Bundespräsident Steinmeier besucht Münster

Coronavirus

Es sollte ein Tag im Zeichen deutsch-niederländischer Freundschaft werden, doch Corona sorgt für Änderungen: Der Bundespräsident wird in Münster allein sein. Steinmeier trifft Soldaten und Helfer.

Münster

29.09.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am Dienstag (29.9.) in Münster die Uniklinik und dann Soldaten des deutsch-niederländischen Korps.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht am Dienstag (29.9.) in Münster die Uniklinik und dann Soldaten des deutsch-niederländischen Korps. © picture alliance/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht an diesem Dienstag (29.9., 8.30 Uhr) in Münster die Uniklinik und dann Soldaten des deutsch-niederländischen Korps. Anders als vorgesehen wird er dabei nicht vom niederländischen König Willem-Alexander begleitet, der nach einer starken Zunahme von Corona-Infektionen in Süd- und Nordholland abgesagt hatte.

Steinmeier wollte zusammen mit dem König die Arbeit des Uniklinik-Personals in der Corona-Krise würdigen, nun besucht er die Klinik allein. Dort waren unter anderem zahlreiche Intensiv-Patienten aus den Niederlanden betreut worden.

Besuch bei deutsch-niederländischem Korps

Später (11.15 Uhr) spricht der Bundespräsident nach Angaben des Bundespräsidialamtes mit mehreren Menschen, die sich in der Pandemie besonders engagieren. Zuvor will sich Steinmeier mit dem deutsch-niederländischen Korps treffen (9 Uhr), das in Münster stationiert ist.

Die Truppe wurde vor 25 Jahren gegründet und hat nach Angaben der Bundeswehr die Aufgabe, multinationale Einsätze im Rahmen der Nato oder der EU zu führen und arbeitet dabei im Verbund mit verschiedenen Teilstreitkräften wie der Luftwaffe oder der Marine.

dpa

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