: NRW-Regierung erlässt verschärftes Kontaktverbot - die Lage in NRW

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Auf die Menschen in NRW kommen weitere Beschränkungen zu. Die Landesregierung zieht immer mehr Register, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu minimieren. Die Lage im Überblick.

NRW

, 22.03.2020, 07:48 Uhr / Lesedauer: 14 min

Die Entwicklung der Corona-Krise überschlagen sich zum Teil. Daher berichten wir aktuell in diesem Liveblog. Ereignisse der vergangenen Tage können Sie hier nachlesen.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle weiter an, es sind inzwischen mehr als 7361 (32 Todesfälle, Stand: Sonntag, 22. März, 12 Uhr)
  • Ansammlungen ab drei Personen verboten - Regelverstöße werden geahndet
  • Land NRW verbietet Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern
  • Rotes Kreuz verteilt 113.000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser
  • Geschäfte haben geschlossen. Lebensmittelmärkte, Apotheken und sonstige unverzichtbare Einrichtungen bleiben geöffnet
  • Für Spielplätze gibt es ein Betretungsverbot
  • Die Stadt Leverkusen verbietet Zusammenkünfte unter freiem Himmel, in Dortmund sind Versammlungen ab vier Personen verboten
  • Die Polizei warnt vor Coronavirus-Trickbetrügern
  • Supermarktketten liefern mehr Grundnahrungsmittel
  • Der Schienenverkehr wird um 50 Prozent heruntergefahren

Coronavirus Update

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Die Lage am Montag, 23. März:
09:42 Uhr: Deutsche Meisterschaft im Reiten verlegt

Vom 7. bis zum 10. Mai hätten die deutschen Meisterschaften im Spring- und Dressurreiten im sauerländischen Balve stattfinden sollen. Diese wurden wegen der Corona-Pandemie in den September (17. - 20.) verlegt. Das teilten die Veranstalter am Montagmorgen mit.




09:26 Uhr: Covestro verschiebt Hauptversammlung

Der Dax-Konzern Covestro muss seine Hauptversammlung wegen des Coronavirus verschieben. Eigentlich sollte diese am 17. April stattfinden, nun soll ein neuer Termin innerhalb der aktienrechtlich vorgesehenen Frist von acht Monaten gefunden werden. Das teilte der Kunststoffhersteller am Montag mit.




08:53 Uhr: BVB hält sich bei Transfers zurück

Die Corona-Krise sorgt auch bei den Fußball-Bundesligisten für Unsicherheit. Transferaktivitäten ruhen momentan etwas, wie Borussia Dortmunds Sportdirekor Michael Zorc dem „Kicker“ bestätigte: „Drei Transfers in drei Tagen wird es in diesem Jahr nicht geben.“ Der 57-Jährige betonte, „bei allen Klubs“ herrsche eine große Unsicherheit. „Wir müssen erst einmal diese Krisensituation managen“, erklärte Zorc.



08:02 Uhr: Kontaktverbot: Diese Regeln gelten ab jetzt in Deutschland

Bund und Länder haben sich auf weitere Maßnahmen geeinigt. So gilt in vielen Ländern ein Kontaktverbot. Außerdem werden weitere Dienstleister dazu aufgefordert, ihre Geschäfte zu schließen.

Die Maßnahmen im Überblick:



07:38 Uhr: Die aktuelle Corona-Lage im täglichen Podcast

Das Coronavirus bestimmt unser Leben. Wie kommen wir mit den Einschränkungen in unseren Städten klar? Was kommt auf uns zu? Der tägliche Podcast von Radio 91.2, Antenne Unna, Hellweger Anzeiger und Ruhr Nachrichten gibt jeden Abend einen Überblick. Hier die aktuelle Folge vom Sonntag, 22. März.



06:30 Uhr: Alfred Biolek verzichtet auf den Gang zum Bäcker

Der frühere Fernsehkochshow-Star Alfred Biolek (85) spart sich wegen der Corona-Krise die Wege nach draußen. Er gehe nicht mehr zum Bäcker, sagte Biolek der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Ich halte mich an das, was vom Staat empfohlen wird.“

Alfred Biolek verzichtet wegen der Corona-Krise auf den Gang zum Bäcker.

