Coronavirus in NRW: Erste Anfragen nach Kurzarbeitergeld

Nach den ersten Coronavirus-Fällen in Nordrhein-Westfalen wächst in der Wirtschaft die Sorge vor drastischen Folgen für die Betriebe. Im Raum Heinsberg haben sich einzelne Unternehmen nach den Regeln für die Zahlung von Kurzarbeitergeld erkundigt. „Es gibt sieben bis acht Anfragen“, sagte ein Sprecher der zuständigen Arbeitsagentur in Aachen am Donnerstag.

28.02.2020, 09:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Konjunkturelles Kurzarbeitergeld könne gezahlt werden, wenn der Arbeitsausfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen beruhe. Etwa wenn eine Firma vorrangig für Kunden aus China arbeite oder wenn notwendige Lieferungen ausblieben. Das Kurzarbeitergeld soll den Verdienstausfall der Beschäftigten zumindest teilweise ausgleichen, wenn der Arbeitgeber die regelmäßige Arbeitszeit kürzt.

Bei dem Coronavirus-Ausbruch sind bislang sechs Patienten nachweislich infiziert. Mehrere Hundert Menschen stehen nach Schätzungen des Kreises Heinsberg von Donnerstag unter häuslicher Quarantäne.

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