Bahnverkehr im Ruhrgebiet am Donnerstag weiter eingeschränkt

Bahnfahrer im Ruhrgebiet müssen auch am Donnerstag mit Einschränkungen im Zugverkehr rechnen. Nach einem Unfall bei Brückenarbeiten, bei dem ein Arbeiter verletzt wurde, kommt es weiter zu Umleitungen und Ausfällen, wie eine Sprecherin der Bahn am Morgen bestätigte. Die Störung könne noch bis in die kommende Woche hinein andauern.

05.03.2020, 07:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gleise sind vor einem Hauptbahnhof zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild

Gleise sind vor einem Hauptbahnhof zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild

Demnach sei der Zugverkehr zwischen Essen-Altenessen und Oberhausen unterbrochen. Züge des Fernverkehrs werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg über Essen umgeleitet - der Halt in Oberhausen entfällt. Im Regionalverkehr sind die Züge der Linien RE 3, RB 32 und RB 35 betroffen. Sie werden teils umgeleitet oder entfallen auf Teilstrecken.

Bei Brückensanierungsarbeiten an einer städtischen Brückenbaustelle waren in der Nacht auf Mittwoch Bauteile auf Gleisanlagen gestürzt und hatten diese beschädigt. Zudem seien die Oberleitungen von drei Gleisen auf einer Länge von jeweils rund 500 Metern in Mitleidenschaft gezogen worden.

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