Corona: NRW sagt in Not geratenen Sportvereinen Hilfe zu

Die Politik will durch die Veranstaltungs-Pause wegen des Coronavirus in finanzielle Not geratenen Vereinen im Land Nordrhein-Westfalen unter die Arme greifen. Wie Sport-Staatssekretärin Andrea Milz in einer gemeinsamen Erklärung mit Landessportbund-Präsident Stefan Klett erklärte, sollen die Vereine in noch nicht bekannter Höhe an dem 25 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket des Landes für die Wirtschaft partizipieren.

22.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wirtschaft ist nicht beschränkt auf die Großindustrie oder die großen Unternehmen“, sagte Milz: „Für uns ist ganz klar: Da sind auch Vereine mit dabei.“ Das Land bemühe sich, „für alles so unbürokratisch wie möglich Lösungen zu schaffen.“

Klett zeigte sich erfreut. „Ich begrüße das außerordentlich“, sagte er: „Viele Vereine werden durch ausfallende Einnahmequellen in Bedrängnis geraten“, sagte er: „Hier gilt es zu verhindern, dass Insolvenzen nahen. Dafür ist das ein geeignetes Mittel.“ Betroffene Vereine können über die Mail-Adresse Vereinsnotfall@lsb.nrw ihren Bedarf anmelden.

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