Appell: Auf Reisen in Nachbarländer verzichten

Vor dem langen Wochenende mit dem 1. Mai hat die NRW-Landesregierung gemeinsam mit den vier Grenzregionen zum Verzicht auf nicht notwendige Reisen in die Nachbarländer aufgerufen. Auch wenn es erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen gebe, müsse man auf allen Seiten der Grenze umsichtig sein, sagte NRW-Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) am Mittwoch. „Gemeinsam haben wir es geschafft, die Verbreitung des Virus in unserem grenzüberschreitenden Lebensraum zu verlangsamen. Je länger wir auf Shoppingtouren und Urlaub verzichten, umso schneller werden diese wieder möglich sein“, appellierte der Minister.

29.04.2020, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Minister und die Euregios Gronau, Rhein-Waal, Maas-Rhein Nord und Maas-Rhein wiesen auf die geltende Corona-Einreise-Verordnung hin: Demnach müssen sich Reisende grundsätzlich nach einem mindestens 72-stündigen Aufenthalt im Nachbarland 14 Tage isoliert zuhause aufhalten. Ausnahmen gebe es beispielsweise für Pendler, nicht aber für Urlauber.

Weitere Meldungen