Bericht: Viele Schulen gehen bei Virenfilter leer aus

Viele Schulen in NRW werden einem Bericht zufolge bei Bundesmitteln für Lüftungsanlagen zur Corona-Risikominderung leer ausgehen. Zahlreiche Schulgebäude könnten solche Anlagen mit zusätzlichen Filtern nicht nachrüsten, weil sie über eine solche Anlage überhaupt nicht verfügten, zitierte die „Rheinische Post“ (Mittwoch) den Städtetag NRW. Bereits vorhandene, fest eingebaute Anlagen zur Regulierung von Temperatur, Feuchtigkeit und Qualität der Luft seien aber Voraussetzung für eine Bundesförderung, sagte Verbandsgeschäftsführer Helmut Dedy der Zeitung.

21.10.2020, 09:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Fenster einer Grundschule ist zum Lüften geöffnet. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Das Fenster einer Grundschule ist zum Lüften geöffnet. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Die Neuanschaffung mobiler Belüftungsanlagen wird laut Städtetag dagegen nicht vom Bund unterstützt. Der Lehrerverband forderte das Land NRW auf, schnell ein Investitionsprogramm für Belüftungsgeräte in den Klassenzimmern aufzulegen. Die Bundesregierung hatte vor der kälteren Jahreszeit ausreichendes Lüften von Räumen empfohlen, um das Risiko von Corona-Infektionen zu mindern. Bei bestimmten Klimaanlagen sei der Einbau zusätzlicher Filter ratsam, um eine Verteilung der Viren durch zurückgeführte Luft im Raum zu vermeiden.

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