Alfred Biolek verzichtet wegen der Corona-Krise auf den Gang zum Bäcker. © picture alliance/dpa




05:58 Uhr: Angela Merkel muss in häusliche Quarantäne

Seit gestern Abend ist bekannt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich in häusliche Quarantäne begeben hat. Merkel hatte Kontakt zu einem Arzt, der positiv auf das Coronavirus getestet worden ist.



05:26 Uhr: Was bedeutet das verschärfte Kontaktverbot?

Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind von nun an verboten. Damit verbinden sich viele Fragen. Über diese haben die RN-Redakteure Jens Ostrowski und Ulrich Breulmann gesprochen.




05:13 Uhr: Verschärftes Kontaktverbot seit Mitternacht

Seit Mitternacht gilt das Kontaktverbot in Nordrhein-Westfalen. Nicht mehr als zwei Menschen dürfen sich zusammen in der Öffentlichkeit bewegen. Auch Friseure und viele weitere Unternehmen aus dem Dienstleistungsgewerbe müssen schließen.

Für Restaurants sind nur noch Lieferungen und Bestellung zum Mitnehmen möglich, ansonsten müssen sie geschlossen werden. Das sagt die neue Rechteverordnung, die erstmal bis zum 19. April gültig ist.

Die Lage am Sonntag, 22. März:

19:28 Uhr: Einschränkungen in NRW

  • Handwerk: Handwerker können ihrer Tätigkeit mit Schutzvorkehrungen weiterhin nachgehen.
  • Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern ist im Geschäft aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt. Ausgenommen ist notwendiges Zubehör.
  • Dienstleistungsgewerbe: Physio- und Ergotherapeuten dürfen weiter arbeiten, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen getroffen werden.
  • Handel: Bau- und Gartenbaumärkte dürfen Gewerbetreibende und Handwerker weiter versorgen. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn Infektionsschutz-Vorkehrungen getroffen sind (Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal). Das gilt auch für Floristik-Betriebe.
  • Gottesdienste, Beerdigungen: Gottesdienste dürfen nicht abgehalten werden. Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.
  • Bibliotheken: Zugang zu Bibliotheken ist nur unter strengen Vorkehrungen gestattet: Besucher müssen registriert werden, die Besucherzahl wird reglementiert, Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von zwei Metern sind einzuhalten.

19:05 Uhr: NRW verbietet Besuche in Pflegeheimen und Krankenhäusern

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat die NRW-Regierung Besuche in stationären Pflegeheimen und Krankenhäusern jetzt grundsätzlich untersagt. Besuche seien nur erlaubt, wenn sie der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienten oder aus Rechtsgründen erforderlich seien, teilte die Staatskanzlei am Sonntag mit.

Die Einrichtungsleitungen sollen Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen nur zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten sei. Das gelte etwa auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten.

17:49 Uhr: Sorge vor häuslicher Gewalt erreicht Landtag

Weil viele Familien in der Corona-Krise deutlich enger aufeinander hängen, warnen Opferverbände und Wissenschaftler vor einem Anstieg der häuslichen Gewalt. „Wir müssen damit rechnen, dass die Zahlen der Fälle von Gewalt gegen Frauen steigen werden“, sagt Claudia Fritsche von der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW.

Die SPD-Politikerin Anja Butschkau will, dass die Landesregierung für mehr Kapazitäten sorgt, „indem zum Beispiel Hotels für Schutzräume angemietet werden“.

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16:42 Uhr: Verschärftes Kontaktverbot für NRW

Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die nordrhein-westfälische Landesregierung Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit. Ausgenommen von dem Verbot sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag in Düsseldorf mit.

Ausgenommen von dem Verbot sind Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen - sie dürfen auch weiterhin gemeinsam auf die Straße. Auch dürfen minderjährige und unterstützungsbedürftige Personen begleitet werden. Ausnahmen gelten zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen. Regelverstöße würden geahndet.. Es könnten Strafen bis zu 25 000 Euro verhängt werden. Es gelte eine „Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher“, sagte Laschet.

16:32 Uhr: Restaurants und Gaststätten schließen bis zum 19. April

Per Rechtsverordnung werden alle Restaurants und Gaststätten bis zum 19. April geschlossen.

Lieferservice und Außer-Haus-Verkauf sind zulässig, wenn Mindestabstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Friseure, Massagesalons und Tattoo-Studios, bei denen Menschen eng aufeinander treffen, müssten ebenfalls schließen, sagt Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag.

