Asamoah hofft, dass Krise keine Auswirkungen auf Schalke hat

Ex-Profi Gerald Asamoah hofft, dass der dramatische Corona-Ausbruch im Fleisch-Imperium des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies „keine größeren Auswirkungen“ auf den krisengeschüttelten Fußball-Bundesligisten Schalke 04 haben wird. Das schreibt der 41 Jahre alte Ghanaer in seiner Kolumne für den „Kicker“ (Montag). „Vor allem aber wünsche ich allen Infizierten, dass sie wieder gesund werden“, fügte er hinzu.

22.06.2020, 08:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gerald Asamoah vor einem Spiel. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Gerald Asamoah vor einem Spiel. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Bisher waren nach dem massenhaften Corona-Ausbruch bei 6139 Beschäftigten der Tönnies-Schlachtbetriebe Proben genommen und 1331 Infizierte registriert worden. Weil der 64-jährige Tönnies derzeit unter sogenannter Arbeitsquarantäne steht, konnte er die 1:4-Heimniederlage der Schalker gegen den VfL Wolfsburg am Samstag nicht live verfolgen.

Asamoah, ist froh, dass sein früherer Verein trotz seiner Krise von 15 sieglosen Spielen in dieser Bundesliga-Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatte. „Zu verdanken haben sie das allein der Hinrunde. Nicht auszudenken, wo sie stehen würden, wenn sie in der ersten Halbserie nicht so überzeugend und vielleicht auch über ihrem Limit gespielt hätten“, schrieb der Ex-Profi, der zwischen 2013 und 2015 bei den Schalkern kickte.

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