Corona-Krise: Einzelhändler setzen auf Online-Präsenz

In der Corona-Krise versuchen viele Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen, online Kontakt zu ihren Kunden zu behalten. „Auch kleinere und mittelgroße Geschäfte bauen verstärkt auf die digitalen Kanäle“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer NRW, Ralf Mittelstädt, am Mittwoch. Dazu zählten unter anderem die Kommunikation über soziale Netzwerke und der Aufbau eigener Online-Präsenzen. Einer IHK-Umfrage zufolge setzt fast ein Drittel der Händler verstärkt oder neu auf digitale Vertriebskanäle wie Onlineshops.

29.07.2020, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Der Druck auf Standorte und Geschäftsmodelle wächst“, fasste Mittelstädt die Lage des Einzelhandels in NRW zusammen. Jedes fünfte Unternehmen habe rund die Hälfte seiner Kunden verloren, 15 Prozent der Einzelhändler befürchteten, ihr Geschäft wegen Kunden-und Umsatzrückgängen aufgeben zu müssen.

Mittelstädt verwies auf ein Förderprogramm des Landes zur Digitalisierung des stationären Einzelhandels. Von der Krise betroffene Kleinunternehmen könnten bis zu 12 000 Euro für Digitalkonzepte erhalten.

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