16:05 Uhr: Laschet und Söder streiten bei Beratungen über Corona-Maßnahmen

Bei den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Krise hat es dem Vernehmen nach einen heftigen Streit zwischen CSU-Chef Markus Söder und NRW-Regierungschef Armin Laschet (CDU) gegeben. Laschet habe Söder demnach massiv attackiert, weil dieser bereits am Freitag „ohne Absprache“ mit dem Bund und den anderen Ländern eigene Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen für Bayern verordnet hatte. Söder habe daraufhin damit gedroht, die Schalte zu verlassen. Dies berichtete auch die „Bild“-Zeitung.

15:44 Uhr: Finanzielle Hilfe für Sportvereine zugesichert

Die Politik will durch die Veranstaltungs-Pause wegen des Coronavirus in finanzielle Not geratenen Vereinen im Land Nordrhein-Westfalen unter die Arme greifen. Wie Sport-Staatssekretärin Andrea Milz in einer gemeinsamen Erklärung mit Landessportbund-Präsident Stefan Klett erklärte, sollen die Vereine in noch nicht bekannter Höhe an dem 25 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket des Landes für die Wirtschaft partizipieren.

14:30 Uhr: Vivawest verzichtet auf Mieterhöhungen

Das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen will Mieterhöhungen, die im Laufe des Monats März ausgesprochen wurden, rückwirkend zurücknehmen.

Darüberhinaus verzichtet Vivawest bis auf Weiteres auf Kündigungen sowie Räumungen infolge von Mietrückständen, die ihre Ursache in der Corona-Krise haben.

14:15 Uhr: Amtsrichterverband fordert Gesetzänderung

Der Verband der Amtsrichter in Deutschland fordert in der Corona-Krise eine Gesetzesänderung bei Einweisungen in geschlossene Psychiatrien oder Fixierungen ans Bett.

Bei solchen Entscheidungen der Juristen sehen die Regelungen bisher zwingend einen persönlichen Kontakt vor. Das entspreche aber gerade nicht den Forderungen der Experten zur Eindämmung von Corona-Infektionen, wie der Verband in Münster mitteilte.

Kurzfristig sollte daher jetzt ein Gespräch über das Telefon oder per Internetvideo ermöglicht werden, fordert der Verband. Im Einzelfall könne der Richter dann entscheiden, ob zusätzlich ein persönliches Gespräch nötig sei. Bereits jetzt würden Anhörungen vereinzelt durch eine Fensterscheibe getrennt geführt, um die Beteiligten zu schützen, sagte ein Sprecher.

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13.56 Uhr: NRW-Kabinett billigt Milliarden-Hilfe für die Wirtschaft

Die schwarz-gelbe Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag 25 Milliarden Euro für einen Rettungsschirm für die NRW-Wirtschaft beschlossen. Das Kabinett von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat nach Angaben der Staatskanzlei in einer außerordentlichen Sitzung die Mittel für die Bewältigung der Corona-Krise bewilligt.

13.23 Uhr: Essener Polizei: „Einige Dummköpfe haben den Ernst der Lage nicht erkannt.“

Geburtstagsparty in der Gaststätte und Handgemenge in Baumarkt: Die Polizei in Essen musste in den vergangenen Tagen immer wieder zu Corona-Einsätzen ausrücken. Unbelehrbare würden feiern und Sicherheitsregeln missachten, teilte die Polizei am Sonntag mit. „Beispiele zeigen, dass einige Dummköpfe den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt haben. Mit ihrem Egoismus und ihrer Uneinsichtigkeit gefährden sie nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern die Gesundheit aller Bürger dieser Stadt“, teilte die Polizei mit.

12.56 Uhr: Zahl der Infizierten und Verstorbenen steigt weiter an

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Sonntag gab es in NRW 7361 nachgewiesene Fälle. Das ist im bevölkerungsreichsten Bundesland ein Zuwachs von mehr als 600 im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der erfassten Todesfälle in NRW stieg um 9 auf 32. Der Kreis Heinsberg meldet weiterhin die meisten Infektionen: Die Zahl erhöhte sich innerhalb von 24 Stunden leicht von 916 auf jetzt 964. In der größten NRW-Stadt Köln gab es 688 Fälle, am Vortag waren es 629. Coronavirus-Infektionen melden inzwischen alle 53 Kreise und kreisfreien Städte in NRW.

