Autozulieferer Hella bekommt Corona-Folgen weiter zu spüren

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahrs 2020/2021 unter den Folgen der Corona-Krise gelitten. Während der Umsatz im Zeitraum Juni bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro absackte, brach das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) um rund die Hälfte auf 56 Millionen Euro ein, wie der MDax-Konzern am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Lippstadt mitteilte.

24.09.2020, 07:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo des Unternehmens steht vor der Zentrale des Automobilzulieferers „Hella“. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Das Logo des Unternehmens steht vor der Zentrale des Automobilzulieferers „Hella“. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Unter dem Strich stand wegen hoher Rückstellungen für Umbaumaßnahmen in Deutschland ein Verlust von 87 Millionen Euro zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte Hella noch einen Überschuss von 77 Millionen Euro erwirtschaftet. Seine Prognose für das seit Juni laufende neue Geschäftsjahr bestätigte der Autozulieferer. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro.

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