BVB-Sportdirektor Zorc kritisiert Gelb gegen Kimmich

Michael Zorc hat die Entscheidung des Video-Assistenten, das Foul des Münchners Joshua Kimmich am Dortmunder Jadon Sancho nur mit einer Gelben Karte zu ahnden, scharf kritisiert. „Nach Ansicht der Bilder fehlt mir jegliches Verständnis, aber wirklich jegliches Verständnis dafür, wie man da in Köln im Keller sitzen kann und sagen kann: Das ist eine Gelbe Karte“, sagte der BVB-Sportdirektor nach dem Dortmunder 2:0-Sieg im Supercup zu „Funke Sport“.

05.08.2019, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Sportdirektor Zorc kritisiert Gelb gegen Kimmich

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc. Foto: Guido Kirchner

Der Münchner Außenverteidiger hatte dem Engländer in der 76. Minute auf den Fuß getreten. „Das ist eine glasklare Rote Karte. Der Ball war im Aus, das Spiel war unterbrochen. Dann war es eine deutliche Tätlichkeit von Joshua Kimmich“, klagte Zorc.

Anders als Kimmich wertete Zorc die Aktion als Absicht: „Er tritt ihm mit Absicht auf den Fuß und der Tritt geht in Richtung Knöchel. Es kann keine andere Entscheidung als Rot geben. Da kann man 35 Seminare bekommen, in dem Moment, in dem das so bewertet wird, braucht man den Videoschiedsrichter nicht.“

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