„Big Brother“-Bewohner wissen nun auch vom Coronavirus

Die von der Außenwelt abgeschotteten Kandidaten der Fernsehshow „Big Brother“ wissen nach Wochen der Ahnungslosigkeit nun auch über den Coronavirus-Ausbruch in Deutschland Bescheid. Moderator Jochen Schropp (41) und ein Arzt überbrachten ihnen - hinter einer Glasscheibe sitzend - am Dienstag in einer Spezial-Ausgabe die für sie sehr überraschenden Neuigkeiten: Deutschland steht in weiten Teilen still, das Virus ist auf dem Vormarsch und unter anderem für ältere sowie bereits kranke Menschen gefährlich.

18.03.2020, 06:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Wohnbereich im „Glashaus“ der aktuellen „Big Brother“-Staffel. Foto: Willi Weber/die pressetanten/Sat.1/dpa/Archivbild

Der Wohnbereich im „Glashaus“ der aktuellen „Big Brother“-Staffel. Foto: Willi Weber/die pressetanten/Sat.1/dpa/Archivbild

Kandidatin Rebecca reagierte mit ungläubigen Blicken, Kandidatin Michelle weinte: Ihre Mutter sei 55 Jahre alt und leide schon an der Lungenerkrankung COPD. „Das hat mir jetzt einfach Angst gemacht“, sagte sie. Schropp versicherte aber: „Wir haben natürlich mit euren Liebsten gesprochen. Denen geht es gut!“

Die aktuelle „Big Brother“-Staffel läuft seit dem 10. Februar im Fernsehen, die ersten Bewohner wurden dafür bereits am 6. Februar von der Außenwelt abgekapselt. Informationen von draußen durften sie auf ihrem kleinen Areal in Köln nicht erhalten. Damit gehörten sie zu den wenigen Menschen in Deutschland, die noch nichts von den massiven Auswirkungen durch das Coronavirus wussten. Am Montag hatte Sat.1 dann angekündigt, sie informieren zu wollen.

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