AOK: Deutlich weniger Keuchhusten in NRW

In Nordrhein-Westfalen erkranken deutlich weniger Kinder und Erwachsene am gefährlichen Keuchhusten. Das teilte die Krankenkasse AOK am Mittwoch auf der Grundlage aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit. Die Zahlen seien von 2018 bis 2019 landesweit um rund ein Viertel zurückgegangen. In Westfalen-Lippe sank die Zahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Erkrankungen beispielsweise von 1100 auf 839.

03.06.2020, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der Krankenkasse AOK. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Das Logo der Krankenkasse AOK. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Die AOK appellierte, dennoch die empfohlenen und von den Kassen bezahlten Impfungen ab dem dritten Lebensmonat wahrzunehmen. Gerade im ersten Lebensjahr bringe der Keuchhusten eine ernste gesundheitliche Bedrohung für Kinder. Auffrischungsimpfungen mit fünf oder sechs Jahren und später für Erwachsene würden dringend empfohlen. Eine durchgemachte Krankheit schütze nicht dauerhaft, und mehr als die Hälfte aller Fälle beträfen Erwachsene vom 30. Lebensjahr an bis ins hohe Alter.

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