Auflösung öffentlicher Treffen von mehr als zwei Menschen

20.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kölner Stadtdirektor Stephan Keller. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Kölner Stadtdirektor Stephan Keller. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Köln hat im Kampf gegen das Coronavirus ein konsequentes Einschreiten bei öffentlichen Menschenansammlungen mit mehr als zwei Personen angekündigt. „Ganz egal wie schön das Wetter am Wochenende auch werden mag, jetzt ist nicht die Zeit, sich mit Freunden zu treffen. Wer das nicht begreift, gefährdet die Freiheit aller“, erklärte Stadtdirektor Stephan Keller am Freitag. „Ansammlungen von mehr als zwei Personen werden aufgelöst, soweit diese nicht zum engsten Familienkreis gehören.“ Umsetzen soll das das Ordnungsamt. Wer sich widersetze, könne mit einem empfindlichen Bußgeld bestraft werden, so die Stadt. Aufgrund des Infektionsschutzgesetzes könne auch ein Straftatbestand erfüllt sein.

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