Blindgängerverdacht: Evakuierung in Münster im September

Wegen sechs vermuteter Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg müssen im September in Münster rund 14 000 Menschen an einem Sonntag ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt plant, Teile des Stadtteils St. Mauritz für die Untersuchung der drei Verdachtspunkte zu räumen. Betroffen sind auch ein Krankenhaus, mehrere Altenpflegeeinrichtungen und ein Kloster. Ein genaues Datum für die Groß-Evakuierung östlich der Innenstadt steht noch nicht fest, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

30.07.2020, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wegen der Corona-Pandemie muss die Räumung auch durch Infektionsschutzmaßnahmen begleitet werden. „Die sechs Verdachtsfälle liegen alle räumlich nah beieinander im Stadtteil Mauritz. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, alle sechs Punkte möglichst am selben Tag abzuklären“, sagt der Leiter des Krisenstabes, Wolfgang Heuer, laut Mitteilung.

Im Februar waren in Münster im Umfeld des Doms Blindgänger vermutet worden. In beiden Fällen stellten sich die Funde allerdings als Fehlalarm heraus.

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