Automatensprenger von Rees in Haft

Die drei Männer, die zu Wochenbeginn nach einer missglückten Geldautomatensprengung in Rees und einer spektakulären Flucht festgenommen wurden, sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die 18-, 19- und 20-Jährigen schwiegen bislang, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Polizei habe aber begonnen, die gesamte Fluchtroute der Niederländer systematisch nach Beweismitteln abzusuchen. Dabei seien schon Handschuhe und ein Brecheisen gefunden worden.

12.11.2020, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ leuchtet am Eingangsbereich der Polizeistation. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Ein Schild mit der Aufschrift „Polizei“ leuchtet am Eingangsbereich der Polizeistation. Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Die drei Verdächtigen sollen in der Nacht zum Montag zunächst an der Alarmanlage der Bank am Niederrhein gescheitert sein. Dann hatten sie auf der Flucht einen schweren Autounfall. Es grenze an ein Wunder, dass die drei fast unverletzt aus dem völlig zerstörten Auto herausgekommen seien, so die Mitteilung. Am Morgen hatte die Polizei sie dann gefasst. Der Wagen war wahrscheinlich in den Niederlanden gestohlen worden, hieß es.

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