CDU-Parteitag: Kandidaten-Trio akzeptiert Verschiebung

Die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz, Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen, haben die Verschiebung des Bundesparteitages als richtigen Schritt akzeptiert. Der Parteitag sollte eigentlich zur Wahl eines neuen Vorsitzenden am 25. April in Berlin stattfinden, wird aber wegen der Ausbreitung des Coronavirus' auf unbestimmte Zeit verschoben, wie die scheidende Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer am Donnerstag mitteilte.

12.03.2020, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der CDU steht an der Eingangstür an der Wasserstraße in Düsseldorf. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Das Logo der CDU steht an der Eingangstür an der Wasserstraße in Düsseldorf. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet sagte der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin: „Die Verschiebung ist konsequent und richtig. Alle Konzentration muss jetzt auf die Bekämpfung der Corona-Krise gerichtet werden.“

Der frühere Unionsfraktionschef Merz sagte der dpa, die Entscheidung, den Parteitag „auf unbestimmte Zeit zu verschieben, ist richtig und vernünftig. Die Gesundheit der Menschen hat Vorrang“.

Röttgen erklärte: „Wir werden sehr bald eine vollkommen veränderte Lage in unserem Land und auch weltweit haben. An diesen neuen Prioritäten müssen sich alle orientieren.“ Nach seinen Worten ist mit der Absage des Parteitags auch ein Aussetzen der parteiinternen Kampagnen um den CDU-Parteivorsitz vereinbart worden.

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