Bertelsmann will am Stammsitz 100 Stellen abbauen

Bertelsmann will an seinem Stammsitz Gütersloh 100 von 700 Stellen in der Hauptverwaltung streichen. Das kündigte der Medien-, Dienstleistungs- und Bildungskonzern in dieser Woche seinen Mitarbeitern an. Als Grund wurde auch die Corona-Krise angeführt.

18.09.2020, 15:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der internen Mitteilung zufolge soll das sogenannte Corporate Center, das unter anderem für Finanzen, Recht und Personal zuständig ist, zusammen mit den internationalen Zweigstellen bis zum Sommer 2021 neu aufgestellt werden. Der Umbau soll bewirken, dass die Kosten jährlich um 35 Millionen Euro gesenkt werden, um zusätzliche Investitionsmittel freizusetzen.

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe sagte in der internen Mitteilung: „Auch wenn wir uns bislang dank unseres diversifizierten Portfolios, des hohen Anteils von Digitalgeschäften und der Performance der Wachstumsgeschäfte in der Pandemie gut behauptet haben, so hat sie doch spürbare wirtschaftliche Auswirkungen auf Bertelsmann.“ Zusätzlich schränke sie den finanziellen Handlungsspielraum für Investitionen ein. Mehrere Medien hatten über den Wegfall der 100 Vollzeitstellen in Gütersloh berichtet.

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