Auch Arminia Bielefeld führt Corona-Klauseln ein

Auch Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat sogenannte Pandemie-Klauseln in neu abgeschlossenen Spielerverträgen als Reaktion auf die Corona-Krise eingeführt. Diese Klauseln sollen dafür sorgen, dass Gehaltseinbußen in bestimmten Fällen automatisch greifen, ohne dass erst ein Verzicht mit den Spielern ausgehandelt werden muss. „Bei neuen Verträgen werden wir solche Klauseln berücksichtigen. Für die, die bestehende Verträge haben, finden wir auch eine Lösung“, sagte Geschäftsführer Markus Rejek am Donnerstag im Trainingslager des Aufsteigers im österreichischen Scheffau am Wilden Kaiser.

27.08.2020, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Markus Rejek, Geschäftsführer von Arminia Bielefeld. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Markus Rejek, Geschäftsführer von Arminia Bielefeld. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Solche Klauseln gibt es auch bei Werder Bremen und dem FC Schalke 04. „Wenn es die Situation erfordert, werden wir das Thema auch noch mal mit allen Spielern im Sinne einer Gleichberechtigung besprechen“, sagte der 52-Jährige mit Blick auf einen möglichen Gehaltsverzicht: „Wir müssen hauswirtschaften. Wir wollen uns nicht neu verschulden.“

Der Aufsteiger stellt sich zudem auf eine komplette Spielzeit ohne Zuschauer im Stadion ein. „Als Kaufmann muss man im Grunde den Worst Case planen“, sagte Rejek. Er plane mit einem Minimum an Ticket-Einnahmen. Im besten Fall könne die Arminia nach dem Hygienekonzept des Vereins die Zuschauerzahl sukzessive auf 12 000 Besucher in der 26 500 Zuschauer fassenden Arena steigern.

Weitere Meldungen