Berater Struth kann sich FC-Präsident nicht vorstellen

Spielerberater Volker Struth bezeichnet seinen Heimatverein 1. FC Köln zwar als Herzensclub, ein Amt als Präsident beim rheinischen Fußball-Bundesligisten kann sich der Geschäftsführer der Agentur Sportstotal aber nicht vorstellen. „Der Verein passt mit seiner Romantik, seiner Satzung und seiner Struktur nicht zu meiner Vorstellung von der Führung eines Bundesliga-Clubs. Ich bin der Überzeugung, dass man innerhalb des Vereins kurze und schnelle Entscheidungswege braucht - und nicht möglichst viele branchenfremde Menschen, die mitreden und das letzte Wort haben wollen“, sagte der Kölner der Tageszeitung „Die Welt“.

22.09.2020, 13:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spielerberater Volker Struth kommt zu einem Termin. Foto: Christian Charisius/dpa

Spielerberater Volker Struth kommt zu einem Termin. Foto: Christian Charisius/dpa

Für den FC gehe es darum als Unternehmen konkurrenzfähig zu bleiben. Struth selbst hat einige Profis des Clubs unter Vertrag. „Was aber teilweise in der Führung beim 1. FC Köln passiert, hat nichts mit professionellem und zeitgerechtem Fußball-Business zu tun. Damit meine ich explizit nicht Horst Heldt und Alexander Wehrle, sondern alle Herren, die in den Gremien und Abteilungen hinter den beiden ihre Spielchen treiben“, sagte Struth. Das müsse aufhören. „Sonst begrüßt der FC in zehn Jahren die Sportvereinigung Porz nicht mehr in der Vorbereitung zum Freundschaftsspiel, sondern zum Meisterschaftsspiel in der Landesliga“.

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