Betrunkener Autofahrer (52) flüchtet nach Unfall und wird in Werne gefasst

Verkehrsunfall und Fahrerflucht

Unfall unter Alkoholeinfluss: Ein Mann (52), der auf der A1 mit einem Leitpfosten und zwei Bäumen kollidierte, ist geflüchtet. Polizisten stellten in Werne nicht nur fest, dass er betrunken gefahren ist.

Werne

, 19.10.2020, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Mann aus Hamm (52) musste nach seiner Fahrerflucht einen Alkoholtest machen. Es stellte sich heraus, dass er nicht nur betrunken gefahren ist.

Der Mann aus Hamm (52) musste nach seiner Fahrerflucht einen Alkoholtest machen. Es stellte sich heraus, dass er nicht nur betrunken gefahren ist. © picture alliance / dpa

Erst Unfall verursacht, dann geflüchtet: Ein Mann aus Hamm (52) hat am Sonntag (18. Oktober) mit seinem Mercedes auf der A1 einen Unfall verursacht. Nachdem er in Höhe der Anschlussstelle Hamm-Bockum zunächst mit einem Leitpfosten und dann mit zwei Bäumen kollidiert war, flüchtete er zu Fuß von der Unfallstelle. Polizeibeamte konnten ihn später in Werne antreffen. Demnach sei er unter anderem in einem Schnell-Restaurant gesehen worden. „Es gibt belastbare und mehrere übereinstimmende Zeugenaussagen“, erklärt Peter Bandermann, Pressesprecher bei der zuständigen Polizei in Dortmund.

Laut ersten Zeugenaussagen war der Mann aus Hamm gegen 8.50 Uhr in der Ausfahrt zur Anschlussstelle Hamm-Bockum in Fahrtrichtung Bremen mit hoher Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen. Im Sichtdreieck stieß er dann mit einem Leitpfosten und zwei Bäumen zusammen. Das Fahrzeug kam schließlich in der Auffahrt zum Stehen, teilt die Polizei mit.

Autofahrer aus Hamm fährt alkoholisiert und ohne Führerschein

Der Fahrer flüchtete daraufhin zu Fuß. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Autobahnpolizei Dortmund, der Polizei Hamm und der Polizei Unna verliefen erfolgreich: „Dank guter Personenbeschreibungen von Zeugen konnten Polizisten den Mann in Werne antreffen und ihn als Halter des verunglückten Fahrzeugs identifizieren“, teilt die Polizei weiter mit.

Dann stellte sich heraus, weshalb der 52-Jährige sich von der Unfallstelle entfernte. Auf der Autobahnwache Kamen musste der augenscheinlich alkoholisierte Mercedes-Fahrer Blutproben abgeben. Der 52-Jährige war außerdem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Polizisten stellten sein Fahrzeug sicher.

Während der Unfallaufnahme sperrten Polizeibeamte die Auffahrt der Anschlussstelle Hamm-Bockum zeitweise. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Führen eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

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