Bayer-Boss Carro plädiert für Zuschauer beim Pokal-Finale

Club-Chef Fernando Carro von Bayer Leverkusen hat sich klar dafür ausgesprochen, beim Pokal-Finale am 4. Juli gegen den FC Bayern München zumindest einige Zuschauer ins Berliner Olympiastadion zu lassen. „Ich plädiere stark dafür, die zurzeit geltenden Vorgaben zum DFB-Pokalfinale in einem vertretbaren Rahmen, aber signifikant zu lockern“, sagte Carro der Deutschen Presse-Agentur: „Aus meiner Sicht spricht derzeit nichts mehr gegen eine verantwortungsvoll und professionell geplante Veranstaltung mit Zuschauern.“

11.06.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fernando Carro, Geschäftsführer der deutschen Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Fernando Carro, Geschäftsführer der deutschen Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Das aktuelle Konzept „war gut und richtig, als wir es verabschiedet haben“, sagte Carro: „Aber das ist zwei Monate her. Selbstredend müssten bei einer Rückkehr von Zuschauern alle gesundheitlichen Risiken angemessen berücksichtigt werden. Aber wir haben nun elf Jahre auf diese Chance gewartet. Wir fühlen uns unseren Fans gegenüber verpflichtet, alles dafür tun, dem DFB-Pokalfinale den würdigen Rahmen zu verschaffen, den es verdient.“

Nach dem 3:0 am Dienstag im Halbfinale beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken hatte schon Leverkusens Sportchef Rudi Völler einen entsprechenden Wunsch geäußert. „Ich bin da ein bisschen Optimist und habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir da vielleicht ein paar Zuschauer dabei haben werden“, hatte Völler gesagt: „Vielleicht will man ja in dem riesigen Stadion ein kleines Zeichen setzen. Aber das entscheidet die Politik.“

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