Cordbuxensaurus: Laumann schmunzelt über Beisenherz-Kolumne

Eine satirische Lobeshymne des „Stern“-Kolumnisten Micky Beisenherz hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) amüsiert. In dem Stück „Ein Cord für alle Fälle – Laumann for President“ bezeichnet Beisenherz den Minister unter anderem als „das fehlende Bindeglied zwischen Bundeskanzleramt und Bundeskegelbahn“.

18.11.2020, 10:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, sitzt im Landtag. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archiv

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, sitzt im Landtag. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archiv

Laumanns Ministerium reagierte am Mittwochmorgen bei Twitter und schrieb: „Um journalistische Rückfragen zu verhindern, verweisen wir darauf, dass Minister Laumann derzeit für ziemlich viel verantwortlich ist - außer für Bundeskegelbahnen.“ Ansonsten habe der Chef „sehr über die Kolumne geschmunzelt - munkelt man zumindest am anderen Ende des Flurs“, so der Twitter-Eintrag des Gesundheitsministeriums.

Beisenherz, geboren in Recklinghausen, wurde unter anderem als Co-Autor der Moderatorensprüche im RTL-Dschungelcamp bekannt. Für Beisenherz ist Laumann „der Gegenentwurf zu Windhunden in Barbourjacken wie Andy Scheuer, die eifrig Abermillionen Steuergelder verbuddeln und dessen Brille allein so viel gekostet haben dürfte wie die letzten acht Urlaube Laumanns“.

„Der abgewetzte Antiheld“ habe es - nur mit Hauptschulabschluss - weit gebracht. Als „Cordbuxensaurus der Union“ habe Laumann schon für den Mindestlohn gekämpft, „als bei den Genossen noch die letzten Cohibas ausgetreten wurden“.

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