12.24 Uhr: Ansammlungsverbot - Dortmunder Polizei lobt „besonnenes Verhalten“

Nach dem Erlass eines Ansammlungsverbotes in Dortmund hat die Polizei am Sonntag ein erstes positives Fazit gezogen. Die Appelle von Stadt und Polizei schienen nachhaltig gewirkt zu haben, teilte die Polizei am Sonntag mit. „Die Dortmunder haben verstanden, dass die Situation ernst ist und reagieren besonnen“, sagte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange. Seit Mitternacht in der Nacht auf Samstag gilt in Dortmund wegen der Corona-Pandemie ein generelles Ansammlungsverbot. Zur Minimierung der Ansteckungsgefahr ist es verboten, dass mehr als vier Menschen im Freien zusammenkommen.

11.49 Uhr: Rapper Eko Fresh: Reißt Euch zusammen, Freunde!

Mit einem eindringlichen Appell hat Rapper Eko Fresh dazu aufgerufen, die von den Behörden aufgestellten Regeln zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. „Ich bin ungern der Überbringer von schlechten Neuigkeiten, aber diesmal muss es sein. Freunde, was soll das, sich trotzdem zu treffen, gerade in dieser Zeit? Was sollen Grillpartys, Corona-Partys, das ist doch nicht die richtige Einstellung“, sagte der Musiker in einem bei Twitter veröffentlichten Video. „Wir müssen jetzt aufeinander achtgeben.“

10.52 Uhr: Drastisch weniger Züge von und nach Holland

Die Zahl der Züge zwischen Deutschland und den Niederlanden ist drastisch reduziert worden. Von Montag an würden keine Intercity-Züge mehr zwischen Amsterdam über Nordrhein-Westfalen nach Berlin fahren, teilte die niederländische Bahn am Samstag mit. Auch auf anderen internationalen Strecken gibt es weniger Verbindungen. Auf der Strecke von Amsterdam nach Frankfurt am Main über Köln und Oberhausen sollen täglich nur noch vier ICE fahren.

10.39 Uhr: Moderatorin ruft mit Hashtag gegen Hamsterkäufe auf

Ein Hashtag gegen Hamsterkäufe: Die Radiomoderatorin und DJane Larissa Rieß hat ihre Abonnenten auf Instagram dazu aufgerufen, in Zeiten der Corona-Krise volle Regale zu posten. „Das Posten von leeren Regalen und das Jammern darüber führt nur zu noch mehr Panik und Hamsterkäufen“, schrieb die Moderatorin des WDR-Radiosenders „1Live“ in ihrem Beitrag in dem sozialen Netzwerk. Unter dem Hashtag #VolleRegale folgten daraufhin viele Menschen dem Aufruf und posteten etwa Fotos von gefüllten Gemüse- oder Nudelabteilungen im Supermarkt. Seit Tagen kursieren Bilder von leergekauften Regalen für Produkte wie Toilettenpapier, Mehl oder Nudeln durch das Internet.

10.04 Uhr: Bundeswehr liefert Schutzmasken und Kittel an Kreis Heinsberg

Die Bundeswehr hat am Sonntagmorgen damit begonnen, Nothilfe an den von der Ausbreitung der Corona-Krise besonders betroffenen Kreis Heinsberg zu leisten. Dazu übergaben Soldaten den Hilfskräften in Erkelenz 3000 Atemschutzmasken und 15 000 Mund- und Nasenschutzmasken sowie 8000 Kittel. Außerdem stellte die Bundeswehr zwei Beatmungsgeräte für Intensivstationen zur Verfügung, wie das Landeskommando NRW der Bundeswehr mitteilte.

9.41 Uhr: Vonovia und LEG wollen Mietern entgegen kommen

Während der Corona-Krise will NRWs größte Wohnungsgesellschaft, die LEG, auf Mieterhöhungen und Räumungsklagen verzichten. Auch die Vonovia will ihren Mietern entgegenkommen.

