Bosz kann Geisterspiele aus Solidarität jetzt akzeptieren

Bayer Leverkusen Trainer Peter Bosz kann nach wie vor Geisterspielen nichts abgewinnen. „Ich bin immer noch der Meinung, dass wir Fußball für die Fans spielen“, sagte der 56 Jahre alte Niederländer am Mittwoch in einem per Video geführten Interview mit dem clubeigenen Bayer04-TV. Gleichwohl könne er Spiele ohne Zuschauer inzwischen aus Solidaritätszwecken akzeptieren. „Trotzdem verstehe ich, dass es Vereine gibt, die Schwierigkeiten bekommen, wenn wir gar nicht mehr spielen“, meinte Bosz.

08.04.2020, 13:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leverkusens Trainer Peter Bosz steht im Stadion. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Leverkusens Trainer Peter Bosz steht im Stadion. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Der Trainer des Bundesliga-Fünften hatte vor rund einem Monat gesagt, dass sich so genannte Geisterspiele nicht richtig anfühlten. Kurz darauf wurde die Saison wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen. Inzwischen gelten Geisterspiele als einzige Möglichkeit, die Saison von Mai an weiterzuführen. Sollte der Plan der Deutschen Fußball Liga nicht funktionieren, könnten einige Proficlubs bereits in diesem Sommer existenzielle Probleme bekommen. Bayer Leverkusen gehört als hundertprozentige Tochter des Bayer-Konzerns nicht dazu.

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