„Corona-Notfallpaket“ mit 900 000 Euro für Tafeln in NRW

Die rund 170 Tafeln zur Speisung Bedürftiger in Nordrhein-Westfalen werden mit einem 900 000 Euro umfassenden „Corona-Notfallpaket“ unterstützt. Das kündigte NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf an.

05.08.2020, 11:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

„Bei vielen Tafeln hat Corona zu Einschränkungen geführt, bei manchen sogar zu Schließungen“, begründete er die Hilfe. Andere hätten hohe Zusatzausgaben gehabt, um ihre Lebensmittelausgabe neu zu organisieren, damit die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Kunden gewährleistet bleibe.

Nun könnten pro Einrichtung jeweils 5000 Euro beim Landesverband der Tafeln beantragt werden, erklärte Laumann. Damit seien etwa Plexiglas-Trennwände, Masken, Desinfektionsmittel, Verpackungsmaterial für Lebensmittel oder die Kosten für den zusätzlichen Organisationsaufwand - etwa für Lieferservice - zu finanzieren.

Die Gesellschaft schulde allen Bürgern, die sich bei den Tafeln ehrenamtlich für Bedürftige und gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzten, großen Dank, betonte Laumann. Vor allem, da über 80 Prozent der Helfer selbst schon älter und damit besonders vor Corona zu schützen seien.

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