8.27 Uhr: Kliniken sehen Hilfsprogramm von Spahn als unzureichend an

Viele Kliniken in NRW befürchten wegen der Corona-Krise finanzielle Engpässe. Von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fühlen sie sich alleingelassen, das von ihm aufgelegte Hilfsprogramm sei unzureichend, kritisierten sie. Spahn kündigte am Samstagabend an, das Programm zu überarbeiten.

7.35 Uhr: Kein pauschales Stornierungsrecht wegen Coronavirus

Ein pauschales Stornierungsrecht wegen des Coronavirus steht auch Pauschalreisenden nicht zu. Darauf hat Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hingewiesen. Allerdings seien Pauschalurlauber durch besondere gesetzliche Regelungen besser geschützt als Individualreisende, erklärte er auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Wer seine Reise selbst organisiert habe, sei auf die Kulanz seiner Vertragspartner angewiesen.

7.12 Uhr: NRW-Kabinett trifft sich heute

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen entscheidet heute über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In einer Sitzung des schwarz-gelben NRW-Kabinetts - Uhrzeit bislang offen - soll auch das bereits angekündigte 25 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für die Wirtschaft auf den Weg gebracht werden. Am Nachmittag telefoniert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen.

6.56 Uhr: Initiativen befürchten Anstieg von häuslicher Gewalt

Als Folge der Corona-Krise befürchten Opferverbände einen Anstieg der häuslichen Gewalt vor allem gegen Kinder und Frauen. „Wir müssen damit rechnen, dass die Zahlen der Fälle von Gewalt gegen Frauen steigen werden“, sagt Claudia Fritsche von der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW. Besondere Sorge habe sie vor dem Moment, an dem Frauenhäuser unter Quarantäne gestellt würden und keine neuen Frauen aufnehmen könnten.

Die Lage am Samstag, 21. März:

18:33 Uhr: Land streicht Verwaltungsaufgaben für Krankenhäuser

Um die Krankenhäuser in der Corona-Krise zu entlasten, hat das Land Nordrhein-Westfalen mit den Krankenkassen, der Krankenhausgesellschaft und dem Medizinischen Dienst vorübergehend den Abbau von Verwaltungsaufgaben und finanzielle Entlastungen beschlossen. Die Dokumentationspflicht ist damit vorübergehend abgeschafft. Damit soll mehr Personal für die Pflege frei werden.

Außerdem sollen bis Ende des Jahres sämtliche Rechnungsprüfungen des Medizinischen Dienstes ausgesetzt werden. Zusätzlich sollen alle Krankenhäuser befristet bis zum 31. Dezember 2020 als Spezialversorger ausgewiesen werden, auch wenn sie keine Notfallversorgung anbieten. So wird vermieden, dass die Häuser Abschläge bei der Finanzierung ihrer Leistungen hinnehmen müssen.

17:43 Uhr: Rotes Kreuz verteilt 113 000 Atemschutzmasken

Mit Hilfe des Roten Kreuzes hat das Land in der Nacht zu Samstag 113 000 Atemschutzmasken an 125 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen verteilt. Das bestätigten ein Sprecher des Gesundheitsministeriums und der Landesverband Nordrhein des DRK in einer Pressemitteilung.

An der Verteilung der eingetroffenen Lieferung seien 120 Helfer und Fahrer aus 67 Kreisverbänden des DRK beteiligt gewesen. Sie fuhren in der Nacht in Düsseldorf einen zentralen Umschlagplatz an und brachten dann die Schutzmasken in die Krankenhäuser.

Wegen der Corona-Krise wird in den Krankenhäusern das Schutzmaterial knapp. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte Anfang März mitgeteilt, eine Million Schutzmasken bestellt zu haben. Allerdings gibt es aufgrund der weltweiten Exportbeschränkungen und Produktionsknappheit bei der Lieferung Probleme.

16:30 Uhr: LEG verzichtet auf Kündigungen und Mieterhöhungen

Der Immobilienkonzern LEG will im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise vorerst auf Mieterhöhungen oder Kündigungen verzichten. Dies ist Teil eines Mehrpunkteplans zum Schutz von Mietern, Kunden und Mitarbeitern, wie das Unternehmen am Samstag in Düsseldorf mitteilte. Die eigene Stiftung will 1 Million Euro für Coronavirus-Hilfsmaßnahmen in die Hand nehmen.

