Bei Ford laufen nach sechs Wochen die Bänder wieder an

In den deutschen Ford-Werken in Köln und Saarlouis läuft nach fast sechswöchigen Werksferien am Montag die Produktion wieder an. Wegen der gestiegenen Zahl der Neubestellungen könne die Fertigung der Modelle Fiesta und Focus von Beginn an im Zwei-Schicht-Betrieb erfolgen, teilte Ford am Freitag mit. Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen und von Gewerbekunden liege bereits wieder auf Vorjahresniveau.

07.08.2020, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Parkplatz vor dem Ford-Werk. Foto: Oliver Berg/dpa

Der Parkplatz vor dem Ford-Werk. Foto: Oliver Berg/dpa

Ford hatte wie alle Autobauer im ersten Halbjahr im Zuge der Corona-Krise einen kräftigen Absatzeinbruch verzeichnet. Von Januar bis Juni gab es lediglich gut 84 000 PKW-Neuzulassungen. Das bedeutet ein Minus von 41,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit Juni gehen die Zahlen aber wieder nach oben.

Um eine reibungslosen Wiederbeginn zu gewährleisten, gelten auf den Werksgeländen strikte Sicherheitsmaßnahmen. Unter anderem werden bei allen Beschäftigten Temperaturmessungen vorgenommen. Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten können kostenlos einen Covid-19-Abstrichtest machen, um sich von der zweiwöchigen Quarantänepflicht befreien zu lassen.

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