Corona-Krise: „Solidarität bei Infektion in Selm“ hilft im Alltag

Nachbarschaftshilfe

Schon im Frühjahr organisierte die Gruppe „Solidarität bei Infektion in Selm“ Angebote zur Nachbarschaftshilfe. Seit einigen Wochen sind die Helfer nun wieder aktiv.

Selm

, 15.11.2020, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Nachbarschaftshilfe „Solidarität bei Infektion in Selm“ erledigt zum Beispiel Einkäufe für Betroffene.

Die Nachbarschaftshilfe „Solidarität bei Infektion in Selm“ erledigt zum Beispiel Einkäufe für Betroffene. © picture alliance/dpa

Für andere einkaufen, mit dem Hund Gassi gehen oder bei anderen Dingen im Alltag helfen - das wird mit den steigenden Corona-Zahlen im Moment auch in Selm wieder nötig. Um Risikogruppen zu schützen oder ganze Familien zu unterstützen, die sich in Quarantäne befinden, gibt es in Selm mehrere Nachbarschaftshilfen. Neben den Schicksalshelfern organisiert auch die Gruppe „Solidarität bei Infektion in Selm“ Hilfsangebote. Seit dem 25. Oktober ist diese wieder aktiv, nachdem sie schon während der ersten Welle im Frühjahr Menschen helfen konnte.

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Ralf Piekenbrock koordiniert die Hilfe in Selm. Er sagt, dass sich in den letzten Wochen wieder vermehrt Hilfesuchende unter der Telefonnummer der Gruppe gemeldet haben - zum Beispiel weil sie im Moment nicht mehr selbst einkaufen gehen können oder wollen. Aber auch Gassirunden mit Hunden oder Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen bieten die Helfer der Gruppe an.

Auf Facebook sind bereits über 400 Menschen der Gruppe beigetreten, im Moment konzentriere sich die Hilfe aber auf etwa fünf bis sechs Personen, die sich intern organisieren und Aufgaben für die Hilfesuchenden übernehmen.

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