„Damit möchten wir ein Zeichen der Solidarität und gesellschaftlichen Verantwortung in Zeiten der Corona-Pandemie setzen und unsere Kunden entlasten“, hieß es.

Die LEG gehört mit rund 136 000 Mietwohnungen zu den führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland. Von den anderen großen Wohnungsbaugesellschaften hat bereits Vonovia angekündigt, Mietern bei Finanzproblemen wegen der Coronavirus-Krise entgegenzukommen.

15:50 Uhr: Zugverkehr nach Holland drastisch reduziert

Von Montag an werden keine Intercity-Züge mehr zwischen Amsterdam über Nordrhein-Westfalen nach Berlin fahren, teilt die niederländische Bahn mit. Auch auf anderen internationalen Strecken gibt es weniger Verbindungen.

Auf der Strecke von Amsterdam nach Frankfurt am Main über Köln und Oberhausen sollen täglich nur noch vier ICE fahren. Seit Samstag gilt auch für den Zugverkehr innerhalb der Niederlande ein stark reduzierter Basis-Fahrplan.

Fast alle Intercitys wurden gestrichen. Nach Angaben der Bahn ging die Zahl der Reisenden durch die Corona-Maßnahmen um 90 Prozent zurück.

15:20 Uhr: Zechen und Hüttenwerke für Kinder zum Ausmalen

Zechen, Hüttenwerke oder Gasometer: Mit Ausmalbildern können Kinder in NRW während der Corona-Krise Ausflugsziele von Zuhause aus kennenlernen. „Dabei erfährt man außerdem in kleinen Wissens-Snacks, warum es all diese Orte einer vergangenen Epoche auch heute noch gibt“, teilte der Reise- und Tourveranstalter „Ruhr Tourismus“ mit, der die Vorlagen anbietet.

Kinder könnten die Vorlagen aus dem Internet ausdrucken und dann ausmalen. An jedem Schultag werde eine neue online gestellt.

Die Ausmalbilder gibt es hier.

14:40 Uhr: „Dildo-Taxi“ fährt in Duisburg

Es war eigentlich nur ein Scherz: Ein Duisburger Sexshop hat angesichts der Coronakrise ein „Dildo-Taxi“ ins Leben gerufen. „Ich wollte was Witziges in dieser Zeit“, erklärte Silke Heimsoth, die Inhaberin des Erotikladens „Pussy Pleasure“, nachdem ihr Geschäft Mitte der Woche geschlossen werden musste.

Die Idee kam so gut an, dass Kunden jetzt tatsächlich im Online-Shop des Erotikladens die Produkte bestellen können. Die Inhaberin möchte ihre Idee logistisch auch noch einmal verfeinern: „Für eine Packung Kondome für 4,90 Euro setze ich mich nicht ins Auto“.

13:38 Uhr: NRW-Ministerin kritisiert Markus Söder

Deutliche Kritik gab es von Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) zu den Plänen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Söder hatte am Freitag verkündet, dass das Verlassen der eigenen Wohnung ab dem Wochenende in Bayern nur noch bei wichtigen Gründen erlaubt sei.

„Wir haben uns verständigt mit 15 anderen Bundesländern, einschließlich Bayern, dass wir hier gemeinsam einen Weg gehen. Jetzt ist Bayern vorzeitig ausgeschert, wir wollten uns ja noch das Wochenende anschauen, den Samstag, und dann am Sonntag entscheiden, wie es weitergeht“, sagte Gebauer im RTL-Nachtjournal in der Nacht auf Samstag.

13:13 Uhr: Schalke-Profi besucht trotz Corona-Krise eine Shisha-Bar

Amine Harit, Bundesliga-Profi des FC Schalke 04, hat trotz Aufrufen zur Kontaktvermeidung in den vergangenen Tagen eine Shisha-Bar in Essen besucht.

„Es stimmt, Amine war mit einem Bekannten dort, weil ihm zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen ist. Es war ein Fehler, den hat er jetzt auch eingesehen“, sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider der „Bild“-Zeitung (Samstag).

Schalke-Profi Amine Harit.

Schalke-Profi Amine Harit. © picture alliance/dpa



12:51 Uhr: Zahl der Infizierten und Todesfälle steigen an

Am Samstag veröffentlichte das Gesundheitsministerium neue Zahlen zu den Corona-Fällen in NRW. Mittlerweile sind es 6740 infizierte Personen und 23 Todesfälle.

