Bundeskunsthalle zeigt „Die Verschmelzung der Künste“

Eine ungewöhnliche Ausstellung ist jetzt in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen. Einfaches Betrachten der Werke reicht nicht, vielmehr ist der Besucher dazu aufgerufen, sich selbst einzubringen. Er kann in einer Sprecherkabine seiner eigenen Stimme lauschen. Oder er setzt durch seine Körpertemperatur eine synthetische Musik in Gang.

16.06.2020, 07:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bundeskunsthalle in Bonn. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Die Bundeskunsthalle in Bonn. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Der in Berlin lebende dänische Künstler Christian Falsnaes stellt dem Besucher einen weißen Raum mit Spiegel zur Verfügung, in dem dieser alles machen darf was er will. Kuratorin Johanna Adam meint: „So ist die Kunst nicht nur etwas, was wir visuell rezipieren, sondern sie wird zu einer Erfahrung, die einen viel stärkeren Nachhall hat, und in der wir uns auch selbst ein Stück weit erleben.“

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