Aufsteiger Bielefeld will Neuverschuldung vermeiden

Arminia Bielefeld will nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga ohne staatliche Hilfen durch die Corona-Krise kommen. „Aufgrund unserer Vergangenheit werden wir keine neuen Schulden aufnehmen“, sagte Geschäftsführer Samir Arabi dem „Westfalen-Blatt“ (Dienstagausgabe). Noch vor drei Jahren stand der damals mit 30 Millionen Euro verschuldete Club vor der Insolvenz, ehe ein „Bündnis Ostwestfalen“ den Absturz verhinderte.

21.07.2020, 12:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Samir Arabi, Bielefelds Geschäftsführer Sport sitzt vor dem Spiel auf der Trainerbank und macht mit den Fingern eine Geste. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archiv

Samir Arabi, Bielefelds Geschäftsführer Sport sitzt vor dem Spiel auf der Trainerbank und macht mit den Fingern eine Geste. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archiv

Durch den Sprung ins Fußball-Oberhaus konnte der Club nun eine drohende Neuverschuldung in der 2. Liga vermeiden, dennoch bleibt der Erlös aus den TV-Geldern für den Erstligisten mit etwa 30 Millionen Euro unter den erhofften 34 Millionen. Auch durch die Ungewissheit, ob und wie viele Zuschauer in der Bundesliga-Hinrunde ins Stadion dürfen, droht dem Club ein Minus im Einnahmenbereich. Laut Arabi könnten das bis zu acht Millionen Euro sein.

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