Der Landkreis Heinsberg meldet die meisten Infektionen in Nordrhein-Westfalen mit 916. Am Vortag waren es noch 874. In Köln sind es bislang 629 Fälle.

12:27 Uhr: Mietern soll nicht gekündigt werden dürfen

Wer in der Corona-Krise Mietschulden anhäuft, dem soll nicht gekündigt werden dürfen. So sieht es eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor. Zuerst berichtete die Deutsche Presse-Agentur darüber.

Das Gesetz soll für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis zum 30. September 2020 gültig sein. Gezahlt werden müsse die Miete trotzdem. Auch weiteren Schuldnern, die Zahlungspflichten wegen der Corona-Pandemie nicht erfüllen können, sollen keine rechtlichen Folgen drohen.

Die Gesetzesvorlage soll am Montag (23. März) dem Bundeskabinett vorgelegt und am kommenden Mittwoch im Bundestag beschlossen werden.

12:14 Uhr: Aufruf gegen Hamsterkäufe

Die Radiomoderatorin und DJane Larissa Rieß ruft über ihren Instagram-Account dazu auf, Bilder von vollen Supermarkt-Regalen zu posten. Die Aktion soll in Zeiten der Corona-Krise unter dem Hashtag #VolleRegale laufen. „Das Posten von leeren Regalen und das Jammern darüber führt nur zu noch mehr Panik und Hamsterkäufen“, schrieb Rieß in einem Posting auf dem sozialen Netzwerk.


11:38 Uhr: Borussia Mönchengladbach ist gerüstet

Borussia Mönchengladbach ist auf die schlimmsten Folgen der Corona-Pandemie wohlvorbereitet. Das erklärte Max Eberl, Sportdirektor des Bundesligisten, in einem Interview mit der „Rheinischen Post“: „Wenn dann aber alle Szenarien der negativen Art eintreten sollten, kann ich sagen: Borussia bleibt handlungsfähig. Nicht nur, weil wir eine Mannschaft haben, die außergewöhnlich ist, nicht nur von den Charakteren, sondern auch von der sportlichen Werthaltigkeit her.“

Die Gladbacher Verantwortlichen hoffen darauf, dass die Saison noch zu Ende gespielt werden kann, wenn sich die Lage beruhigt hat. Zur Not auch mit Geisterspielen.


11:16 Uhr: Blog gegen den Corona-Frust

Das Coronavirus bestimmt den Alltag beinah überall. Das Freizeitleben steht quasi still. Der Frust deshalb auf der Couch herumzusitzen, kann groß sein. Die Lokalredaktion Dortmund hat dem in den vergangenen Tagen entgegenwirkt und einen Blog gegen den Corona-Frust gestartet. Der Blog sprudelt vor guter Laune - und soll Ihnen Freude machen.

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10:48 Uhr: Virologe im Video-Gespräch über das Coronavirus

Die Zahl der infizierten Personen mit dem Coronavirus steigt immer weiter an. Virologe Dr. Bernhard Schaaf erklärt im Video-Talk, wann Menschen sich testen lassen sollten.



10:32 Uhr: Ansammlungsverbote in NRW-Städten

Nach Köln, Leverkusen, Gelsenkirchen und Dortmund hat jetzt auch die Stadt Bochum ein Ansammlungsverbot erlassen. Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum sind in der Ruhrgebiets-Stadt ab sofort verboten. Die Maßnahme sei nötig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern, teilte die Stadt mit. Die einzigen Ausnahmen sind Familien und Personen, die zusammenleben. Diese dürfen sich weiterhin gemeinsam unter freiem Himmel aufhalten.

10:08 Uhr: Rapper Eko Fresh fordert: „Reißt euch zusammen!“

In einem auf Twitter veröffentlichten Video kritisiert der Rapper Eko Fresh Corona-Partys. „Das ist doch nicht die richtige Einstellung“, sagt der gebürtige Kölner. „Wir müssen jetzt aufeinander Acht geben. (...) Also, reißt euch zusammen!“



09:22 Uhr: Mehr als 5700 Infizierte und 20 Todesfälle

Laut des aktuellen Stands von gestern Abend (20.30 Uhr) sind in Nordrhein-Westfalen 5734 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 20 Menschen sind bislang an dem Virus in NRW verstorben. Darunter auch der erste Corona-Todesfall in Bochum. Ein 55-jähriger Mann verstarb dort an den Folgen des Coronavirus, nachdem er aus dem Österreich-Urlaub zurückgekehrt war.


