Betrunkener Unfallverursacher bietet Schweigegeld an

19.08.2020, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa

Schweigegeld soll ein stark betrunkener Autofahrer in Bergisch Gladbach einer Frau nach einem Auffahrunfall angeboten haben. Der 37-Jährige war nach Polizeiangaben von Mittwoch am Dienstagnachmittag in einen Wagen gekracht, dessen Fahrerin verkehrsbedingt anhalten musste. Weil er verhindern wollte, dass die Polizei am Unfallort erscheint, habe er der Geschädigten zunächst 500 Euro angeboten. „Wenig später erhöhte er diese Summe sogar auf 1000 Euro und wurde auch laut gegenüber der Frau, um sie unter Druck zu setzen“, schilderte die Polizei. Die Fahrerin alarmierte die Einsatzkräfte, die zwei Promille Atemalkohol bei dem Mann feststellten. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss ermittelt. Der Sachschaden wird auf insgesamt 5500 Euro geschätzt.

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