Coronavirus in NRW: Ausrottung des Coronavirus ist unwahrscheinlich - Liveblog

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Die Welt muss lernen, mit dem Coronavirus zu leben - dieses Fazit zieht jetzt die Weltgesundheitsorganisation. Denn nach heutigem Stand sei es unwahrscheinlich, den Erreger auszulöschen. Die Lage im Überblick.

NRW

, 11.07.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.625 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.601 Todesfälle. 40.296 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 9.7.2020)
  • Laut der WHO ist es mittlerweile unwahrscheinlich, dass der Coronavirus ausgerottet werden könne. Man werde damit in Zukunft wie mit der bereits bekannten Grippewelle leben müssen.
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek warnt vor einem vorschnellen Verzicht auf Sicherheitsvorkehrungen in der Corona-Krise. Sie bekräftigte, dass sie die vollständige Rückkehr zu einem normalen Schulbetrieb nach den Sommerferien noch nicht für ausgemacht hält, weil das Coronavirus weiterhin präsent sei.
  • Kinder und Jugendliche sollen laut einer neuen Studie besonders unter der Corona-Krise und den pandemiebedingten Einschränkungen leiden. Psychologen warnen vor den Folgen.
  • Auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera wird wieder eine strengere Maskenpflicht eingeführt. In Griechenland sind die Lockerungen wegen hoher Infektionszahlen ebenfalls in Gefahr.
  • Das Land NRW hat das Verbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert. In der neuen Coronaschutzverordnung, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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