Bericht: Galeria Karstadt Kaufhof beantragt Staatshilfen

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat nach einem Zeitungsbericht Staatshilfen beantragt, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abfedern zu können. Wegen der zur Bekämpfung der Pandemie angeordneten Schließung der Warenhäuser befinde sich ein Großteil der Filialbeschäftigten inzwischen in Kurzarbeit null, berichtete die „Lebensmittel Zeitung“ am Freitag unter Berufung auf Insider. Ein Unternehmenssprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

27.03.2020, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schriftzug „Galeria Kaufhof“ steht an einer Filiale. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Der Schriftzug „Galeria Kaufhof“ steht an einer Filiale. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Die angeordneten Ladenschließungen für die meisten sogenannten Non-Food-Geschäfte stellen zurzeit viele deutsche Handelsketten vor große Probleme, weil plötzlich der Umsatz fehlt, die Kosten aber weiterlaufen.

Zu Art und Umfang des angefragten, möglichen staatlichen Hilfspakets machte die Zeitung keine Angaben. Das Geschäft in den Warenhäusern ruht zum großen Teil, aber nicht komplett. Rund 50 Lebensmittelabteilungen des Unternehmens sind noch offen. Auch extern vermietete Lebensmittel- und Drogerie-Flächen, die separat gut zugänglich sind, sind weiterhin geöffnet. Außerdem arbeiten die Abteilungen, die aus den Filialen heraus Waren für den Online-Shop verschicken.

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