Caritas-Tagespflege ist umgezogen: Alle Sorgen der Gäste sind schnell verflogen

dzPflege in Ascheberg

Die Caritas-Tagespflege Ascheberg ist in die neue Einrichtung an der Appelhofstraße gezogen. Der Umzug ist geglückt. Schnell haben sich die Tagesgäste eingelebt. Das war nicht selbstverständlich.

Ascheberg, Herbern

, 10.03.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei einigen herrschte Vorfreude, bei anderen aber auch eine Portion Skepsis. Nicht alle Tagesgäste der Caritas waren gleich hellauf begeistert, als sie von einem Umzug in neue Räume erfuhren. Nun sind sie umgezogen. Und glücklich. „Alle Unsicherheiten konnten spätestens am zweiten Tag ausgeräumt werden“, sagt Bianca Becks-Maier, Einrichtungsleiterin der Caritas-Tagespflege.

Ihr Eindruck nach gut einer Woche in der neuen Einrichtung in der Appelhofstraße 6 ist positiv. Der Umzug am Samstag, 29. Februar, habe problemlos geklappt und vor allem die größte Herausforderung wurde überwunden: den Gästen ein nahezu normales Geschehen am Montag auch in neuer Umgebung ermöglichen. „Wir sind am Montag genauso gestartet wie sonst auch - nur eben in anderen Räumen“, sagt Becks-Maier sichtlich erleichtert.

Barrierefreiheit und zusätzliches Bad

Sie freut sich auch, dass die Einrichtung in dem Neubau so gut bei den Tagesgästen ankommt. Die hellen und großzügigen Räume, die offene Wohnküche und der separate Ruheraum - all das ist nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Mitarbeiter eine Verbesserung zur einstigen Einrichtung an der Bultenstraße.

Das neue Volleyball-Netz wurde schon in den ersten Tagen eingeweiht.

Das neue Volleyball-Netz wurde schon in den ersten Tagen eingeweiht. © Bianca Becks-Maier

Auch dass die Rollatoren der Gäste überall Platz finden, alle Räume barrierefrei erreichbar sind und es hier drei Bäder gibt, werde die Arbeit deutlich vereinfachen, erzählt Becks-Maier. Und es gibt in der rund 256 Quadratmeter großen Einrichtung mehr Möglichkeiten für Bewegungsangebote.

Neue Bewegungsangebote in der Caritas-Tagespflege

So haben einige Tagesgäste schon Volleyball mit dem neuen Netz und einem Luftballon gespielt, erzählt die Einrichtungsleiterin. „Das hätten wir vorher nicht machen können.“ Auch der Eingangsbereich sei nun viel geräumiger, was die Ankunft und Abreise der Gäste deutlich angenehmer mache, so Becks-Maier.

Direkt im Eingangsbereich ist auf einer Info-Wand zu erkennen, was der Tag für die Gäste bereit hält: Thema der Woche, Bewegungsangebote und Speiseplan.

Direkt im Eingangsbereich ist auf einer Info-Wand zu erkennen, was der Tag für die Gäste bereit hält: Thema der Woche, Bewegungsangebote und Speiseplan. © Andrea Wellerdiek

Hier sehen die Tagesgäste - viele von ihnen nutzen das Angebot regelmäßig - auf einer Info-Wand auch gleich, was der Tag für sie bereit hält: Thema der Woche, Bewegungsangebote und Speiseplan.

In der neuen Caritas-Tagespflegeeinrichtung sollen die Gäste vor allem „näher am Geschehen“ der Gemeinde sein, wie Becks-Maier es beschreibt. Neben den großen Fenstern, die sich durch das gesamte Erdgeschoss ziehen, bietet auch die Terrasse den Blick auf die St.-Lambertus-Kirche. Und wer es lieber etwas ruhiger mag, kann sich auf die zweite Terrasse auf der Rückseite des Gebäudes setzen.

Der Eingangsbereich in der Caritas-Einrichtung ist wie die anderen Räume hell und großzügig gestaltet. Für jeden Gast steht ein Schließfach zur Verfügung.

Der Eingangsbereich in der Caritas-Einrichtung ist wie die anderen Räume hell und großzügig gestaltet. Für jeden Gast steht ein Schließfach zur Verfügung. © Andrea Wellerdiek

Die Reaktion eines Stammgastes auf die neue Umgebung hat die Mitarbeiter gefreut. Der Mann, der unter Demenz leidet, schaut nun viel häufiger durch die Fenster. „Vorher gab es solch einen Blick nach draußen nicht. Hier wirkt er jetzt viel entspannter. Das hat uns schon überrascht“, erzählt Bianca Becks-Maier.

Die Tagesgäste fühlen sich sichtlich wohl in den neuen Räumen.

Die Tagesgäste fühlen sich sichtlich wohl in den neuen Räumen. © Bianca Becks-Maier

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