Bielefelds Voglsammer: „Es gibt keinen, der Zweifel hat“

Überraschungs-Tabellenführer Arminia Bielefeld geht mit großer Zuversicht in die letzten sieben Spieltage der 2. Fußball-Bundesliga. „Es gibt keinen im Verein, der Zweifel hat“, sagte Stürmer Andreas Voglsammer. Mit Blick auf das Wochenende, als die Arminia 0:0 in Hamburg spielte und Stuttgart 2:3 in Kiel verlor, erklärte der 28 Jahre alte Österreicher: „Wir hätten zwar verlieren können. Aber am Ende sind wir schon mit einem Grinsen nach Hause gefahren.“ Nach zwei Remis nach der Corona-Pause müsse die Arminia „wieder besseren Fußball spielen, dann müssen wir auf niemanden schauen. Wenn wir unsere Punkte holen, holt uns niemand mehr ein.“

28.05.2020, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bielefelds Andreas Voglsammer spielt den Ball. Foto: Christian Charisius/dpa-Pool/dpa/Archivbild

Bielefelds Andreas Voglsammer spielt den Ball. Foto: Christian Charisius/dpa-Pool/dpa/Archivbild

Trainer Uwe Neuhaus (60) warnte vor dem direkten Duell zwischen dem Zweiten Hamburger SV und dem Dritten VfB Stuttgart aber vor den beiden Top-Favoriten: „Bei solchen Mannschaften muss man immer damit rechnen, dass sie auch mal fünf Siege hintereinander hinlegen.“ Bei seinem Team habe er aber „keinen Leichtsinn“ erkannt, „sondern eine total realistische Einschätzung der Situation.“

Die weiteren Verfolger hinter dem Relegationsplatz sieht Neuhaus vor Arminias Spiel bei Holstein Kiel derweil nur begrenzt als Konkurrenten für sein Team. „Heidenheim und Darmstadt sind auf jeden Fall dran“, sagte Neuhaus: „Aber ich weiß nicht, ob wir uns darüber Gedanken machen sollten. Wenn wir so viele Punkte verlieren, dass sie uns noch einholen, haben wir eine zu schlechte Serie gespielt.“ Sieben Spiele vor dem Saisonende haben die Ostwestfalen acht Punkte Vorsprung auf den Vierten Heidenheim und elf auf Darmstadt und zudem noch ein Nachholspiel.

Dass sein Team direkt vor der Corona-Pause in Stuttgart (1:1) und am Samstag in Hamburg (0:0) beide Spitzenspiele nicht verloren hat, habe der Arminia „gut getan“, so Neuhaus: „Aber wenn wir beide Spiele verloren hätten, wären wir immer noch vorne. Die direkten Duelle sind wichtig, aber sie entscheiden nicht über die Meisterschaft.“

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