Bauern: Probleme in Schlachtbetrieb in Ordnung bringen

Nach dem Corona-Ausbruch bei Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies setzt der Bauernverband auf rasche Lösungen. Die Fleischwirtschaft müsse Dinge möglichst schnell in Ordnung bringen, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken am Donnerstag in Berlin. „Aus Größe erwächst Verantwortung, die muss hier wahrgenommen werden.“ Der Verband verwies auf die starke Konzentration in der Branche, deren Kehrseite nun sichtbar werde. Wenn jetzt ein großer Standort ausfalle, bedeute das Probleme für vorgelagerte Bereiche.

18.06.2020, 14:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Inwiefern es zu einem „Rückstau“ bei Schweinehaltern komme, hänge nun auch davon ab, wie schnell der geschlossene Betrieb wieder ans Netz komme. Mit ein paar Tagen sei leichter klar zu kommen als mit mehreren Wochen, machte Krüsken deutlich. Neben wirtschaftlichen Folgen könnte dies dann auch eine Tierschutzdimension bekommen - dieses Szenario sei aber hoffentlich zu vermeiden.

Nach einem Corona-Ausbruch mit mehr als 650 Infizierten in der Belegschaft muss Tönnies seinen Hauptproduktionsbetrieb in Rheda-Wiedenbrück bis auf weiteres herunterfahren.

Weitere Meldungen