Corona-Reihenuntersuchungen auf Tönnies-Gelände fortgesetzt

Die Corona-Reihenuntersuchungen auf dem Gelände der Fleischfabrik Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind am Samstag fortgesetzt worden. Mehrere Kleinbusse mit ausländischen Kennzeichen brachten am Vormittag zumeist Männer zum Werk. Nicht alle trugen dabei Schutzmasken, berichtete eine dpa-Reporterin. Auch Fahrzeuge der Uniklinik Bonn und der Bezirksregierung Detmold kamen zum Schlachtereibetrieb. Mitarbeitende trugen Masken und Kühlboxen auf das Gelände. Auch Einsatzkräfte der Polizei waren vor Ort.

20.06.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Abstrichstäbchen wird in die Kamera gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Abstrichstäbchen wird in die Kamera gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Kreis Gütersloh hatte die Anzahl der bei der Firma Tönnies bereits vorgenommenen Tests am Freitag mit 3500 angegeben. Allein an diesem Tag wurden demnach 1450 Mitarbeiter getestet. Bis Freitag wurden 803 Infizierte registriert. 463 Testergebnisse waren negativ. Die restlichen Befunde standen noch aus. Aktuelle Zahlen will der Kreis am Samstag veröffentlichen. Seit Freitag helfen 25 Bundeswehr-Soldaten auf dem Tönnies-Gelände bei der Probenentnahme.

Auch dutzende Medienvertreter hatten sich am Samstag vor dem Werkstor versammelt, um über das Geschehen zu berichten. Ihnen wurde der Zugang zum Gelände laut Bundeswehr aus Sicherheitsgründen untersagt.

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