Coronavirus: Heinsberger Landrat hofft auf Udo Lindenberg

Der Landrat des vom Coronavirus gebeutelten nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg hofft auf einen Mut machenden Auftritt von Rockmusiker Udo Lindenberg. Stephan Pusch (CDU), der es in den vergangenen Wochen durch seine unkonventionellen Video-Botschaften zu einiger Berühmtheit gebracht hat, lud den gebürtigen Nordrhein-Westfalen am Sonntag dazu ein.

08.03.2020, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg (CDU). Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg (CDU). Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

„Was wäre das für ein starkes Signal“, „wenn so ein Mutmacher wie Udo Lindenberg uns mal besuchen würde“, schwärmte der 51-Jährige in seinem jüngsten Video. Die Idee sei ihm am Morgen unter der Dusche gekommen, erzählte Pusch. Dort habe er mehrere Lindenberg-Songs gehört wie „Mein Ding“ oder „Durch die schweren Zeiten“. Das bringe Motivation gerade in Zeiten, in denen Heinsberg wegen der vielen Infektionsfälle gerade „ein bisschen ausgegrenzt“ werde.

Lindenberg - im nordrhein-westfälischen Gronau geboren - stehe doch dafür, Mut statt Angst zu machen, warb Pusch um den 73 Jahre alten Rocker. „Udo, auch die ganze rechte Scheiße, die wir im Augenblick in Deutschland haben, die kommt ja hauptsächlich durch das Thema Angst machen.“

Der Kreis Heinsberg hatte am Sonntagnachmittag insgesamt 288 Coronavirus-Infektionen erfasst und damit mit Abstand die meisten von inzwischen rund 500 in NRW.

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