Corona-Ausbruch bei Tönnies: 38 liegen in Krankenhäusern

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück werden in der Region insgesamt 38 Menschen mit Bezug zu Tönnies in Krankenhäusern behandelt. Dies geht aus Angaben der drei Bezirksregierungen Detmold, Münster und Arnsberg hervor. Neun von ihnen liegen auf Intensivstationen, zwei davon müssen beatmet werden.

22.06.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Regierungsbezirk Detmold, zu dem der am stärksten betroffene Kreis Gütersloh gehört, waren am Montag 29 Corona-Patienten bekannt, die stationär behandelt werden mussten, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Acht Patienten wurden intensivmedizinisch behandelt, zwei davon mit Beatmung. Ein Kapazitätsengpass werde derzeit von den Krankenhäusern nicht erwartet, hieß es.

Im Landkreis Gütersloh leben die meisten infizierten Mitarbeiter. Der Kreisverwaltung liegen rund 1300 Wohnadressen von Beschäftigten vor, die am Dienstag weiterhin aufgesucht wurden. Auch in Bielefeld und im Landkreis Paderborn wohnen Tönnies-Beschäftigte.

Der Bezirksregierung in Münster wurden bis Dienstagvormittag sieben Tönnies-Mitarbeiter bekannt, die coronabedingt ins Krankenhaus kamen, alle im Landkreis Warendorf.

Der Bezirksregierung Arnsberg wurden bis Dienstagmorgen zwei Personen mit Tönnies-Bezug bekannt, die im Krankenhaus behandelt werden. Beide liegen in Hamm. Einer von ihnen werde auf einer Intensivstation behandelt, sagte eine Sprecherin.

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