Bombenentschärfung Uniklinik Bonn: Patienten werden verlegt

Auf dem Gelände der Uniklinik Bonn soll am Donnerstag eine Bombe entschärft werden. Dafür muss ein Teilbereich der Klinik geräumt werden. Die Verlegung der etwa 200 Patienten sei im Gange, sagte eine Kliniksprecherin am Donnerstag. „Alles verläuft nach Plan.“

02.04.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Einfahrt des Universitätsklinikums Bonn (Nordrhein-Westfalen). Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Die Einfahrt des Universitätsklinikums Bonn (Nordrhein-Westfalen). Foto: picture alliance / dpa / Archivbild

Unter den Patienten seien auch elf Corona-Kranke, von denen einige auf der Intensivstation lägen. Sie müssten isoliert verlegt werden, was aber „kein Problem“ sei, da es in der Klinik große Isolierstationen gebe.

Die Patienten würden überwiegend in andere Klinikbereiche gebracht, einige auch in andere Krankenhäuser, die sich zur Aufnahme bereiterklärt hätten. Die Evakuierung solle bis zum frühen Mittag abgeschlossen sein. Ursprünglich sei man davon ausgegangen, dass insgesamt 380 Patienten verlegt werden müssten, doch hätten auch Patienten entlassen werden können, sagte die Sprecherin.

Die Weltkriegsbombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten auf dem Klinikgelände gefunden worden. Es müssten auch knapp 1200 Menschen ihre Wohnungen verlassen, sagte ein Sprecher der Stadt Bonn. Rund 650 andere Anwohner können in ihren Wohnungen bleiben, dürfen aber während der Entschärfung nicht das Haus verlassen.

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