Autobahn-Ausflug: "Pony-ähnlicher“ Hund verirrt sich auf die A 40

Polizei

Ein riesiger Hund hat am Samstag für zahlreiche Notrufe bei der Polizei am Niederrhein gesorgt: Das "Pony-ähnliche" Tier verirrte sich zeitweise auf die Autobahn. So gelang die Rettung.

Moers

18.07.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der erschöpfte Rüde hatte sich zeitweise auf die A 40 verirrt.

Der erschöpfte Rüde hatte sich zeitweise auf die A 40 verirrt. © Kreispolizeibehörde Wesel

Ein auffällig großer heller Hund hat am Samstag für Aufregung auf der Autobahn 40 gesorgt. Das „teilweise als Pony-ähnlich“ beschriebene verirrte Tier habe auf seiner Laufstrecke diverse Notrufe bei der Einsatzleitstelle in Wesel ausgelöst, berichtete die Polizei.

Ausgebüxter Hund passt nicht in den Streifenwagen

An einer Überführung habe schließlich „ein mutiger Verkehrsteilnehmer“ beherzt zugepackt und den hoch gewachsenen Kangal-Hirtenhund festgehalten. Bei dem tierischen Autobahn-Ausflug sei niemand verletzt worden. Einzige Schwierigkeit: „Da das Tier für einen Transport im Funkstreifenwagen zu groß war, wurde kurzerhand ein Spaziergang bis zur Wache eingelegt“, heißt es im Polizeibericht.

Dort wurde eine Trinkpause für den erschöpften Rüden eingelegt und ein Erinnerungsschnappschuss geschossen. Das Bild zeigt einen von zwei Polizeibeamten geherzten Riesenhund, der sich mit hängender Zunge einen Napf Wasser im Garten gönnt. Da der Halter zunächst nicht ausfindig gemacht werden konnte, landete der Ausreißer zunächst im Tierheim Kamp-Lintfort.

dpa

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