Auch Laschet besucht den Norden: Kontrastprogramm zu Söder

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet kommt am 24. August nach Schleswig-Holstein - eineinhalb Wochen nach seinem bayerischen Kollegen Markus Söder. Er wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gemeinsam mit dem Kieler Regierungschef Daniel Günther (beide CDU) zunächst in Hemmingstedt (Kreis Dithmarschen) die Erdölraffinerie Heide besuchen. Dabei geht es auch um den Forschungsstand bei der Gewinnung und Nutzung von Wasserstoff. Hintergrund: Der Bund fördert den Aufbau einer regionalen Wasserstoff-Wirtschaft an der schleswig-holsteinischen Westküste mit 30 Millionen Euro.

10.08.2020, 16:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Zweite Besuchsstation ist ein Hightech-Trainingszentrum für diverse Bereiche wie Seenot-Szenarien oder Havarien von Windkraftanlagen in Enge-Sande in Nordfriesland. Laschet - wie Friedrich Merz und Norbert Röttgen ein Bewerber für den CDU-Vorsitz - holt mit verändertem Programm einen Besuch in Schleswig-Holstein nach, der zunächst für Anfang Juli geplant war und den er nach dem massenhaften Ausbruch des Corona-Virus im Kreis Gütersloh kurzfristig abgesagt hatte.

Laschets Stationen heben sich deutlich ab vom Besuchsprogramm des bayerischen Ministerpräsidenten Söder in dieser Woche. Dieser wird auf eigenen Wunsch am Donnerstag und Freitag eine Wattwanderung vor Westerhever unternehmen, zu Seehundbänken in die Nordsee hinausfahren und sich das Nationalparkzentrum Multimar Wattforum in Tönning anschauen. Hightech-Betriebe oder Forschungsprojekte, die sich zum Beispiel mit der Wasserstofftechnologie oder mit der Windenergie befassen, stehen nicht im Besuchsprogramm des CSU-Vorsitzenden. Solchen Vorschlägen war Söder nach dpa-Informationen nicht gefolgt.

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