09:13 Uhr: Applaus und Musik vom Balkon

Gerade in den Abendstunden wird es in NRW aktuell noch mal etwas lauter. In vielen Städten wird um 21 Uhr regelmäßig den vielen Ärzten, Pflegern und Rettungskräften applaudiert, um Anerkennung für ihre Arbeit in Zeiten der Corona-Krise zu zeigen.

In Dortmund sind gleich mehrere Balkon-Aktionen für den Samstagabend geplant. Um 19.09 Uhr sind BVB-Fans dazu aufgerufen, die berühmte Fußball-Hymne „You‘ll never walk alone“ vom Balkon aus zu singen. Zwischen 20 und 21.30 Uhr sollen Dortmunder vom Balkon aus zu musizieren. Dazu ruft eine Veranstaltung auf Facebook auf.


08:39 Uhr: Krankenhäuser richten Corona-Intensivstationen ein

Angesichts der stark steigenden Anzahl der Corona-Infektionen richten immer mehr Krankenhäuser in NRW Corona-Intensivstationen ein. Bund und Länder hatten als Zielmarke die Verdoppelung der Intensivbetten ausgegeben.

Im Allgemeinen Krankenhaus im niederrheinischen Viersen ist die Corona-Station startklar. Auch das Marienhospital in Arnsberg im Sauerland hat zusätzliche Intensivplätze geschaffen und ein ambulantes Diagnostikzentrum für Corona-Tests geöffnet.

08:23 Uhr: Stadt Dortmund warnt vor falschen Mitarbeitern

Kriminelle wollen die Corona-Krise anscheinend nutzen, um sich Zutritt zu Wohnungen und Häusern zu verschaffen. Sie geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. Davor warnt die Stadt Dortmund. Sie schickt keine Mitarbeiter raus, um über das Coronavirus zu informieren.

08:06 Uhr: Schutzkleidung in Krankenhäusern wird knapp

Immer mehr Krankenhäuser in NRW haben Engpässe bei der Schutzkleidung. Vielen Krankenhäusern fehlen Mundschutz und Kittel. Grund dafür sind unter anderem Nachschubprobleme in Asien, die in ganz für Europa für Engpässe sorgen.

In vielen Krankenhäusern wird die Schutzkleidung knapp.

In vielen Krankenhäusern wird die Schutzkleidung knapp. © picture alliance/dpa



07:12 Uhr: Wochenende der Ausgangssperre?

Dieses Wochenende könnte vorentscheidend beim Thema Ausgangssperre sein. Zahlreiche NRW-Städte verkündeten in den vergangenen Tagen bereits, das Menschenansammlungen an öffentlichen Plätzen untersagt sind. Die Ordnungsämter kontrollieren deshalb bereits. In Köln hat die Stadt ein konsequentes Einschreiten angekündigt bei Menschenansammlungen von mehr als zwei Personen.

Eine Ausgehsperre wegen der Corona-Pandemie bleibt für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) „wirklich das allerletzte Mittel“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Sonntagabend mit den Ministerpräsidenten der Länder in einer Telefonkonferenz beraten.

Kanzleramtschef Helge Braun kündigte an, dass die Politik dieses Wochenende sehr genau im Blick habe und das Verhalten der Bürger in die Entscheidung der Politik mit einfließt. „Wir werden uns das Verhalten der Bevölkerung an diesem Wochenende anschauen“, sagte der CDU-Politiker dem „Spiegel“


07:06 Uhr: Erster Corona-Todesfall in Bochum

In einem emotionalen Video verkündete Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) gestern Abend den ersten Todesfall wegen des Coronavirus in Bochum. Beim Verstorbenen soll es sich um einen 55-jährigen Mann handeln, der aus dem Österreich-Urlaub zurückgekehrt war.

Zudem kündigte Eiskirch ein Ansammlungsverbot in der Ruhrgebiets-Stadt an. Versammlungen von mehr als zwei Personen an öffentlichen Plätzen sind ab jetzt in Bochum untersagt.


SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit von Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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