Corona-Krise: Kreis Unna bereitet sich auf zweite Infektionswelle vor

Corona-Krise

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus hat sich im Kreis Unna am Mittwoch, 3. Juni, leicht um vier auf 675 erhöht. Der Kreis nimmt unterdessen eine zweite Infektionswelle ins Visier.

Selm

, 03.06.2020, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es klingt, als ob die Rasanz der Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Unna gestoppt sei. Seit Dienstag, 2. Juni, ist die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus am Mittwoch, 3. Juni, lediglich um vier auf 675 Fälle gestiegen. In Selm zum Beispiel ist die Zahl mit 57 seit Längerem stabil. Bei den neu Infizierten handelt es sich um jeweils zwei Erkrankte in Kamen und in Lünen.

623 Menschen gelten - Stand 3. Juni - als wieder gesund. Ein Fall mehr als am Vortag.

Gefahr noch nicht gebannt

Und doch: „Die Gefahr des Coronavirus ist noch nicht gebannt“, teilt der Kreis Unna mit. „Virologen und das Robert-Koch-Institut gehen davon aus, dass es eine zweite Infektions-Welle in der Corona-Pandemie geben wird. Darauf bereitet sich die Kreisverwaltung vor und hat zusätzliche Arbeitsplätze für die Kontaktpersonen-Nachverfolgung geschaffen. Besetzt werden die Plätze im Fall des Falles durch Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Die Teams werden derzeit zusammengestellt und geschult.“

Fünf Container seien auf dem Mitarbeiter-Parkplatz zwischen dem Gesundheitsamt und dem Kreishaus in Unna aufgebaut. Darin seien insgesamt zehn Arbeitsplätze eingerichtet, um auch im Falle einer zweiten Welle die nötigen Sicherheitsabstände unter den Mitarbeitern innerhalb der Kreisverwaltung einhalten zu können. Vorläufig bleiben die Container bis Ende 2020 eingerichtet.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Haus der Wirtschaft
Jetzt in trockenen Tüchern: Jobcenter zieht ins Selmer Haus der Wirtschaft