Berichte: Björn Höcke löst AfD-“Flügel“ auf

Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz hat den „Flügel“ der AfD um Björn Höcke als rechtsextrem eingestuft. Der Bundesvorstand setzte ihm jetzt im Anschluss eine Gnadenfrist zur Auflösung bis Ende April.

Berlin

21.03.2020, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der rechtsnationationale „Flügel“ der AfD um Politiker Björn Höcke wird nach Medienberichten aufgelöst.

Der rechtsnationationale „Flügel“ der AfD um Politiker Björn Höcke wird nach Medienberichten aufgelöst. © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Der rechtsnationationale „Flügel“ der AfD wird nach Medienberichten aufgelöst. Wie der „Spiegel“ auf seiner Webseite berichtet, löse der Thüringer Landeschef Björn Höcke die Gruppierung auf. Auch „Zeit online“ berichtet über die Auflösung unter Berufung auf den sächsischen „Flügel“-Obmann Jens Maier. „Flügel“-Mitglieder bestätigten dies zudem dem ARD-Hauptstadtbüro.

Gnadenfrist: Auflösung bis Ende April

Der Verfassungsschutz hatte den „Flügel“ um Björn Höcke als rechtsextrem eingestuft und ihn offiziell als Beobachtungsfall eingestuft. Daraufhin hatte der Bundesvorstand der AfD der Gruppierung eine Gnadenfrist gesetzt und ihre Auflösung bis Ende April gefordert. Dem kam Höcke nun offensichtlich nach.

RND/das

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